Konzert-Highlights

Die Konzert-Highlights zum Monatswechsel

Am 05.02. im Zenith: Massive Attack

Musik abseits vom Mainstream – so darf es weitergehen

Die Formation BKO ist benannt nach dem Flughafencode Bamakos und kommt aus Mali. Das politisch zerrüttete westafrikanische Land ist für seinen „Mali Blues“ und seine vielfältige und kreative Musikszene bekannt – trotz Unterdrückung der Kultur durch jihadistische Gruppen.

Die Band vereint fünf etablierte Musiker aus verschiedenen Regionen Malis und damit deren musikalische Einflüsse. Gekonnt experimentieren BKO mit Afrobeat, Highlife und Rock, verstärken ihre traditionellen Instrumente wie die Ngoni und sind doch tief mit der reichen Volksmusik ihres Landes verwurzelt. Ihr Sound ist polyrhythmisch, psychedelisch und hochgradig tanzbar – die tranceartigen Rhythmen und perlenden Melodien ziehen die Zuhörer schnell in den Bann. (28.1. Ampere)

Farao – so der Künstlername der norwegischen Sängerin, Songwriterin und Musikerin Kari Jahnsen – veröffentlicht mit „Pur-O“ ihr neues Album. Farao stammt aus dem 500-Seelen- Dorf Ulnes, das inmitten eines norwegischen Gebirgstals liegt. Die Musikerin macht bezaubernde, gleichzeitig abenteuerliche Popmusik mit sphärischer elektronischer Instrumentation. Die Songs der mittlerweile in Berlin lebenden Farao übermitteln eine lebendige Schönheit, subtil eingefärbt mit bitteren Untiefen. Sie sorgte bereits 2015 mit ihrem Debütalbum „Till It´s All Forgotten“ für viel Wirbel in Pitchfork, Vanity Fair, Noisey und Co. Support: Jae Tyler (30.1. Milla)

Eine tagesaktuelle Übersicht aller Konzerte finden Sie hier!

In Zusammenarbeit mit internationalen Musikern der bayerischen Szene, versteht es das Ensemble Jisr, die musikalische Vielfalt Deutschlands in einem Bühnenbild zu vereinen. „Jisr“ heißt „Brücke“ und als solche versteht sich auch das Ensemble um den marokkanisch-stämmigen Gembri-Spieler, Perkussionisten und Sänger Mohcine Ramdan. Tiefverwurzelt in verschiedenen Musiktraditionen richtet sich der Fokus der Band darauf, Einflüsse der hiesigen multikulturellen Musikkultur einzufangen. Das Ergebnis ist ein Minikosmos unterschiedlicher Musikfarben, von Krautrock und Weltmusik mit nordafrikanischen, orientalischen und arabischen Einflüssen bis hin zu Klassik. (31.1. Milla)

Wir gratulieren: 10 Jahre Munich Rocks! Die Veranstaltungsreihe hat so ziemlich alles am Start gehabt, was in München Rang und Namen hat, nun präsentiert Veranstalterin Niko Strnad von Bang Bang Concerts einige Highlights der zehnjährigen Veranstaltungsgeschichte: mit dabei sind die wunderbare Singer-Songwriterin Theresa Chanson, die Independent- Rocker der ersten Stunde Blek Le Roc, die psychedelisch angehauchten Rock’n’Roller von Ni Sala und Die Sauna – ihres Zeichens textliche Querdenker und zugleich einer der aktuellen Durchstarter der Münchner Szene. Hinterher wird im Muffatcafé mit den DJs von M94.5 noch weiter gefeiert. Und das alles wie immer bei freiem Eintritt! (1.2. Muffathalle)

Diese Musik ist zeitlos und klingt immer noch, als wäre sie gestern produziert worden: „Mezzanine“, das zweite Album der TripHop-Formation Massive Attack ist zwanzig Jahre alt und erstaunlich gut gealtert. Ein Meisterwerk, welches noch immer dunkel und bedrohlich wirkt – und zugleich zeitlos und schön im Kanon elektronischer Musik erstrahlt. Nun wird das Album in voller Länge auf die Bühne gebracht und zwar nicht nur die Hits wie „Teardrop“ und das dunkel-groovende „Inertia Creeps“, sondern auch atmosphärische Slowburner wie „Black Milk“, „Dissolved Girl“ oder „Group Four“. Eine Zeitreise, die im Hier und Jetzt endet. (5.2. Zenith)

Sie spielt wolkenverhangenen Folk-Rock und Country Noir, covert bravourös Beck, Vic Chesnutt und Big Star, schreibt aber auch tolle eigene Stücke und der Rolling Stone gab für ihr Album „Turn On The Light“ gleich mal vier Sterne: Vorhang auf für Hanna Fearns, eine Singer- Songwriterin vom Bodensee, deren Musik einem Roman von Larry Brown entsprungen sein könnte. Ein imaginärer Roadmovie- Soundtrack zwischen Americana und Folkpop-Noir – was die mittlerweile in Köln lebende Musikerin auf die Bühne bringt, eignet sich „für die Beschallung von Orten wie Twin Peaks oder Paris, Texas“. Live mit dabei ist Peter Rubel von der angesagten deutschen Newcomer- Band International Music an Gitarre, Keyboards und Gesang, als Support gibt es die Berliner Songwriterin Aynie zu sehen. Und nach den Konzerten legt DJ Thomas Bohnet (Tour de France) auf – klingt nach einem gelungenen Abend. (7.2. Unter Deck)

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