Metal

Konzerttipps für alle Metalheads im Oktober

Machine Head am 15. Oktober im Zenith

Killswitch Engage geben sich bei aller Kompromisslosigkeit nahbar

Fans von Mötley Crüe, W.A.S.P. und Guns N’Roses aufgepasst, denn hier kommen vier, zumindest junggebliebene Herrschaften aus Schweden, die es mehr als draufhaben: 

Crashdiet, sind soweit nicht entfernt von den eben genannten Kultcombos des hymnisch-rotzigen Metal-, Sleazeund Glam-Rock und legten diesen Sommer nach sechs Jahren Pause mit „Rust“ ein neues Album vor, auf dem sich dann auch gleich der 2017 eingestiegene neue Sänger Gabriel Keyes den Fans präsentiert. Supports sind: The Cruel Intentions und Highride (11.10. Backstage)

A fist full of Sludge, Doom, Metal, Psychedelic-, Blues- und StonerRock aus aller Herren Länder bietet einmal mehr die diesjährige Ausgabe des Keep It Low-Festivals. Mit dabei sind diesmal: Mantar, The Machine, Dopelord, Braindead Wavelength, White Noise Generator, Samavayo, Truckfighters, Bongripper, The Obsessed, Black Pyramid, Nebula, Lo Pan, Steak, Ecstatic Vision, Desert Storm, Ruff Majik, Instrument, Colour Haze u.v.a. (11. + 12.10. Feierwerk)

Es ist hinlänglich bekannt, dass Machine Head zu jenen Vertretern ihres Genres gehören, die Scheuklappen stets ablehnten und konstant nach vorne schauen. Immer wieder greifen sie Innovationen dankbar auf und definieren sich und ihren Sound dabei wieder neu, spielen mit Versatzstücken aus Speed-, Darkund Groove-Metal – und sind am Ende doch immer ganz sie selbst: unverkennbar, charismatisch, einzigartig. Die Formation um den begnadeten Front-Shouter und Gitarristen Robert Flynn gilt neben Pantera und Sepultura als Blaupause für eine moderne, getriebene Version des Metal und kann trotz ihrer musikalischen Kompromisslosigkeit auf bemerkenswerte Erfolge blicken. Von ihren acht Alben konnte das Quartett aus Oakland bisher – man lese und staune – weit über 2,6 Millionen Einheiten verkaufen. Jetzt aber gibt’s fürs Erste mal wieder den vollen Livegenuss ... (15.10. Zenith)

Wenn die Rede ist von kompromisslosen und einflussreichen Protagonisten des modernen Heavy Metal, dann fällt der Name Killswitch Engage oft schon nach wenigen Sekunden. Wie kaum eine andere Band des Genres verbindet das US-Quintett zwischen Bodenhaftung und Grammy-Nominierung auf unvergleichliche Art und Weise Härte mit Melodie. 1999 gründeten sie sich im US-Bundesstaat Massachusetts und schon mit dem selbstbetitelten Debüt sorgten sie für mächtig Aufsehen. 2002 dann folgte mit dem bahnbrechenden „Alive Or Just Breathing“-Album der endgültige Durchbruch. Heute sind Killswitch Engage die treibende Kraft der modernen Heavy MetalSzene in den USA und gelten als maßgeblich beteiligte Gründerväter des Metalcore. Auf ihren Konzerten zeigt sich, was sie neben ihrer Mischung aus brachialem Druck, kompositorischer Dichte und mitreißenden Melodien zusätzlich auszeichnet: Eine enorme Bodenhaftung sowie große Nähe zu ihren treuen Fans. (6.11. Tonhalle)

Autor: Gerald Huber

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