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Comicfestival München 2021: Stadt der bunten Bilder

Comicfestival München 2021
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Comicfestival München 2021

München feiert die Comic-Kultur vom 03. bis 06. Juni mit vielen Ausstellungen und einem Comicmuseum

Die Veranstaltungen zum diesjährigen Comic Festival starten bereits am 27. Mai im Institut français München mit der Eröffnung der vom Comic-Salon Erlangen kuratierten Ausstellung „Vorbilder*innen – Feminismus in Comic und Illustration“ durch die 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden. Vorgestellt werden 30 Comic-Künstlerinnen und Illustratorinnen. Die Ausstellung wird in München zum Festival erstmals präsentiert und danach in weiteren Städten gezeigt.

Man hat es fast schon geahnt, aber aufgrund der Corona-Lage ist heuer eine Verlagsmesse wie gewohnt leider nicht möglich. Doch vom 3. bis 6. Juni macht das Veranstalterteam um Organisator Heiner Lünstedt aus der Alten Kongresshalle ein Comicmuseum mit zahlreichen Ausstellungen. Hier werden Bilder und Zeichnungen von Kristina Gehrmann, Sabrina Schmatz, Franz Gerg, dem Münchener Donald-Duck-Zeichner Jan Gulbransson, Chris Kloibers bayerischen Superhelden „Tracht Man“, sowie zu den Comic-Biografien von Willi Blöß zu sehen sein. Hinzu kommt noch die Präsentation „Je - suran. Eine jüdische Familiengeschichte“ und ein 13 Meter langes „modernes Splatter-Märchen über Freundschaft, Habgier und eine blutige Kettenreaktion“ von Steffen Haas.

Ein großes Thema ist auch die in diesem Jahr aufgelöste Atelier-Gemeinschaft Die Artillerie. Zu dieser gehörte neben Uli Oesterle („Vatermilch“) auch das Team Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant. Mit dem fünften Band „Die weiße Flut“ des erfolgreichen und gelungenen Jugend-Actioncomics „Gung Ho“ (auch für Erwachsene geeignet!), das in einer dystopischen Zukunft angesiedelt ist, beenden Eckartsberg und Kummant ihre Serie, die auch international gefeiert wurde. In der Kongresshalle wird es eine dreidimensionale Präsentation von „Gung Ho“ geben.

Eine Graphic Novel erzählt die Geschichte von „Beate und Serge Klarsfeld“ und ihre Zeit als „Die Nazijäger“ nach NS-Kriegsverbrechern, die im Prozess gegen den „Schlächter von Lyon“ Klaus Barbie gipfelte. Im Foyer des Jüdischen Museums werden besondere Szenen aus dem Werk von Pascal Bresson und Sylvain Dorange ausgestellt. Außerdem: Vom 1. Juni bis zum 30. September ist mit „60 Jahre Marvel Comics Universe“ eine umfassenden Präsentation von Originalzeichnungen im Amerikahaus zu sehen und bis zum 18. Juni die Ausstellung „Hier und jetzt – der zeitgenössische tschechische Comic“ im Tschechischen Zentrum München (Prinzregentenstr. 7). Hier werden neben Lucie Lomová und Jaromir 99 auch neue Künstler*innen wie Lenka Šimečková oder Štěpánka Jislová vorgestellt.

Mehr Infos auf www.comicfestival-muenchen.de

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