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Die interessantesten Lesungen der kommenden Wochen auf einen Blick

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Am 03. März: Anke Engelke im Prinzregententheater

Irgendwie und sowieso saugut: Manchmal schreibt die schönsten Geschichten ja doch die eigene Stadt

Kann das wirklich sein? So viel Angst? Mira Mann wirkt doch eigentlich wie eine Münchnerin, die nichts falsch gemacht hat. Bassistin und Sängerin von Candellila ist sie, lange prägte sie mit klugen Bookings das Musikprogramm in der Milla. Und schreiben kann sie auch – und wie.

Eine tagesaktuelle Übersicht von Lesungen finden Sie hier auf Events.in-muenchen.de

Mit „Gedichte der Angst“ setzt sie sich mit der fundamentalen Verunsicherung auseinander. Trotzdem natürlich geschickt gewählt: Nur wer die Unsicherheit zulässt, stellt die richtigen Fragen – an sich selbst, ans Leben und ans Weitermachen. Pflichttermin! (Favorit Bar, 25.2.)

Die Sonnigkeit im Gemüt hat dagegen Andriano Riegerhof. Muss er auch. Er sammelt im besten Sigi-Sommer-Sinne „Münchner G’schichten“. Auszüge daraus liest nun der Regisseur Ludo Vici. (Teamtheater, 23.2.)

Man darf unterstellen, dass sich das unerschütterliche Gemüt von Deniz Yücel, der lange in Istanbul inhaftiert war, aufgehellt hat. Er kommt zusammen mit Cem Özdemir in die Stadt, um aus den „Morgengrauen“-Texten von Selahattin Demirtas zu lesen, in der von einer Frau erzählt wird, die Opfer staatlicher Willkür wird. Wie passend. (Literaturhaus, 28.2.)

Mit Nino Haratischwili hat das rührige Pullacher Bibliotheksteam eine ganz Große eingeladen. Die Bestseller- Autorin aus Georgien liest aus ihrem weit schweifenden Roman „Die Katze und der General“. (Charlotte-Dessecker- Bücherei im Bürgerhaus Pullach, 28.2.)

Anke Engelke ist natürlich auch so ein Name, der zieht: Zusammen mit den großartigen Kollegen Devid Striesow und Moderator Jörg Thadeusz hat sie sich die britische Briefesammlung „Letters of Note“ vorgenommen. Auf der gleichnamigen Website werden die unterhaltsamsten und ungewöhnlichsten Schriftverkehre der Weltgeschichte gesammelt. Eine Schatzkammer! (Prinzregententheater, 3.3.)

Ein Münchner Allstar-Team hat dagegen mal wieder Martin Arz vom Hirschkäfer-Verlag zusammengetrommelt – darunter Florian „Neubayern“ Scherzer und Max Bronski. Acht Autoren und Autorinnen lesen bei der Buchverstellung des gemeingefährlich guten Sammelwerks Mordsmäßig München 2 – Stadtgeheimnisse je acht Minuten. Mit Verbrechen aus ihrem Stadtviertel. (Einstein Kultur, 22.2.)

Und dann wäre dann natürlich noch der Marschbefehl zur „Sonne für alle“- Lesung mit Hanns Christian Müller. Selbiger hat die wildesten Zeiten voll ausgekostet. Und mit „Fast wia im richtigen Leben“ und „Man spricht deutsh“ hat er Geschichte geschrieben. (Fraunhofer, 7.3.)

Autor: Rupert Sommer

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