Lesungen

Die interessantesten Lesungen der kommenden Wochen auf einen Blick

Ursula Poznanski am 13. August im Hugendubel am Stachus

Lese-Erfrischungen, die durch die größte Hitze helfen

Keine Sommerpause. Geschichten werden gemacht. Wer heiße Nächte mit inspirierend hitzigen Erzählungen beginnen möchte, sollte die Augustausgabe des erfrischenden, stets in Windeseile ausgebuchten Isar Slams mit den Moderatoren Pierre Jarawan und Ko Bylanzky keinesfalls verpassen. 

Die beiden Spoken-Word-Zampanos haben wieder einmal ein beachtliches Line-up an MikrofonPoeten zusammengetrommelt, unter denen mit Aron Boks aus Berlin der amtierende U20-Sachsen-Anhalt-Meister hervorsticht. Lukas Buczek kommt aus Regensburg und gilt als einer der vielversprechenden Newcomer. Jonathan Löffelbein aus Köln stand schon im Finale der BadenWürttembergischen Landesmeisterschaften. Ebenfalls ins Finale, allerdings bei den NRW-Slams, hat es Luca Swieter aus Aachen geschafft. Und Biggi Rohm aus München vertritt die Anliegen der Lokalpatrioten. (Muffatwerk Ampere, 13.8.)

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Wer selbst mitmachen könnte, kann sich noch für die Kiezmeisterschaften im Westend anmelden. Dort werden wie immer noch Slammer gesucht. (Stragula, 17.8.)

Ebenfalls flankierend zu der spannenden Kulturreihe „Mythos Wald“ im Haus Buchenried tritt die BR-Sprecherin Beate Himmelstoß, die schon an vielen Hörbuchproduktionen mitwirkte, auf. Sie rezitiert schön waldrauschende Texte unter anderem von Brentano, Eichendorff, Celan und Rose Ausländer. (Haus Buchenried, 10.8.)

Mit der Frage, was den Sommer ausmacht und ob in Zeiten der allgemeinen Erhitzung das alte Diktum von Heinrich Heine, der deutsche Sommer wäre angeblich nur ein grün angestrichener Winter, überhaupt noch zu halten ist, beschäftigt sich der offene Leseabend Sommer in der litbox2. Teilnehmende Autoren, die vor Ort kurze Texte von maximal sieben Minuten Länge mitbringen und vortragen, erhalten freien Eintritt. (Kulturzentrum KiM-Kino, Einsteinstr. 42, 10.8.)

Eine Thomas-Bernhard-Nacht mit dem klassischen Nörgler-Sound hilft ebenfalls gegen die Hitzelähmung. Martin Pfisterer liest bestürzend sensationelle, latent groteske und immer schön einsam geistreiche Texte des maßlos übertreibenden Ösi-Dandys. (La Cantina, 10.8.)

„Lügenlyrik“ – gibt’s so etwas wirklich? – hat Maria Maschenka im Gepäck, die das Rahmenprogramm zur „Summerdance“-Ausstellung von Barbara Falten stemmt. Das Besondere dabei: Sie liest nicht nur eigene, fertig verfasste Gedichte, sondern improvisiert Lyrik auch spontan. Aus dem Moment heraus. Und inspiriert von jeweils einem Bild. (Orangerie im Englischen Garten, 16.8.)

Ein Abend zum Sich-selbst-Einbringen veranstaltet der umtriebige Autor Daniel Schreiber. Zu „TNT-R: The need to read“ kann man allerlei Selbstgesammeltes mitbringen – und vortragen. Darunter Selbst-Geschriebenes, Zeitungsartikel, Tagebücher, Memos und Spickzettel. Nur her damit! (Alte Utting, 26.8.)

Zu guter Letzt noch ein echter Blockbuster-Tipp: Ursula Poznanski, die nicht nur Buchhändler glücklich macht, hat endlich mit „Erebos 2“ ihr Meisterwerk fortgesetzt. Die Premiere findet mitten in der Nacht statt. Zur Geisterstunde signiert Poznanski ihr neuestes Werk. Und wer seinen Schlafsack mitbringt, darf die ganze Nacht in der düsteren Nähe von Autorin und frischem (Buch)-Schinken verbringen. Morgens gibt’s dann einen vermutlich gar nicht so gruseligen Frühstücksnack. (Hugendubel am Stachus, 13.8.)

Autor: Rupert Sommer

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