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Weitere Konzert-Highlights im Juni

Garbage am 22. Juni in der Muffathalle

Zwischen Horrorlandschaften und Musik für die Massen

Sie sind bereit, die Welt zu bereisen und es ist schließlich auch wieder an der Zeit: Nach ihren zwei Alben „Rearrange Beds“ und „Walls“, unzähligen Shows auf der ganzen Welt und Touren mit Death Cab For Cutie, Tegan and Sara oder den Silversun Pickups brauchte das australische Indierock-Duo An Horse eine Pause. Kate Cooper zog es nach Montreal in Kanada, Damon Cox ins Herz von Manhattan. 

Den Kontakt verloren sie nie – und jetzt sind sie auch musikalisch wieder zusammen: So frisch, melodisch und emotional wie eh und je. Eins haben sie schon mit der Single „Get Out Somehow“ gezeigt: Sie können es immer noch und setzen jetzt zum großen Sprung an. Support: Micah Erenberg (15.6. Ampere)

Melancholischen, düsteren Post-Punk hört man von The Underground Youth schon eine ganze Weile, die Einflüsse aus psychedelischen Gefilden in Richtung The Brian Jonestown Massacre sind unverkennbar. Live erinnert die Band aus Manchester/Berlin auch mal an Spacemen 3, nun wirbt der Veranstalter für „die wohl letzten Clubshows, bevor es in größere Hallen geht“. Als Support ist das Duo Blue Haze eingeladen, hier gibt es ein New Wave- und Shoegaze-Destillat aus München zu hören. (15.6. Milla)

Darauf haben die Fans wieder einmal gewartet und Herren im besten Alter, oft aus Musikerkreisen, reden seit Wochen von nichts anderem mehr: Hervorgegangen aus der legendären schottischen C86-Szene, der man unter anderem Bands wie Primal Scream oder The Vaselines verdankt, sind Teenage Fanclub seit der Veröffentlichung ihres Debutalbums „A Catholic Education“ nicht mehr aus dem Indie-Kosmos wegzudenken. 12 Alben mitsamt unzähligen Ohrwürmern gehen seitdem auf ihr Konto, sei es „Sparky’s Dream“, „Fallin’“ oder „The Concept“ – keine Indie-Party ohne den Fanclub. Nun wiederveröffentlichen sie fünf ihrer legendärsten Alben: von „Bandwagonesque“ (1991) bis hin zu „Howdy!“ (2000) erscheinen diese Werke endlich wieder auf Vinyl – und werden nochmal live vorgestellt! Support: The Boys You Know (15.6. Strom)

Multitalent und ein Geheimtipp aus Nashville – die Geschichte von Jake La Botz erscheint zu cineastisch, um wahr zu sein. Ein Film mit den Schattierungen von Merle Haggard und Tom Waits und Charles Bukowski und Mark Twain und Sid Vicious und David „Honeyboy” Edwards und Jim Jarmusch und Boxcar Bertha und Jack Kerouac in einem. Alle diese Einflüsse spielen eine Rolle auf seinem neuen Album „Sunnyside”, eine Platte, die zeigt, dass sein imaginäres Songwriting und seine Erzählungen genauso tief greifen, wie die oben erwähnte Liste. Steve Buscemi ist jedenfalls großer Fan und wahrscheinlich werden sich nach dem Konzert, bei dem er von den ebenfalls genialen Smokestack Lightnin‘ begleitet wird, auch noch einige Münchner in diesen Kreis einreihen. (18.6. Unter Deck)

Er ist ein Bildermagier, der eher die düsteren Schattierungen bevorzugt und (widerwillens) durch seine Batman-Interpreta - tion „Arkham Asylum“ zu einer weltweiten Comic-Berühmtheit wurde: Dave McKean. Im Rahmen des Comicfestival München (20. bis 23.6. Alte Kongresshalle) wird der britische Künstler zusammen mit seiner Ehefrau Clare Haythornthwaite und Matthew Sharp Komposi - tionen zu seinem Werk „Black Dog: The Dreams of Paul Nash“ live aufführen. Das 2016 entstandene Multi-Media-Projekt erzählt vom englischen Maler Paul Nash, der seine schrecklichen Erlebnisse in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs durch Gemälde mit surrealen Horror-Landschaften aufarbeitete. Spannend. (19.6. Jüdisches Museum)

