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Live goes on: Die wichtigsten Konzerte der Woche

Die wichtigsten Konzerte der Woche - KW40 - Manu Delago
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Manu Delago

Pam Pam Ida stellen ihr neues Album „Frei“ gleich zwei Mal vor, Hans Söllner bleibt auch in der Krise unbequem und der Virtuose Manu Delago auf seiner akustischen Reise durch die Schlafzyklen

Di. 29.9.

Pam Pam Ida

Album Releaseshow: „Frei“ – Ironie und Ernst, Kunst und Komik: Formidable Popsongs und tiefe Texte irgendwo zwischen Falco und Bilderbuch, Hubert von Goisern und Coldplay.
(Wirtshaus zum Schlachthof, 20:00 Uhr und 30.9. Deutsches Museum Innenhof, ebenfalls 20:00 Uhr) / Tickets

Lorenz Kellhuber Trio

„Eine der interessantesten jungen Stimmen des europäischen Jazz“, „Ein neuer Stern am Jazz-Piano-Himmel“, „Teufelskerl“, „Tastenmagier“. Von Beginn an erhält Lorenz Kellhuber beigeisterte Kritiken. Er gilt als außergewöhnlicher Instrumentalist, Komponist und Improvisator.
(Unterfahrt, 21:00 Uhr) / Tickets

Regine Noßke & Kiko Pedrozo

Auf dem Programm stehen Stücke aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern, auch eigene, Salonmusik, paraguayische Lieder (Kiko singt) und Barockes, bei dem Kiko die gute alte Tradition der freien Begleitung mit einer Prise Südamerika auf seine unverwechselbare Weise wiederbelebt.
(Pasinger Fabrik, 20:00 Uhr) / Tickets

Do. 1.10.

Manu Delago

Nicht nur die Times weiß es: Manuel Delago ist schlicht „virtuoso“. Das beweist der Perkussionist und Komponist auch auf „Circadian“, einer akustischen Reise durch die Schlafzyklen – inspiriert vom sogenannten zirkadischen Rhythmus des Menschen und Delagos eigener Schlafentzugs-Erfahrung während seiner Tourneen. „Ich wollte die Elemente elektronischer Musik durch akustische Instrumente hörbar machen“, sagt der Wahl-Londoner. Klarinetten und Akkordeon ersetzen den warmen Klang eines analogen Synthesizers, während Streicher und Blechblasinstrumente für das Orchestrale und Intime sorgen.
(Muffathalle, 20:00 Uhr) / Tickets

6. Dreiviertelblut

Folklorefreie Volksmusik und kitschfreier Heimatsound mit der Münchner Band um Filmmusik-Komponist Gerd Baumann und Bananafishbones-Mastermind und -Sänger Sebastian Horn, denen Starregisseur Marcus H. Rosenmüller mit einem großartigen Dokumentarfilm zuletzt ein cineastisches Denkmal setzte.
(Deutsches Museum Innenhof, 20:00 Uhr) / Tickets

Do. 2.10.

Talco

Gesellschaftskritik. Tanzwut. Spielfreude. Wenn man die aus Italien stammende Band mit drei Worten beschreiben möchte, landet man unweigerlich bei dieser Essenz. Mit „Punkchanka“ beschreiben sie selbst ihren Stil aus Punk-Rock, Folk-, Latin- und Ska-Elementen. Hymnenhafte Bläser-Sätze, Up-Tempo-Beats, knackige Punk-Rock-Gitarren und eingängige Refrains mit folkloristischer Melodieführung inklusive. Der Sechser aus Venedig zeigt auch auf seinem neuen Acoustic-Album abermals, wie ausgezeichnet sich augenscheinlicher Gute-Laune Sound mit gesellschaftskritischen Inhalten verbinden lässt.
(Backstage Arena Süd, 20:00 Uhr) / Tickets

Sa. 3.10.

Hans Söllner

Einer, wenn nicht sogar DER wichtigste Liedermacher Bayerns: Politisch, unbequem, ehrlich. Dem Söllner Hans liegt das Herz auf der Zunge und wenn ihm was nicht passt, dann sagt er das, ganz und gar egal, was Freund und/oder Feind davon halten.
(Deutsches Museum Innenhof, 20:00 Uhr) / Ausverkauft!

Funn / Rimsel

Die fünf Künstler*innen von Fuun finden, dass Musik eine ziemlich gute Leinwand hergibt. Inspiriert von Tagträumen, Kneipentouren und Monstern unterm Bett, können sie mit Schubladen nichts anfangen und malen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug sind ihre Pinsel und die zwei Gesangstimmen sind das Yin und Yang dieses Sounds. Der Sound von RIMSEL wiederum ist geprägt von fetten Gitarrenriffs, virtuosen und ausdrucksvollen Soli, groovenden Basslines, tighten Drums und tiefgründigen Lyrics. Diese behandeln die kleinen und großen Dinge im Leben und selbst Lieder über Trennungen und Depressionen verleiten einen dazu das Tanzbein zu schwingen. Die dreiköpfige Band um Frontmann Robin Imsel hält sich nicht an feste Genres, sie orientieren sich allerdings am Bluesrock und lassen unter anderem Pop, Funk und Jazz in ihre Musik mit einfließen.
(Feierwerk Funkstation, 20:00 Uhr)

So. 4.10.

La Psychotta (& Die halbe Miete)

„La Psychotta“ überträgt mit einer guten Portion Selbstironie alltägliche Situationen in feinfühlige, deutsch-sprachige Texte, wobei die Grenze zwischen Surrealem und Erlebtem gelegentlich verschwimmt. Mit Begleitung durch Akustik-Gitarre und Percussion wird in bester Singer-Songwriter-Art mal hintersinnig, mal direkt – mal sanft, mal nahezu rockig - gedacht und erzählt – und zum Lächeln gebracht!
(Pasinger Fabrik Wagenhalle, 19:00 Uhr) / Tickets

Autor: Gerald Huber

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