Sicher feiern!

Open-Air-Partys am Maximiliansplatz ab Ende August

Der Wittelsbacher Brunnen am Übergang vom Lenbachplatz zum Maximiliansplatz
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Der Wittelsbacher Brunnen am Übergang vom Lenbachplatz zum Maximiliansplatz

Zentral in der City gelegen, soll in Kürze eine kleine Grünfläche am Maximiliansplatz in Kooperation mit dort ansässigen Clubbetreibern zum Feier-Hotspot werden. 

Die immer wieder aus dem Ruder laufenden Party-Exzesse am Gärtnerplatz, in der Feilitzschstraße oder in der Türkenstraße haben eine Arbeitsgruppe des Sozialreferats auf eine Idee gebracht: Man könnte doch eventuell am Maximiliansplatz neben dem Pacha Club einen temporären Outdoor-Club einrichten. Mit diesem Vorstoß soll eine alternative und besser kontrollierbare Feiermöglichkeit für junge Menschen während der Corona-Pandemie geschaffen werden.

Die ins Spiel gebrachte Grünfläche am Maximiliansplatz hätte den Vorteil, dass gleich fünf Clubs (Pacha, 089 Bar, Rote Sonne, Sweet Club und Call Me Drella) in unmittelbarer Nachbarschaft liegen und einen derartigen Event ohne allzu großen logistischen Aufwand stemmen könnten. Die Open-Air-Partys rund um das Goethe-Denkmal sollen laut Plan für vier Wochen von Donnerstag bis Samstag stattfinden und in einem Bereich vor der DJ-Bühne sogar das Tanzen mit Maske ermöglichen. Die Sperrstunde ist in der Beschlussvorlage für 2 Uhr vorgesehen, wobei der Ausschank um 1 Uhr endet. 

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Diese Rahmenbedingungen sind an die Betreiber*innen der ortsansässigen Clubs kommuniziert worden mit der Bitte, sehr schnell ein kulturelles Veranstaltungskonzept einzureichen, welches das Vorhaben detailliert skizziert, so dass das Projekt nach Prüfung möglichst schnell anlaufen kann. Parallel dazu hat der Stadtrat am Mittwoch abgestimmt, die Idee für gut befunden und durchgewunken.

Jetzt schrauben die Macher*innen also fleißig am konkreten Konzept. Tom Hilner vom Pacha Club ist federführend in das Projekt eingebunden und erklärte uns gegenüber: “Wir sind happy, dass die Stadt so ein Projekt anschiebt, aber natürlich alle auch etwas skeptisch. Denn der zeitliche Faktor, rechtliche Themen und die Finanzierung spielen dabei schon eine wichtige Rolle. Grundsätzlich wollen wir aber möglichst viele Kollegen aus der Stadt mit einbinden, um daraus einen Piloten für das ganze Münchner Nachtleben zu machen.”

Das Thema der Finanzierung bereitet auch Alexander Spierer vom benachbarten Sweet Club noch etwas Sorge: “Das ist schon ein Kostenfaktor, der brutal ist. Ich denke, wir brauchen da Unterstützung von der Stadt, wie es sie auch für die Schausteller gab.” Zumal Open-Air-Events ja auch sehr wetterabhängig sind und dieser Sommer bisher nicht gerade durch beständigen Sonnenschein überzeugt.

Realistisch umsetzbar ist lauf Hilner eine Eröffnung am letzten August-Wochenende (27./28. August). An den darauf folgenden drei Wochenenden inklusive der Donnerstage soll das umzäunte Partyareal bei schönem Wetter mit einem musikalisch abwechslungsreichen Programm bespielt werden. “Wir werden immer am Tag zuvor entscheiden, ob wir öffnen. Die Freitage sind für elektronische Musik vorgesehen, an den anderen Tagen sind wir breiter gefächert. Wir sind in Corona-Zeiten übrigens die Ersten in Bayern mit einer Tanzfläche. Mit Maske kann bei uns also getanzt werden. Maximale Sicherheit ist für uns besonders wichtig. Daher werden wir alle Besucher*innen vorher durch die Teststation im Pacha schicken, auch wenn sie schon geimpft oder genesen sind.”

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