Konzertreihe

Volksmusiktage: Tradition und Innovation

Musikalische Reise: Quetschendatschi

Die Volksmusiktage im Fraunhofer gelten seit den Neunzigerjahren als Vorzeigepodium für echte Volksmusik und weltmusikalische Alternativen.

Der Wirt Josef „ Beppi“ Bachmaier und der Musiker Richard Kurländer haben diese Veranstaltungsreihe vor fast 30 Jahren entwickelt, die auch heuer wieder vom 3. Januar bis Mitte März in den Lokalitäten des Wirtshauses Fraunhofer stattfindet.

Die „Volksmusiktage“ gelten als Talentschmiede und Ort der Innovation, sie bieten einen Querschnitt durch viele Spielarten der Szene. Heuer ist das Programm wieder besonders vielfältig und umfangreich. Deshalb beginnen wir hier mit den Tipps für Januar, Februar und März folgen im übernächsten Heft.

Alle Veranstaltungen der Volksmusiktage auf einen Blick!

Los geht es mit der Nagl Musi und ihren „Rauhnachtsagen“ – mal gruselige und archaische Geschichten, die musikalisch untermalt von Karl-Heinz Hummel und Evelyn Plank vorgelesen werden. Tags darauf spielt die fünfköpfige Bergener Band Heischneida auf. „Im wilden Alpinistan“ heißt das neue Programm der Formation gruberich, hier geht es um ein alpines Kopfkino zwischen liebestollen Faltern, tanzenden Heumandln und einem indischen Wanderasketen (5.1.).

Traditionell spielt am 6. Dezember die Blaskapelle Josef Menzl zum Dreikönigs-Tanzfrühschoppen auf ab 11 Uhr im Wirtshaus, nachmittags gibt es dann um 15 Uhr „Lausdirndlgeschichten von Lena Christ“, vorgetragen von Pia Kolb und Angela Hundsdorfer im Theater. Zwoa Bier machen authentische Mundart-Rockmusik (8.1.),

Veronika Faber singt „Chansons bavaroises“ und jodelt den Blues am 9. Januar. Der höchst umtriebige Titus Waldenfels erweitert das Spektrum mit seinen Texas-Bayerischen, hier stehen Western Swing, Blues, Landler und bayerische Lieder auf dem Programm (10.1.).

Tanzlieder der 30er Jahre, Kultsongs der vergangenen Jahrzehnte und moderne Volxmusik bringen ScheinHeilig in ihrem Programm „Lauf, Müller, Lauf!“ (11.1.), das Ensemble Zeidlang wurde 2015 von Matthias Deger, Maria Weber und Anna Gruchmann gegründet, um ihrer Liebe zur ursprünglichen Volksmusik Ausdruck zu verleihen (12.1.).

Am 13. Januar findet wieder der traditionelle Frühschoppen mit den Wellbuam statt, abends spielen Café Unter zucker ihr neues Programm „Nenn mich nicht mehr Häselein“. Der Liebe zu Bella Italia frönt das Ensemble Amalfi Swing mit bayerischer Poesie und neapolitanischen Klängen (16.1.), die Fraunhofer Saitenmusik gelten zurecht als Institution der Szene seit über 35 Jahren (17.1.). Claudia Pichler, Anni Preuß und Michael Well sind Die drei Haxn und spielen mit einem Sammelsurium an Instrumenten Stücke ihres Programms „Mehr Fleisch“ (18.1.), das Trio Quetschendatschi unternimmt eine musikalische Reise von Bayern-Schwaben über Klezmer aus Osteuropa bis zu Folk aus Frankreich, Schweden und den britischen Inseln (19.1).

Die Tanngrindler Musikanten spielen zum Tanzfrühschoppen am 20. Januar im Wirtshaus, den schrägen Bayern-Groove legt das Duo Straubinger & Himpsl hin (22.1.). Dudelsack und Tecknobeat, Lichtsalven – das Theaterfaktotum beschimpft die auftretenden Künstler beim Giesinger Hamsterrat, bei dem illustre Gäste wie Steffen Haas und Ecco Meinecke mitwirken (23.1.).

Das bayerische Musikkabarett Mehlprimeln präsentiert alte und neue, lyrische, lustige, schräge, skurrile und ironische Texte und Lieder (24.1.), mit schlauen Texten und frechen Liedern streift der ausgefuchste Musikkabarettist Josef Brustmann durchs wildwüchsige Lebensunterholz (25.1.) und die Monaco Bagage bringt ihre alten Hits im neuen Gewand (26.1.).

Ein Garant für einen zünftigen Frühschoppen ist der Niederbayerische Musikantenstammtisch am 27. Januar, schöne alte Wirtshausmusik steht hier auf dem Programm. Otto Göttlers Diatoniks mischen fetzige Polkas, wilde Landler und Zwiefache mit Rock, Blues, Folk, Funk und Rap (29.1.), Jodelfisch entdecken norwegische Jodler, schwelgen in finnischen Polkas, finden sich urplötzlich in einer kroatischen Melodie wieder (30.1.). Und die drei Musikanten der Großstadt Boazn finden sich in den gleichnamigen Trinklokalen auf engstem Raum am wohlsten am 31. Januar.

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