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Das Provisorium ist zurück: Totgesagte leben länger!

Das Provisorium - Kunstbar und Lesesaal in der Lindwurmstraße

Eigentlich war das Aus für das Provisorium schon besiegelt, jetzt geht die beliebte Kunst-Bar noch einmal für fünfeinhalb Monate in die Verlängerung.

Wer hätte das gedacht? Am 30. April fiel vermeintlich der letzte Vorhang für das Zwischennutzungsprojekt Provisorium. Die Räumlichkeiten sollen in absehbarer Zeit vom benachbarten Cocoon-Hotel in Beschlag genommen werden. Igor Belaga, Betreiber des Provisoriums, hatte innerlich schon mit der Location abgeschlossen.

Vorsichtshalber hatte er aber gegenüber dem Vermieter durchaus Interesse bekundet weiterzumachen, falls der Umbau doch nicht so schnell wie geplant über die Bühne gehen würde.

Dieser Fall ist jetzt tatsächlich eingetreten. „Mitte August kam ich zurück aus dem Urlaub und dann rief mich der Vermieter an und fragte, wie es denn jetzt aussehen würde mit der Weiterführung des Provisoriums. Sie würden nicht vor dem kommenden Frühjahr anfangen zu bauen. Und da haben wir dann für fünfeinhalb Monate noch einmal unterschrieben“, erzählt Belaga.

Am Freitag, den 15. September steht nun also die Wiedereröffnung auf dem Plan, am darauffolgenden Dienstag findet gleich die erste Vernissage statt. Die Betreiber verstehen das inzwischen seit fünf Jahren bestehende Provisorium als Multiplikator und Katalysator im „Kulturstoffwechsel“ der Stadt.

Die Themen und Anfragen kommen von den Münchnerinnen und Münchnern, die Stadt selber soll also gewissermaßen das Programm hervorbringen. Das Team vom Provisorium bietet lediglich die Freiräume und ein weltoffenes, buntes Publikum für Ausstellungen, Konzerte, Autorenlesungen, Filmvorführungen oder auch Yoga-Kurse.

„Was die Künstler dann konkret aus den Freiräumen machen, ist ihnen überlassen“, betont Belaga. Der Spaß kommt bei all dem kulturellen Background natürlich auch nicht zu kurz. Die DJs füttern die Boxen bevorzugt mit Funk und Soul oder mit Latin und Brasil-Sound. Und noch eine Besonderheit gibt es im Provisorium: Wie in den Münchner Biergärten ist es den Gästen gestattet Speisen mitzubringen. Wer hier feiern möchte, muss auch keinen Mindestumsatz fürchten. Für bis zu 50 Gäste muss man noch nicht einmal eine Reservierungsgebühr bezahlen.

Das werden Münchner, die auf der Suche nach einer privaten Partylocation sind, sicherlich gerne hören. Also dann: Auf ein Neues, Provisorium!

Das Provisorium - Kunstbar und Lesesaal, Lindwurmstr. 37
Wiedereröffnung am Fr, 15.9., ab 20 Uhr

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