Neueröffnung

Neues Pop-up-Projekt im Nachtleben: Kimka Club

Das Kimka-Team beim Soundcheck vor dem Opening
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Das Kimka-Team beim Soundcheck vor dem Opening

In den früheren Folks Club am Sendlinger Tor zieht wieder Leben ein. Am Mittwoch, den 17. November feiert dort der temporäre Kimka Club seine Eröffnung. 

Im Kellerlokal in der Thalkirchner Straße Hausnummer 2 haben einige von uns schon legendäre Nächte erlebt. Hier residierte Anfang der 1980er der schwule New York Club, später konnte man im Alcatraz in Käfigen auf Podesten tanzen, in der Ersten Liga erstklassig abfeiern oder sich zuletzt im Folks Club unters alternative Partyvölkchen mischen. Stets fanden sich hier spannende Nightlife-Adressen. Und demnächst wird an diesem Ort ein neues Kapitel aufgeschlagen. 

Der Kimka Club, der ursprünglich Kardashian Club heißen sollte, eröffnet am Mittwoch, den 17. November als Zwischennutzung für einige Monate. Das Intermezzo läuft nur den Winter über – Kim Kardashian, die immer noch ansatzweise Namensvetterin ist, müsste sich also ziemlich sputen, sollte sie über den großen Teich jetten und einen Besuch planen. Musik von ihrem Ex Kanye West wird übrigens eher nicht laufen, höchstens mal ein Remix. Denn die Maxime lautet: “House Music only”. 

DJ Tom Novy macht einmal im Monat seine Timeless-Party im Kimka

Der erwünschte Musikstil spielt Münchens DJ-Legende Tom Novy natürlich in die Karten. Er hat daher auch seine nächste Timeless-Party im neuen Kimka anberaumt – und zwar am Samstag, den 27. November – und verspricht tolle House-DJs wie Tobias Eckhardt, JSavant und seine eigene Wenigkeit, sexy Tänzerinnen, positive Vibes und Momente, die aus der Zeitschleife fallen. Zumindest am nächsten Morgen könnte Letzteres gefühlt der Fall sein. Und das spricht dann ja dafür, dass es eine gute Party war. Eine Wiederholung ist natürlich möglich, der Timeless-Event ist einmal im Monat geplant.

Tom Novy selber gab sich am Telefon vor der Party noch etwas zurückhaltend und zwiegespalten wegen der neuen 2G-Regelung für die Gastronomie: “Eigentlich habe ich ja keinen Bock auf 2G. Ich fände es von mir aus sogar besser, nochmals z.B. für einen Monat zuzusperren und dafür aber der zunehmenden Separierung unserer Gesellschaft in Geimpfte und Nichtgeimpfte vorzubeugen.” Gänzlich ausgeschlossen ist ein neuerlicher Lockdown in der Tat nicht.

Aber widmen wir uns an dieser Stelle lieber der bevorstehenden Eröffnung. Die traditionsreiche Location wurde von David Wendt und Vincent Gsell, einigen bekannt von der Schwabinger Helene Disco, übernommen. Die beiden planen noch einen größeren Umbau im neuen Jahr, wollten aber ihre Neuerwerbung nicht leerstehen lassen, sondern lieber zwischenzeitlich Fremdveranstaltern die Möglichkeit geben, dort Events zu organisieren.

Den Zuschlag für die Zwischennutzung hat Christin Rippel (früher Bullitt Club) erhalten. In der Vorankündigung zum Opening gibt sie sich noch recht bedeckt, nur so viel verriet sie schon: “Wir haben einen sicheren Raum für dein Glück und deine Gesundheit geschaffen. Im Kimka kannst du sein, wer oder was immer du sein willst, solange du deine Umgebung mit Respekt behandelst! Der Club sieht atemberaubend aus und es geht nur um gute Vibes.” 

Vor den guten Vibes steht aber noch das Einlass-Procedere: Gemäß der aktuellen Pandemielage in München gilt die 2G-plus-Regel. Digitale Nachweise (Impfung, genesen und Schnelltest) sowie Personalausweis und die Einladung zum offiziellen Opening also unbedingt bereithalten! Die Registrierung am Eingang erfolgt über die Luca-App.

Kimka Club, Thalkirchner Str. 2
Eröffnung: Mi., 17.11., ab 21 Uhr, Kimka auf Instagram

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