Interview & Eventtipp

7 Jahre Blackout – It’s a Basketball Thing

Jeden ersten Freitag im Monat findet Blackout im P1 statt – nun gibt es die Veranstaltung bereits seit sieben Jahren – wir haben Mikey, Blackout „Hausmeister“, zum Interview gebeten.

Es gibt wenige Veranstaltungsreihen – insbesondere im Bereich Hip-Hop – die sich erfolgreich durchsetzen. Blackout hat es geschafft über sieben Jahre hinweg Monat für Monat genau das zu bieten, was die Gäste – und nicht zuletzt die Gastgeber selbst – haben wollen.

Am Freitag feiern die Jungs von Blackout den 7. Geburtstag des Events, das seine Anfänge in der ehemaligen Meinburk hatte, aber mit den Wurzeln tief in der Kultur rund ums Basketball hat. Auf diesen Geburtstag freuen sich nicht nur die Stammgäste, sondern auch alle anderen Hip-Hop-Heads der Stadt.

Was das Rezept hinter dem Erfolg und vor allem der Hintergrund von Blackout ist, hat uns Mikey, einer der Blackout Jungs, im Interview erzählt.

Am Freitag feiert ihr 7 Jahre Blackout im P1 – was habt ihr alles geplant und worauf dürfen sich eure Gäste freuen?
Neben diversen kleinen Geburtstags Gimmicks, können sich unsere Gäste besonders auf unseren Special Act freuen. Seit 7 Jahren steht bei uns die Musik im Vordergrund, weswegen wir uns besonders freuen die deutsche Rapperin EUNIQUE zum ersten mal bei uns willkommen zu heißen.

Mikey von der Blackout-Crew

Blicken wir zurück zu den Anfängen – wann und wo hat das erste Blackout Event stattgefunden und was war damals eigentlich der Plan oder die Vision?
Das erste Blackout Event fand im April 2011 in der Meinburk statt. Die tatsächlichen Anfänge reichen jedoch noch ein Jahr weiter zurück, als drei von uns ihren Geburtstag gefeiert haben. Mit 400 Leuten. Damals war Hip-Hop in München nicht so beliebt wie jetzt. Vor allem in den gehobenen Clubs war Hip-Hop null vertreten.

Ziel war es, eine Plattform zu schaffen, auf der Menschen, die „openminded“ sind und auch die Musik schätzen, sowie diesen get-together-Charakter lieben, zusammen kommen. Wir wollten mit unserem erweiterten Freundeskreis feiern, der aus ganz unterschiedlichen Leuten besteht. Und wir wollten den Münchnern zeigen, dass Hip-Hop nicht mit einem aggressiven Stempel versehen werden muss, um eine Zielgruppe zu finden. Mit der Meinburk haben wir damals den perfekten Club für unseren Start gefunden.

In den vergangenen 7 Jahre ist sicher so einiges passiert – was waren deine persönlichen Highlights?
In den letzten Jahren hatten wir einige große internationale Namen bei Blackout – angefangen bei Mac Miller, Kidink, ASAP Mob Gang bis zu Geazy, den keiner damals kannte – haha. Viele würden das als Highlight bezeichnen.

Mein persönlicher Höhepunkt war allerdings die erste P1 Streetball Challenge mit anschließender Afterparty. Wir sind alle tief in der Basketball Szene verwurzelt, da war es einfach toll zu sehen, dass man Wegbegleiter aus ganz Deutschland zu einem tollen Turnier mobilisieren und auch mit ihnen feiern kann. War auch schön zu sehen, dass die etwas älteren Kaliber alle gekommen sind, um uns zu supporten – wie zum Beispiel Niels Jäger |BobBeman, Edmoses, K1X Park Authority Basketball Turnier] oder Duki |Beastin].

P1 und Blackout sind auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Paarung – wie kam es dazu eigentlich und warum geht das so dann doch so gut auf? Blackout gehört ja zu den erfolgreichsten Eventreihen im P1. 
Unsere ersten Schritte im P1 sind wir mit unserem Sommerfest gegangen. Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass daraus eine reguläre Veranstaltung wurde. Einerseits hat uns das P1 mit der tollen Location, den professionellen Strukturen und der großen Strahlkraft eine super Plattform geboten, andererseits konnten wir mit unserem progressiven Sound und dem etwas jüngeren Publikum einen frischen Wind ins P1 bringen. Wir waren die ersten in München, die gezeigt haben, dass eine Hip-Hop Veranstaltung auch in einem gehobenen Club funktionieren kann.

Der Blackout Kosmos umfasst nicht einfach nur eine Eventreihe – eure Wurzeln liegen im Basketball und ihr habt auch eine eigene Streetwear Brand. Wie ergänzen sich diese drei Segmente?
Wir haben uns alle ursprünglich über Basketball kennengelernt, daher war es auch nur logisch, dass wir hier auch aktiv werden: mehrere von uns organisierte Turniere sowie unser eigenes Team unter der Blackout Flagge folgten. Mit der Streetwear war das ganz ähnlich, wir hatten da Bock drauf, und viele unserer engen Freunde sind, was das angeht, sehr passioniert.

2013 haben wir zum ersten Mal Caps verkauft, mein Kofferraum war damals unser Lager (time flies). 2017 haben wir dann unseren eigenen Store eröffnet, das ist inzwischen eine Mischung aus Showroom und Office. im Herbst 2018 kommt die nächste große Kollektion.

Was macht eine Blackout Party für euch so besonders? Sound, Publikum, Vibe?
Die Mischung macht's. Über die Jahre hat das Blackout Soundsystem einen eigenen, prägnanten Sound entwickelt, den man sofort wiedererkennt. Gleichzeitig haben wir ein super interessantes und Publikum, das uns über die Jahre treu geblieben ist.

Ein kurzer Blick in die Zukunft: gibt es schon Highlights im kommenden Blackout-Jahr, die man sich rot im Kalender markieren sollte?
Auf jeden Fall unser Blackout Sommerfest im August und den 23. September (erster Wiesn Sonntag) könnt ihr euch auch schon mal vormerken – da erwartet euch unsere erste, kleine Live-Show mit einen Act aus den Staaten.

7 Years Blackout Anniversary Party w/ Eunique (Live on Stage), P1, Prinzregentenstr. 1 Fr, 01.06, ab 23 Uhr

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