Interview / Event

Die Liebe siegt - Das Interview zu 7 Jahren Heart

Das Heart am Lenbachplatz

Am Dienstag feiert das Heart seinen 7. Geburtstag, als Gast am DJ-Pult: Palina Rojinski – wir haben die Inhaber Ayhan Durak, Nikias Hofmann und Daniel Laurent zum Interview gebeten.

Seitdem das Heart im Jahr 2010 im Parterre der Alten Börse eröffnet hat, hat sich nicht nur dort, sondern auch um das Gebäude herum viel getan. Dem Lenbachplatz wurde ein neues Lebensgefühl geschenkt, das ein bisschen an jene Pariser Karrees erinnert, an denen man kleine Genuss-Oasen zwischen Großstadtverkehr und majestätischen Bauten findet.

Sieben Jahre liegt die Eröffnung nun zurück und im Wesentlichen hat sich nichts verändert – denn anders als manch andere Institution ist man seiner Linie hier absolut treu geblieben und das wissen nicht nur die Freunde des Hauses zu schätzen. Dass immer wieder verbessert und verschönert worden ist, hat sich von selbst verstanden, denn wenn die Inhaber Ayhan Durak, Nikias Hofmann und Daniel Laurent etwas machen, dann stets mit Hingabe, Leidenschaft und der essentiellsten Zutat: Liebe.

Wir haben mit dem Triumvirat ein Gespräch über Vergangenheit und Zukunft des Heart geführt.

Wenn ihr an die Anfänge zurückdenkt – wie habt ihr die Entwicklung des Heart erlebt?
Als wir damals mit dem Konzept Dinner & Dance begonnen haben, wollten wir exakt die Zielgruppe ansprechen, die sich in derselben Lebensphase wie wir selbst befanden. Wenn man den Frühling seines Ausgehverhaltens hinter sich hat, legt man zunehmend Wert auf Inhalte, Produkte, Service und Qualität. Die Kombination aus Programm, Food, Drinks und Feiern war zu der Zeit genau das, was in München gefehlt hat.

Wir haben dadurch von der ersten Stunde ein Stammpublikum gehabt, das uns nach wie vor treu geblieben ist. Der Standort als solcher hat auch eine wichtige Rolle gespielt und wurde inzwischen durch weitere Restaurants und Bars weiter belebt, sodass wir hier nun eine tolle Dynamik im Viertel haben.

Wie groß ist die Herausforderung, bei allem, was das Heart House an Arbeit verlangt, das Heart selbst nicht zu vernachlässigen? 
Für uns war immer klar, dass das Heart ebenfalls dieselbe Liebe und Kreativität benötigt. Das Heart hat ein eigenes Profil und einen eigenen Charakter. Diese benötigen natürlich von uns und unserem Personal viel Zuwendung. Daher sind wir auch gerade dabei das Heart sowohl von außen als auch von innen neue Akzente zu setzen, ohne dabei den Grundgedanken unseres Konzeptes anzufassen. Wir haben natürlich auch unser kulinarisches Angebot optimiert.

Die neue Terrasse des Heart

Mittlerweile haben wir im Haus sehr viel Kompetenz und wollen diese im gesamten Haus den Gästen spürbar anbieten. Über den Sommer hat unser Heart bereits ab 11 Uhr durchgehend offen. Auf unserer neugestalteten Terrasse bieten wir tolle Gerichte und frische Sommercocktails an. Abends bleibt unser Programm gleich. Dinner & Dance als Lifestyle – so versteht sich das Heart.

Ihr habt mal gesagt, dass jedes Projekt eine befristete Laufzeit hat, bis eine deutliche Änderung gemacht werden muss, damit ihr euch wieder neu verwirklichen könnt – was treibt euch nach 7 Jahren Heart weiter an? Was ist eure Grundmotivation und wie bringt ihr Veränderung?
Das ist in der Tat so. Wir können und wollen nicht einfach weiterlaufen lassen und verwalten. Das sind wir nicht. Wir haben sich sehr viel Glück mit dem Haus. Es ergeben sich immer neue Möglichkeiten. Und das macht es uns natürlich einfach immer wieder was zu verändern oder Neues umzusetzen.

Gerade arbeiten wir daran, im Erdgeschoss unser Studio mit der Heart Bar zu verbinden. Das würde bedeuten, dass wir im Erdgeschoss noch flexibler sind und mehr Kapazität haben werden, gerade bei speziellen Events und Veranstaltungen. Zum anderen werden wir in Kürze eine weitere Terrasse anbieten.

