Nachbericht

So war unser Private Gig mit Angela Aux

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So war unser Private Gig mit Angela Aux

Das musikalische Enfant terrible Angela Aux ist mit seiner ausgefallenen, in Momenten geradezu aberwitzigen Performance wirklich allen Erwartungen gerecht geworden. Zumal dann, wenn man sich vorher mit dem Künstler und seinem zuweilen schrägem Œvre beschäftigt hat.

Mit strohblonder Perücke unter der Baseballkappe und in Leggings, dafür aber freilich unrasiert, zeigt sich die Ambivalenz in Florian Kreiers musikalischem Alter Ego zusätzlich darin, dass seine Ansagen oft sehr geistreich und witzig sind, die Gedichte und Geschichten die er vorträgt jedoch eher nachdenklich stimmen und seine wunderschönen, fragilen Folkminiaturen – welche u.a. in der grandiosen Tragikomödie „About A Girl“ (mit Heike Makatsch in der Hauptrolle) bereits zu Filmehren gelangten – in einer melancholischen Leichtigkeit daher schweben, dass man kaum zu atmen wagt.

Die Songs erinnern dann schon mal an einen völlig zugedröhnten Kurt Cobain – keine Angst, Angela Aux ist quasi straight edge und nimmt weder Alkohol noch Drogen zu sich, was also vielleicht dann doch auch eher mit der blonden, halblangen Perücke zu tun haben könnte, als mit der Befindlichkeit des Musikers, der auch bei den Indietronica-Größen Aloa Input und mit dem ehemaligen Blumentopf-Sounddesigner Sepalot aktiv ist.

In seinen Liedern schauen immer wieder aber auch Kollegen im Geiste, wie etwa Will Oldham (wenn‘s ganz besinnlich wird) oder auch Devendra Banhart – dem ja ebenfalls, dem wuscheligen Vollbart zum Trotz, ein Faible für feminines Auftreten nachgesagt wird – vorbei, die ebenfalls für feinfühlige, manchmal auch leicht psychedelisch angehauchte Folkballaden stehen. Besondere Highlights im einstündigen Set von Angela Aux, der sich gleich zu Beginn erbat, die Zuhörer mögen bitte leise Pfeifen anstatt laut zu applaudieren nach einem Song, waren ein Rap, der musikalisch auf dem Beatles-Song „Blackbird“ basierte und das morbide Wolfgang Ambros-Cover „Da Hofa“.

Auch das grandiose „Deutschland“-Gedicht und ein Narrativ über Frank-Walter Steinmeier ließen die Anwesenden gebannt lauschen. Am Ende dann wollte sich Angela Aux allerdings nicht mehr selbst um des Künstlers Lohn, in dem Fall den Applaus bringen, weswegen er die Pfeif-Empfehlung aufhob, um sich beim letzten Stück und der Zugabe ausgiebig beklatschen zu lassen.

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