Corona-Regeln

Clubs dürfen öffnen, aber Ungeimpfte brauchen PCR-Test

Bis die Muffathalle wieder so voll sein darf, braucht es noch eine höhere Impfquote
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So wie hier kann es bald wieder aussehen in den Münchner Clubs

Die Münchner Clubs und Diskotheken dürfen am kommenden Wochenende tatsächlich öffnen. Das hat Bayerns Ministerpräsident Söder nach einer Kabinettssitzung bestätigt. 

Als letzte Freizeiteinrichtung überhaupt dürfen ab dem 1. Oktober auch wieder Clubs in Bayern unter Auflagen ihre Türen aufsperren und es darf dort im Inneren getanzt werden. Im Prinzip gilt eine verschärfte 3G-plus-Regelung (geimpft – genesen – getestet), sowohl für Besucher*innen als auch für das Personal mit Kundenkontakt. Ungeimpfte Menschen benötigen für den Besuch einen aktuellen, negativen und zugleich leider auch recht kostspieligen PCR-Test. Ein simpler Antigen-Schnelltest genügt also nicht. Geimpfte und Genesene zeigen einfach ihr entsprechendes Zertifikat vor, plus den Ausweis zur Verifizierung. Einige Clubs setzen übrigens von vornherein für sich auf die strengere 2G-Regelung, wie z.B. das Harry Klein an der Sonnenstraße.

Immer noch nicht im Detail bekannt gegeben wurden die Bestimmungen zur erforderlichen Lüftungstechnik und den Infektionsschutzmaßnahmen, die in den Clubs ergriffen werden müssen. Diese werden laut Markus Söder gerade noch final erarbeitet. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bayern) steht dazu mit dem bayerischen Gesundheits- und dem Wirtschaftsministerium im Austausch. Sicher ist schon, dass die Gäste drinnen keine Maske mehr tragen müssen, sondern wohl nur noch beim Anstehen an der Kasse bzw. beim Erfassen der Kontaktdaten. Außerdem fällt die Abstandsregelung von eineinhalb Metern zwischen den Anwesenden.

Ein Clubbesuch soll sich nach den neuen Vorgaben wieder möglichst normal anfühlen. „Laute Musik, Tanz ohne Abstand sowie die Abgabe von Getränken am Tresen ist wie branchenüblich zulässig“, ließ die Staatskanzlei verlautbaren. Man darf sich also an die Bar stellen und sich Getränke selbst holen, eine Bedienung am Tisch wie ansonsten in der Gastronomie ist nicht obligatorisch. Und auf der Tanzfläche darf man sich auch wieder näher kommen. Fast schon wieder so wie früher … 

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