Konzert-Highlights

Die Konzert-Highlights zum Jahreswechsel

Life is too short for boring music: Zoo Escape

Paul ist gerade mal 20 Jahre alt, hat vor zweieinhalb Jahren sein Abi gemacht, etwas zögerlich begonnen Philosophie zu studieren und will nun die Welt mit seinen mal poetischen, mal melancholischen, immer aber positiv gestimmten Popsongs erobern.

Seine Lieder sind von Vorbildern wie Philipp Poisel und Clueso inspiriert und heißen „Nie mehr nach Hause“, „Herz an“ oder „Der Sommer ist noch nicht vorbei“ – deutsche Popmusik, griffig mit charismatischer Stimme vorgetragen, die keinen Vergleich mit den bereits etablierten Kollegen zu scheuen braucht. Support: Loriia (22.12. Zehner)

Die Single „Rückenwind“ von Madsen  legt schon mal vor, was das Album „Lichtjahre“ nun auch live einlöst: Während weichgespülte deutschsprachige Musik die Radiowellen zuklebt, haben Madsen niemals ihre Liebe zur Hochzeit des Alternative Rock verleugnet – und zugleich Melodien und Refrains rausgehauen, bei denen man „Hit!“ schreien möchte. Genau diese Mischung aus wohl dosierter Härte, starken Texte und der Liebe zur Melodie ist in der deutschen Bandlandschaft relativ selten. (22.12. Tonhalle)

Eine tagesaktuelle Übersicht aller Konzerte finden Sie hier!

Seit fünf Jahren spielt eine von Münchens besten Livebands hier ihr Weihnachtskonzert: Seit über 30 Jahren sind Bluekilla in Sachen Ska unterwegs, und das in nahezu unveränderter Besetzung. Nach so einer langen Zeit hat man natürlich viel zu erzählen: die Band war in den meisten europäischen Ländern zu Gast und schafften es fünf knackige Studioalben zu produzieren. Zwischendrin ging‘s auf große Tour durch Australien, wo sie das gleiche machten wie auch hierzulande: Einfach jede Halle in einen Hexenkessel verwandeln. Bravo. (26.12. Milla)

Tom Wu lädt ein zu einem fantastischen Spektakel: den Start macht Dizzy Errol, der als „Die Lore (aus München)“ ein Loop-Feuerwerk der Extraklasse abfeuern wird. Danach Tom Wu höchstpersönlich mit seiner Drummer-Only-Show, gespickt mit den atemberaubenden Visuals von Anton Kaun und den anmutigen und verzaubernden Tänzerinnen Spandex und Peitschenfrau. Als krönender Abschluss eines Abends voller Attraktionen wird das geneigte Publikum von den gefeierten spitzen-DJs Kaputt, Patrone und Christopher zur Tanzekstase genötigt. (28.12. Import Export)

Vom Winde in die weite Welt verweht hat es die vier jungen Münchner von The Tonecooks. Nach Paris, Hildesheim, Sevilla und Kiel hat es die fleißigen Studenten verschlagen, aber irgendwann reicht‘s auch mal wieder mit dem Studieren. Deswegen: Eine große Back-in-Town-Fete mit Vorbands, DJs und Tamtam. Fans der Band dürfen sich wieder auf folkigen Funk, psychedelischen Pop, groovigen Grunge und „ganz viel Liebe“ freuen. Bei ihren Live-Auftritten sind die Tonecooks mit vollem Herzblut dabei, die Atmosphäre ihrer Konzerte ist stets ausgelassen und euphorisch. Das ist sowohl der tanzbaren Musik zuzuschreiben, als auch der engen Verbundenheit der Band zum Publikum. (29.12. Import Export)

Sie sind im kollektiven Musikgedächtnis der 90er fest verwurzelt, denn die Singles „Easy Day“ und „ Come to Sin“ von den Bananafishbones kann jeder mitsummen, zumindest wer damals Radio gehör hat. Seitdem sind sie unermüdlich auf Rockfestivals und mit ihrer „Live & Unplugged“-Show unterwegs, haben über 1000 Konzerte in ganz Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und der Schweiz gegeben, 11 Tonträger veröffentlicht, Soundtracks zu Kinofilmen und Hörbüchern produziert und sich den Ruf als eine der besten Livebands in Deutschland erspielt. (6.1. Volkstheater)

Er ist der „King of primitive Folk“: Fred Raspail, der charmante französische Sänger, tourt seit einem Jahrzehnt durch die ganze Welt, um seine charmante Mischung aus Rockabilly-Country und New Wave-Chansons zu verbreiten. Die Gitarre spielt er mit den Händen, das Schlagzeug mit den Füßen – Fred Raspail klingt wie eine komplette Band, bringt die Leute zum Tanzen mit Groove und einer charismatischen Stimme, die irgendwo zwischen Johnny Hallyday und Johnny Cash angesiedelt ist. (9.1. Glockenbachwerkstatt)

Der Underground lebt und atmet auch in München – unter dem Motto Life is too short for boring Music haben sich drei Bands zusammengetan, die bereits bewiesen haben, dass man mit Euphorie, Kompromisslosigkeit und einer gehörigen Portion Wut überregional auf sich aufmerksam machen kann. Ob Power-Pop, Glam, Post-Punk, Wave, Beat, Garage-Surf — alles ist erlaubt, nur keine Langeweile. Zoo Escape spielen Power-Pop, bei der jungen Band trifft Glam auf Dreck, Wut trifft Liebe, die Einflüsse reichen von The Clash über Johnny Thunders bis France Gall. Fuck Yeah stehen für kratzigen New Wave, krachigen Surf-Glam Sound, Slacker-Americana-Indierock, griffige Hooklines oder augenzwinkernden Disco-Soul und standen schon mit Maximo Park und Algiers auf der Bühne. Die wiedervereinten Politicians waren mit ihrer LP „Meat“ in den Acht ziger Jahren eine der ersten deutschen Bands auf dem legendären Glitterhouse Label und bieten immer noch eine Melange aus (Post-)Punk, Sixties-Garage-Trash, Cow-Punk à la Gun Club und 70s-Glam-Rock. (10.1. Milla)

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