Jake La Botz am 18. Juni im Unter Deck

Der Mann ist einfach unverwüstlich: seine unverwechselbare Reibeisenstimme, sein Stil und sein Charisma haben Rod Stewart zu einem der erfolgreichsten Sänger und Entertainer aller Zeiten gemacht. Sein Erfolg zieht sich durch alle Genres populärer Musik, von Rock, Folk, Soul über R’n‘B bis hin zu den American Standards. Jetzt präsentiert er die Songs seiner Karriere wie „Maggie May“ , „Da Ya Think I‘m Sexy“, „Baby Jane“ , „I Don‘t Want To Talk About It” und natürlich „Sailing“. Dank einer brillanten Live-Performance begeistert Rod „The Mod“ seine Fans seit nahezu 50 Jahren. (19.6. Olympiahalle)

Auf der Bühne fühlen sie sich einfach am wohlsten, das konnten die Besucher beim Rockavaria-Festival vor drei Jahren auch im Olympiapark beobachten: Garbage, die Kult-Band um die schottische Sängerin Shirley Manson, sind live einfach großartig, auch nach einer längeren Schaffenspause. Längst sind sie eine der einflussreichsten Alternative-Rock-Bands weit über ihre Heimat USA hinaus. Dabei überzeugen sie mit einem einzigartigen Sound und visuell provokanter Ästhetik. Ob „Version 2.0“ oder „Bleed Like Me“ – mit ihrer Musik hat die Band mehr als 15 Millionen Alben verkauft und sind in 45 Ländern auf - getreten. Mit neuen Songs kommen Garbage nun auf Tour, als Support mit dabei: Du Blonde (22.6. Muffathalle)

Der Meister des Progressive Rock und die 11-fach Grammy-nominierte Musikikone Alan Parsons kommt mit seinem Project und dem neuen Programm „The Secret“ wieder mal nach München. Mit seinem eingängigen Mix aus Pop-Rock mit Symphonic- und Progressive-Rock Einlagen markiert „The Secret“ nach dem elektronischen „A Valid Path“ von 2004 eine Rückkehr zu genau dem Sound, der sein Alan Parsons Project weltbekannt machte. Mit dabei hat er natürlich auch seine „Greatest Hits“, zum Beispiel die Songs seines Edgar Allan Poe-Albums „Tales of Mystery and Imagination“ oder „Eye In The Sky“. Das Publikum darf sich auf ein fulminantes Live-Erlebnis in perfekt arrangiertem Sound freuen. (24.6. Circus Krone)

Mit rund 100 Millionen verkauften Tonträgern, weltweiten Nummer-1-Alben und Songs, die zum Soundtrack des Lebens für Millionen von Menschen wurden, ist Phil Collins eine absolute Legende der Musikgeschichte. Nach Collins‘ jahrelanger Pause vom Tournee- und Musikgeschäft war er eigentlich bereit, sich zur Ruhe zu setzen, jetzt packt er es nochmal an, ums Geld, wird’s wohl nicht gehen. Zuerst als Drummer und später als Frontmann der Kultband Genesis wurde Phil Collins zu einem der erfolgreichsten Künstler seiner Generation. Support: Wet Wet Wet (24.6. Olympiastadion)

Lilac For People ist das Oktett der jungen italienischen Sängerin, Pianistin und Komponistin Francesca Gaza. Das Ensemble besteht aus acht Musikern, ist zwar stilistisch im Jazz verankert, bezieht aber auch Einflüsse aus Pop und Elektronik. Die Kompositionen klingen wie Klangreisen, in welchen Francescas Stimme von einem enigmatischen Ensemble unterstützt wird, in welchem die akustische Natur der Wind-, Blech-, Seiten- und Perkussion-Instrumente fein durch Elektronik manipuliert wird. In Italien sind sie bereits auf größeren Festivals aufgetreten, nun bei uns im kleinen Club. Geheimtipp! (25.6. Import Export)

Ihr Geheimnis ist so perfide wie einfach: Sie machen Platten, die man gern immer wieder hören möchte. Platten, die sich nicht aufdrängen, die nach und nach ihre Geheimnisse preisgeben. Über zwei Alben hinweg haben sich Wayne Graham, eine Folkrockband aus Kentucky, hierzulande in die Herzen der Musikkritiker gespielt. Die Brüder Kenny und Hayden Miles aus Whitesburg, einer ehemaligen BergbauStadt in einer der ärmsten Gegenden der USA, haben da schon als Kinder ihren Vater, der dort einst eine Kirche gründete und inzwischen einen Reparaturservice für Elektrogeräte betreibt, bei Gottesdiensten an Bass und Schlagzeug begleitet. Noch ein Geheimtipp! (27.6. Glockenbachwerkstatt)

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