Event & Interview

FNY-Festival: Veranstalter Mirko Hecktor im Interview

Marc Meden, Mirko Hecktor und Hubertus Becker

Das zehntägige FNY-Festival rückt ab 1. September das Werksviertel in ein glanzvolles Licht – mit unzähligen elektronischen Live-Acts und spektakulären Kunst-Installationen.

Organisiert vom Mjunik-Disco-Team rund um Mirko Hecktor, Hubertus Becker und Marc Meden, erstrahlt vom 1. bis 10. September auf dem Baugrund des künftigen Klassik-Konzertsaals hinterm Ostbahnhof ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk. Während am Wochenende vor allem Live-Acts und DJs wie Marshall Jefferson, Seth Troxler, Stimming, Sascha Funke, Sven Dohse oder Erobique im Fokus stehen, sind unter der Woche auch Diskussionsrunden, Filmvorführungen und Kunst-Performances angesetzt. Wir haben uns im Vorfeld mit Veranstalter Mirko Hecktor zum Interview getroffen.

Hallo Mirko, als erstes verrate uns doch bitte mal, wofür das Kürzel FNY steht?
Der Name ist ein wenig aus einer Laune heraus entstanden. Über die Pfanni-Werke, die ja früher hier waren, sind wir auf „funny“ gekommen und daraus haben wir dann FNY entwickelt. Das ist auch als eine Art Reminiszenz an die ehemaligen Pfanni-Werke zu verstehen.

Zehn Tage Programm, das ist ambitioniert. Wieso beim ersten Mal gleich so groß?
Wir haben uns anfangs erst mal zusammengesetzt und dabei hat Marc (Meden) vorgeschlagen, ob wir nicht einmal das Kubik-Projekt mit den leuchtenden Plastikwürfeln nach München holen wollten. Und wenn man diese aufwändige Installation schon herholt, die allein vier oder fünf Tage zum Aufbau braucht, dann sollte das auch mindestens für ein Wochenende sein. Da haben wir uns gesagt: Okay, machen wir das Ganze gleich noch länger.

Woran wir zunächst nicht gedacht hatten, ist die Tatsache, dass man „länger“ ja auch mit Programm füllen muss. Meden: Natürlich wollten wir auch nicht einfach Hans und Georg jeden Abend auflegen lassen, das wird uns jetzt ein wenig zum Verhängnis. Wir hätten es auch einfacher haben können, wollen aber natürlich dem Auftrag gerecht werden, den wir hier mit dem Festival im Werksviertel haben.

Trügt der Eindruck oder habt ihr das Festival tatsächlich ganz schön schnell aus dem Boden gestampft?
Mit den Machern des Werksviertels haben wir über das Projekt schon im Februar geredet und ihnen versichert, dass wir natürlich keine Flatrate-Partys machen wollen, sondern das Ganze kulturell angehaucht und hochwertig machen wollen. Mitte Mai kam dann die Zusage für uns, wir hatten also insgesamt wenig Vorlaufzeit, das stimmt schon.

Wie viele Areas wird es geben? Und was macht ihr, wenn das Wetter nicht mitspielt?
Wir sind wetterfest, auch wenn der Open-Air-Bereich natürlich im Mittelpunkt steht. Eine Area ist z.B. die Tiefgarage unterm Werk 3. Wir haben aber noch eine weitere Ausweichmöglichkeit, wir können bei schlechtem Wetter zusätzlich in die Tonhalle rüberwechseln.

Auf welche DJs oder Liveacts freust du dich persönlich ganz besonders?
Ich find‘s besonders schön, dass wir Seth Troxler holen konnten, aber auch auf DJ Fett Burger freue ich mich schon sehr. Der war, glaube ich, noch nie in München. Und sonst? Africaine 808. Ich hab die vor Jahren schon mal nach München gebracht. Aber jetzt spielen sie das erste Mal zusammen mit zwei Percussionisten als Band, und zwar mit Dodo Nkishi von Mouse on Mars und Eric Owusu von der Ebo Taylor Band.

Auch optisch ist einiges geboten. Die beleuchteten Kuben sind ja ein super Hingucker. Wie viele sind das denn eigentlich?
Das sind insgesamt 273 Stück, die man praktisch in allen Farben des Regenbogens illuminieren kann. Wir haben es mal in Rot ausprobiert, dann sieht die Gesamtszenerie besonders schön aus.

FNY-Festival, Werksviertel Mitte, Atelierstr. 14
Fr, 1.9. bis So, 10.9. Karten für die Clubnächte ab 20 Euro plus VVK-Gebühr, www.fny-festival.com

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