Klassik-Highlights

Die Klassik-Highlights im März

Ausnahme Pianist Evgeny Kissin kehrt mit Chopin und Debussy in die Philharmonie zurück

In trauter Zweisamkeit - Kammermusikalisches zu vier Händen

Als Artist in residence ist Geigerin Lisa Batiashvili in der laufenden Saison in unterschiedlichsten Formationen und mit verschiedensten Partnern in München zu erleben. Nachdem sie ihre Liebe zur Kammermusik bereits mehrfach unter Beweis stellte, wendet sich die gebürtige Georgierin der großen Orchesterliteratur zu, wenn das Violinkonzert von Felix Mendelssohn in ihrem Kalender aufscheint.

Kontrastiert durch „Chiaroscuro“, eine Komposition von Batiashvilis Landsmann Giya Mancheli. Besonders dürfte der Abend aber vor allem dadurch werden, dass sie sich hier das Podium mit ihrem Gatten Francois Leleux teilt, der sich seiiinerseits dem Obenkonzert von Ludwig August Lebrun widmen wird. Begleitet wird das musikalische Ehepaar von der Camerata Salzburg, die zur Abrundung Mozarts Pariser Sinfonie KV 297 beisteuert. (16.3. Herkulessaal)

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Familiär vorbelastet war auch die aus einer Musikfamilie stammende Cellistin Maria Well, die in den Fußstapfen ihrer Eltern, Onkel und Tanten wandelt, wenn sie bei ihren Auftritten Klassisches mit Unterhaltendem verbindet. Ihr jüngstes Projekt mit dem Titel „Klassik auf Bayerisch“ wird sie nun mir ARD-Preisträger Michael Schöch zusammenführen. Gemeinsam haben sich die beiden hier nicht nur Schostakowitschs Sonate für Cello und Klavier op.40 vorgenommen, sondern ebenso Musik von Astor Piazzolla, Gaspar Cassado und Ludwig van Beethoven. Nicht zu vergessen, den humorvollen Rausschmeißer des Abends, Gregor Mayrhofers „Disputa scherzosa“ oder „Du musst so blöd spielen wie er schaut“. (15.3. Allerheiligen- Hofkirche)

Wieder etwas ernster dürfte es dagegen zugehen, wenn im Prinzregententheater Stargeigerin Janine Jansen auf Pianist Alexander Gavrylyuk trifft, der seinen Durchbruch einst mit der Goldmedaille beim Rubinstein-Wettbewerb feierte. Neben ihren Solo-Karrieren haben sich die beiden in der Vergangenheit schon öfter zusammengefunden, um gemeinsam ihrer Liebe zu Kammermusik nachzugehen. Im Fokus steht dabei diesmal unter anderem Werke aus dem Hause Schumann. Wobei nicht nur Robert mit seiner a-moll Sonate op. 105 vertreten ist, sondern auch Ehefrau Clara mit ihren „Drei Romanzen“ für Violine und Klavier zu Wort kommen wird, ehe nach der Pause Johannes Brahms und Cesar Franck das Podium beherrschen. (9.3. Prinzregententheater)

Nicht nur Kontraste können sich gegenseitig anziehen. Auch Vertreter des gleichen Instruments treffen sich hin und wieder zum freundschaftlichen Wettstreit. Vorgemacht wird dies im März etwa durch Julian Rachlin und Sarah McElravy, die sich das Kammerorchester des BR Symphonieorchesters für sein nächstes Matinée- Konzert eingeladen hat. Seite and Seite sind die beiden hier unter anderem mit Bachs Doppelkonzert für zwei Violinen, sowie mit Mozarts Sinfonia Concertante KV 364 zu erleben. Als Ergänzung, bzw. Gegengewicht finden sich zusätzlich hierzu noch Werke von Haydn und Schnittke auf dem Programmzettel. (10.3. Prinzregententheater)

Noten von Bach hat ebenfalls das Helsinki Baroque Orchestra im Gepäck, wenn die Musikerinnen und Musiker aus dem hohen Norden in der Residenz auf Besuch vorbeischauen. Im Zentrum steht dann jedoch nicht der große Johann Sebastian, sondern Johann Georg Pisendel. Einer der größten Geiger seiner Zeit, der nicht nur mit den Werken Bachs Triumphe feierte, sondern auch selbst virtuos zu komponieren verstand. Sein Violinkonzert fehlt daher ebenso wenig wie Telemanns „Concerto grosso „per il Sigr. Pisendel“. Dieser Herausforderung stellt sich Zefira Valovaan der Violine, Unterstützung kommt von Paulina Fred an der Flöte. Die Fäden in der Hand hält Aapo Häkkinen, der sein Ensemble vom Cembalo aus leitet. (18.3. Herkulessaal)

Auch wenn Musik zu machen gemeinsam immer noch am Schönsten ist, es gibt auch Künstler, die sich allein auf Podium wohlfühlen. So wie Ausnahme- Pianist Evgeny Kissin, der sich wieder einmal im Gasteig die Ehre gibt, wo er seine Kunstfertigkeit diesmal mit Werken von Chopin, Debussy und Scriabin unter Beweis stellt. Restkarten sind noch vorhanden, aber man sollte sich ranhalten. (17.3. Philharmonie)

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