Wir sind noch weit davon entfernt ein Ende der Möglichkeiten der Entwicklung und Verbesserung zu sehen, und wollen dadurch immer eine der ersten Adressen für einen besonderen Lifestyle in München bleiben.

Welche Sehnsüchte und Bedürfnisse bedient das Heart? Haben diese mit euren eigenen zu tun? Und wie haben sich diese über die vergangenen sieben Jahre verändert und entwickelt? 
Wie schon anfangs erwähnt, waren unsere eigenen Wünsche und Vorlieben der Grundstein für das Konzept Heart. Durch die Vielfalt und das passende Angebot zur richtigen Zeit bleibt das ganze immer spannend und abwechslungsreich für uns und unsere Gäste. Dienstag und Mittwoch ist das Heart nur Restaurant und Bar. Ab Donnerstag beginnen wir mit den DJs auch den Club zu bespielen, plus verstärkt Live-Musik.

So können wir unseren Gästen immer das Richtige anbieten und deren Sehnsüchte und Bedürfnisse werden immer in vielen kleinen, aber wichtigen, Dingen befriedigt. Jeder Bestandteil: der Empfang der Gäste, die Ausrichtung der Musik, der persönliche Service und der Look, sowie die Produkte und das Angebot geben einem da stetig neuen Spielraum.

Mit dem Hearthouse habt ihr euch noch mehr international vernetzt – macht sich das auch im Heart selbst bemerkbar? Wie wichtig ist euch der Austausch mit Partnerclubs? Inwiefern beeinflussen diese neuen Kooperationen eure Arbeit?
Mit dem Hearthouse möchten wir natürlich auch international eine Rolle spielen. Mit so einem Projekt wächst das internationale Netzwerk automatisch und dieses Netzwerk wollen wir auch München zurückgeben, dann wird die Stadt weiterhin international eine Rolle spielt. Mittlerweile haben wir über 20 Partnerclubs in 15 Ländern und unsere Mitglieder können diese Häuser jederzeit besuchen, wie auch deren Mitglieder das Hearthouse jederzeit besuchen können.

Auch mit dem FC Bayern München Basketball hat sie eine sehr schöne Zusammenarbeit ergeben: in deren die VIP-Loge haben wir eine eigene Hearthouse-Bar. Weitere spezielle Kooperationen für unsere Mitglieder in den Bereichen Travel, Shopping, Events bieten wir natürlich auch an. Unser Ziel ist es, dass die Hearthouse-Mitgliedschaft spannend und vielseitig ist.

Seit das Heart aufgemacht hat sind soziale Medien immer wichtiger geworden und man hat auch ein Stückweit Einflussnahme verloren, weil man z.B. was auf Facebook und Instagram landet nicht wirklich beeinflussen kann. Wie erlebt ihr diese neuen Dynamiken?
Die sozialen Kanäle spielen natürlich auch für uns eine sehr große Rolle. Wir haben von Beginn an diese Kanäle in unsere Kommunikation eingebunden. Die Accounts sind mittlerweile der wichtigste Außenauftritt und sollen daher auch dementsprechend unser Heart widerspiegeln.

Negatives Feedback gehört zum Geschäft und das nehmen wir auch sehr ernst und gehen die Gründe intern durch. Die Qualität der Kritik im Internet unterscheidet sich aber leider erheblich von der Kritik, die man von den Gästen direkt oder sogar in Person bekommt. Daher ein anderer Aufruf an die Gäste – und damit sprechen wir sicher allen anderen auch aus der Seele: sprecht direkt mit euren Gastronomen!

Was ist am Dienstag geplant? Welche Highlights erwarten uns in der Zukunft?
Wie jedes Jahr, ist unsere Jahresfeier für uns das emotionalste Event im ganzen Jahr. Es wird wie immer eine schöne Deko im Außen- und Innenbereich geben und musikalisch wird sich dieses Jahr eine ganz besondere Freundin des Hauses, Palina Rojinski, die Ehre geben. Da freuen wir uns schon sehr drauf. Always welcome! Und das Highlight dieses Jahr: pünktlich zum Sommer, ist im Heart unser neu gestaltetes Open-Air-Wohnzimmer auf der Terrasse.

7 Years of Heart, Heart, Lenbachplatz 2
Di., 30. Mai 2017, ab 19 Uhr

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