Nachbericht

So war der Private Gig mit Maxi Pongratz

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Mit „Scheiß Paris“, prägte einst der Anti-Bauer Schantl Lukas in der 80er-Jahre BR-Kultserie „Schafkopfrennen“ ein geflügeltes Wort, wenn’s mal nicht so lief für ihn. Und bei sternenklarer Nacht auf der Boschbrücke stehend, egal in welche Richtung auch immer man die Isar hinauf oder hinunter schaugt, da ähnelt das bajuwarische Weltdorf, dann auch ein wenig an die stolze Seine-Metropole... Diesmal allerdings fühlte man sich in der Goethestr. 36 im Hinterhof der Karotte direkt hineinversetzt in „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und in das charmante Pariser Viertel Montmartre.

Verantwortlich hierfür war neben der schummrig-romantischen Lampion-Beleuchtung auch und hauptsächlich Kofelgschroa-Mastermind Maxi Pongratz, der mit seinem Akkordeon und Liedern wie „Kleiner Reiter“, „D’Nocht is miad“, „Es geistert“ und „Bladl“ immer wieder sehr positiv an niemanden geringeres als Yann Tiersen, seines Zeichens genialer Amélie-Filmmusikkomponist, erinnerte. Okay, schon klar, der Maxi singt seine manchmal auch dreimal um die Ecke gedachten, manchmal gar dadaistisch angehauchten Texte nicht auf Französisch sondern in der Mundart seiner Heimat Oberammergau. Trotzdem aber kann man mit Fug und Recht behaupten, dass seine subversiven Volx-Chansons absolut das Zeug haben, eine echte Gegenkultur zu sein, zur seit geraumer Zeit bayernweit wieder verstärkt grassierenden Volksverdummungsmusik.

Besondere musikalische Leckerbissen waren neben den eben schon erwähnten, auch das todtraurige „Sonniger Sonntag“ und das „Augenlied“, über das der bekennende Stotterer im wahrsten Sinne des Wortes gestolpert war und sich obendrein wunderte, dass noch niemand jemals ein Augenlied komponiert hat. Zum Schluss gab’s dann dramaturgisch äußerst elegant gelöst, den „Gute Nacht Walzer“, bei dem sich einige der anwesenden Pärchen sehnsuchtsvoll-verträumt in den Armen lagen und ihren Gedanken in der lauen (Pariser) Nachtluft freien Lauf ließen.

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