Konzert-Highlights

Die Konzert-Highlights im Juni

Bird Berlin am 01. Juni im Milla

Beat-Polonaise und biergetränkter Bluesrock

Er wäre bereits einen weiten musikalischen Weg gegangen, bis er 2007 mit „American Hearts“ sein Debüt als Solokünstler veröffentlichte: A.A. Bondy.

Das berühmte Fat Possum-Label entdeckte damals das Talent des Musikers aus Birmingham, Alabama und veröffentlicht zwei Jahre später „When The Devil’s Loose“, das weitgehend aus akustischen Klängen bestand, wie auch der Vorgänger. Der charmante Pop-Dandy Bondy tüftelt seitdem ununterbrochen an seinem Sound und kreiert eine Mischung aus Folk, Rock-Elementen sowie Einflüssen aus Gospel und Soul. Ein Mix, der nach eigener Aussage „Raum für Wunder lässt“. Im Mai erschien nun mit „Enderness“ das vierte Album des Künstlers, der hier nochmal in einem intimen Rahmen zu sehen sein wird. Support: Rumpeln (31.5. Heppel & Ettlich)

Sie erzählen ihre Geschichten in starken, einprägsamen Bildern, die lange im Gedächtnis bleiben, vielleicht auch, weil drei der fünf Bandmitglieder auch Filmmusik schreiben: Florian Paul und die Kapelle der letzten Hoffnung beschwören in ihren Songs vergessene Orte, romantische Szenen und spannende Figuren herauf, sie feiern mit dem Publikum das Wiedersehen mit der eigenen Erinnerung. Irgendwo zwischen Nostalgie und Neugier, zwischen Walzer und Punkrock, zwischen Pop und Chanson, finden sich „Lieder über die Angst vor der Einsamkeit, über Reue, Eifersucht und den Trost der Erinnerung“. Wie eine Nacht im Montmartre soll das klingen - dunkel, grell, laut, verträumt, schmutzig und wunderschön. Nun stellen sie ihr Debütalbum „Dazwischen“ vor, man darf gespannt sein. (31.5. Milla)

Die Krone als „Könige des GarageRock“ tragen The Fleshtones aus New York zu Recht, denn seit fast vierzig Jahren sind Pete Zaremba, Keith Streng und Kollegen mit der Band aktiv, haben in der Zeit über 20 Alben veröffentlicht, über sie sind Filme und Bücher entstanden. Eine treue Fanbase haben sie im Schatten von Bands wie den Cramps oder Fuzztones um sich geschart, sie werden weltweit kultartig verehrt, was wohl auch ihren phänomenalen Live-Performances geschuldet ist. Legendär ist etwa die Beat-Polonaise, bei der Band samt Publikum sich von hinten an die Schultern fasst und musizierend und feiernd um den Club herum zieht. Gegründet 1976, ist die Band seitdem auf einer Never Ending Tour und gerade in letzter Zeit wieder häufiger zu Gast hierzulande. Eine Party vom Allerfeinsten! (1.6. Glockenbachwerkstatt)

Bird Berlin ist eine One-Man-Glitzer-Show, zu den Beats seines iPods singt und tanzt diese optische Täuschung soft bekleidet und leichtfüßig wie eine Elfe. Nach 15 Jahren extraordinärem Glitzer und quietschfidelen Tanzeinlagen verklingen bis 2020 die letzten Töne. „Birdi“ wirft mit seinen letzten Schweißperlen nochmal diesen komplett-nackigen Glanzbody in die Waagschale und holt alles aus seinen zarten Diskofüßen. Mit dabei hat er sein Best Of Album „Immer-Birdi-Alles-Forever“, in dem er alle Songs nochmal komplett neu erschaffen hat. Den Support bestreitet der nicht minder geniale Angela Aux, der sein neues Album „In Love With Demons“ im Gepäck hat. (1.6. Milla)

Schon sein Debüt-Album „High On You“ wurde für den Edison Pop Award als „Best Album“ nominiert: Mit einer Mischung aus Pop und Soul begeisterte Jeangu Macrooy   auch Künstler wie Curtis Harding und Trombone Shorty, mit denen er im letzten Jahr unterwegs auf Tour war. Sein Sound ist voller Lebenslust und spiegelt seine Neugier wider. „Ich möchte Wiederholungen vermeiden“, sagt der Musiker aus Surinam. „Sobald ich in meinem Songwriting bestimmte Muster erkenne, stoppe ich und versuche herauszufinden, ob es alternative Wege gibt, um darüber nachzudenken.“ Live ist das jetzt auch hierzulande nachzuhören. (7.6. Ampere)

Schmieds Puls waren dabei, Ankathie Koi, Nino aus Wien und Ernst Molden, die gefeierten Post-Punk-Newcomer Culk, Bernhard Eder, Pressyes u.v.m. – „Vienna Vienna“ heißt eine tolle Konzertreihe im Milla und mit Scarabeausdream und Tent wird diese jetzt fortgesetzt. Das zweiköpfige Orchester Scarabæusdream spannt mit ihrem dritten Album „Crescendo“ einen konzertanten Bogen von „mitreißendem Posthardcore bis hin zu grellen Pop-Blitzen“. Hannes Moser am Schlagzeug und Bernd Supper an Klavier und Stimme schaffen in ihren Arrangements eine musikalische und emotionale Fallhöhe, die jeglichen Vergleichen scheut. Bei Tents hat man es mit einer Band zu tun, die „die Erzählung von Pop“ mitdenkt, sowohl in der Musik als auch wenn sie sich in Pressefotos vom Künstler Bernhard Rappolds mit zu „exotischen“ Instrumenten transformierten E-Gitarren fotografieren lässt. (7.6. Milla)

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