Eventtipp

Im Drunken Monkey: Dapayk und Sascha Funke bitten zum Tanz

Dapayk und Sascha Funke

Diesen Freitag und kommende Woche Samstag erwarten die Betreiber des Drunken Monkey Clubs hohen Besuch: zunächst Dapayk solo und dann Sascha Funke.

Der Drunken Monkey Club im Keller des Vietnam-Restaurants Enter The Dragon hat uns von Anfang an mit spannenden DJ-Bookings neugierig gemacht. Mitbetreiber Sebastian Kunzler holt Woche für Woche interessante Künstler ans Mischpult, die nicht alle naselang sowieso in München spielen.

An den zwei kommenden Wochenenden wird die Schraube für den Bekanntheitsgrad noch etwas angezogen. Diesen Freitag taucht Dapayk solo aus dem Disco-Nebel auf, eine Woche später am Samstag lässt Sascha Funke ganz funky den Funken aufs Publikum überspringen. Dapayk heißt eigentlich Niklas Worgt, fing schon in den 90ern mit gerade mal 15 Jahren an, eigene Tracks zu bauen und fühlt sich auch heute noch im Studio so wohl wie im heimischen Wohnzimmer. Okay, so ein gemütlicher Sofaabend mit seiner Frau Eva Padberg erscheint für Außenstehende wohl schöner als unermüdlich im eigenen Mo‘s Ferry-Soundlab Regler schieben und drehen. Aber warum nicht?

Apropos Padberg, etwa die Model-Schönheit? Ganz genau, sie ist die Frau an der Seite von Niklas Worgt. Gemeinsam machen sie seit 2005 auch elektronische Musik, als Dapayk & Padberg, wie sicher viele wissen. Am Freitag steht aber ein Solo-Auftritt des gebürtigen Thüringers auf dem Programm mit einer Mixtur aus trockenem Minimal-Sound, Electronica-Spielereien und Breakbeat-Einsprengseln – absolut hörenswert und tanzbar.

Ganz ähnliche Qualitätsmerkmale haben auch stets die Sets von Sascha Funke, der eine Woche später, am 3. November dem Ruf des betrunkenen Affen folgt und im Kellerclub seinen typischen Kompakt-Sound auspackt und mit seiner unverwechselbaren Berliner BPitch-Klangfarbe anreichert. Der internationale Durchbruch gelang dem Hauptstädter 2001 mit einer elektronischen Coverversion von „When will I Be Famous“, einem 80er-Jahre-Hit von Bros. Zwei Jahre später erschien Sascha Funkes Debütalbum „Bravo“.

Sein zweites Album „Mango“ ließ anschließend fünf Jahre auf sich warten. Doch der Titeltrack ist im Soundtrack des Paul-Kalkbrenner-Films „Berlin Calling“ enthalten, in dem Funke auch kurz als DJ auftritt, was beides zu seinem Bekanntheitsgrad beitrug. Nach unzähligen DJ-Gigs aus der ganzen Welt überraschte der Berliner seine Fans vergangenes Jahr plötzlich mit Postpunk- und New-Wave-Zitaten auf seinem Album „Lotos Land“. Er ist eben ein unberechenbarer Musikfreak. Mal sehen, auf welchen Soundtrip er uns am 3. November im Drunken Monkey mitnimmt.

Drunken Monkey, Lenbachplatz 1
Dapayk solo: Freitag, 26. Oktober, 23 Uhr / Sascha Funke: Samstag, 3. November, 23 Uhr

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