Konzert-Highlights

Die Konzert-Highlights im Dezember

Kunstlied und Elektronik: Julia Holter

Livemusik boomt! Noch nie waren so viele Konzerte ausverkauft, hier gilt es: ranhalten. Unsere Tipps für den Monat Dezember.

In drei Teile ist das neue Album „TA1300“ von Denzel Curry gegliedert – die Titel dieser drei Kapitel sind selbsterklärend: „Light“, „Gray“ und „Dark“. Als Vorbote für sein neues Werk veröffentlichte er auch jeweils drei Singles, darunter „Clout Cobain“, ein Song über die Schattenseiten der Musikindustrie. Doch auch mit Themen wie Ruhm, Hass, Paranoia, Rachegefühlen und natürlich auch der Liebe setzt sich der in Florida geborene Künstler auseinander. Dabei gelingt es ihm, trotz einer überwiegend düsteren HipHop-Klangwelt, auch ein paar sonnige Momente aufblitzen zu lassen. Wer Blood Orange mag – nix wie hin.(2.12. Muffathalle)

Sie sind wieder da - Mit „Islands“, dem 7. Studioalbum in ihrer 26jährigen Karriere, ist dem britischen Trio Ash zweifellos eine der stärksten Veröffentlichungen gelungen. Im Frühjahr 2016, nach Ende ihrer Japan-Tournee, besuchte Sänger Tim Wheeler die malerische Insel Naoshima. Die für ihre zeitgenössischen Kunstinstallationen, Architektur und Skulpturen weltbekannte Insel, hatte einen inspirierenden Einfluss auf Wheeler, dort sind auch die ersten neuen Songs entstanden. Wie auch die Musik von Ash zwischen Britpop, Punk, und Powerpop changiert, geht es auf „Islands“ auch um Wut, Depression und Akzeptanz. Nach zwei Nummer 1 Alben und 18 Top 40 Singles, schlagen Ash nun ein neues Kapitel auf – man darf gespannt sein. (4.12. Strom)

Eine tagesaktuelle Übersicht über kommende Konzerte findest Du hier!

Die Texte sind hörenswert, die Spieltechnik innovativ und voller Gefühl, seine Stimme samtweich: kein Wunder, dass John Smith in seiner britischen Heimat, längst als einer der etablierten Singer-Songwriter und Gitarristen gilt. Dank vieler Touren und fünf Alben hat sich dieser Ruf auch weit über die Insel ausgebreitet. Smith arbeitete bereits mit Joan Baez, David Gray, Lisa Hannigan und Lianne La Havas zusammen, und spielte gemeinsam mit Jackson Browne, Jerry Douglas, Richard Hawley, Jarvis Cocker und Rodney Crowell. Jetzt kommt der Brite mit seinen neuen Album „Hummingbird“ auf Tour. Support: Freddie Dickson (3.12. Ampere)

Mit nur fünf Studioalben hat sie bereits ein Gesamtwerk aufgebaut, das sie als eine der bedeutendsten Songwriterinnen der Gegenwart ausweist: Julia Holter . Die in Los Angeles geborene und dort lebende Künstlerin verfügt über die Tradition des abendländischen Kunstlieds und verbindet sie mit den Experimenten der Neo-Avantgarde und den jüngsten Entwicklungen innerhalb der elektronischen Musik. Ihr neues Album „Aviary“ ist voll überraschender Wendungen und schillernder Arrangements und, in ihren Worten „eine epische Reise durch die Kakophonie des Geistes in einer schmelzenden Welt“. Eine treffende Metapher für die aktuelle Zeit, mit seinem undurchdringlichen Gewirr von politischen Skandalen und bizarren Naturkatastrophen. (3.12. Kammerspiele)

Mit „I Hope You Die“ hat es die Schwedin 2011 auf die Bühnen der Welt geschafft: Molly Nilsson. Sie ist Do-It-Yourself in Reinkultur, denn Nilsson mag es nicht, sich reinreden zu lassen. Genau diese Eigenständigkeit und Klarheit findet sich auch in ihren Werken: Synthie-Pop trifft auf Dark- Wave, ist rhythmisch, melodisch, synthetisch – bis zum Ohrwurm. Mit ihrem Album „Imaginations“ nimmt Molly Nilsson die Zuhörer nun mit auf eine Reise durch ihre ganz eigene, ganz wunderbare Musikwelt. Als Unterstützung hat sie übrigens die Münchner Band Paar mit hinzu geholt, die auch als Supportshow antritt. (4.12. Ampere)

Die Texanerin Lera Lynn wurde bekannt durch einige bemerkenswerten Auftritte in der zweiten Staffel der Krimi- Serie „True Detective“, wo sie auch ein paar Songs für den Soundtrack beitrug. Die Resonanz war überwältigend: Der Trailer, in dem ihr Song „The Only Thing Worth Fighting For“ (co-written von Rosanne Cash und T Bone Burnett) vorkam, wurde in wenigen Monaten über 35 Millionen Mal angeschaut. Auch auf ihrem aktuellen Album „Plays Well With Others“ klingt sie sexy, unterkühlt und wenig nahbar, meist im Duett mit Künstlern wie John Paul White, Dylan LeBlanc, Rodney Crowell, Shovels & Rope und JD McPherson. (6.12. Unter Deck)

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