Streaming-Festival

Frameworks 2020: Musik zwischen „Struktur und abstrakter Komposition.“

Star des diesjährigen Frameworks-Streaming-Festivals: Actress
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Star des diesjährigen Frameworks-Streaming-Festivals: Actress

Von 18. bis 20. Dezember 2020 findet das Frameworks-Festival dieses Jahr (nur) online statt

Man kennt ja den Spruch: Ist das Kunst, oder kann das weg? Die Frameworks-Impressarios fragen deswegen gerne immer: „Ist das noch Pop – oder schon Experiment?“ Jährlich, seit 2011, findet das Frameworks-Festival jetzt schon statt, und verstand und -steht sich dabei stets als Plattform neuer musikalischer Positionen in den Grenzbereichen zwischen „Struktur und abstrakter Komposition.“ Frameworks möchte dabei Künstler*innen aus unterschiedlichen europäischen Subkulturen ein Forum bieten, um unkonventionelle und innovative Wege unabhängiger Musik zu verfolgen. In enger Verknüpfung mit den Entwicklungen der elektronischen Musik werden die Parameter des Pop sowie der alternativen und klassischen Musik genüsslich dekonstruiert, verfremdet oder gar mit gewagten Klangexperimenten kontrastiert. Indem sich die musikalischen Positionen spielerisch zwischen den Grenzen der ernsten und der populären Musik bewegen, werden darüber hinaus institutionelle Bedingungen der Musik zur Disposition gestellt.

Stars wie Actress sind genauso dabei wie Newcomer aus München und Berlin

Und auch im Seuchenjahr soll Frameworks nun stattfinden und so zeigen sich die Verantwortlichen experimentierfreudig und baten die engagierten Künstler*innen, ihnen jeweils ein 30-minütiges exklusives Video zur Verfügung zu stellen. Und diese Videos kann man sich nun vom 18.-20. Dezember 2020 kostenfrei auf der Frameworks-Webseite anschauen und vor allem anhören. Und dabei ist es einmal mehr völlig schnurzpiepegal ob es sich bei den Teilnehmer*innen um einen Szene-Superstar wie Actress handelt, der in diesem Jahr mit „Karma & Desire“ ein neues, umjubeltes Album bei Ninja Tune veröffentlicht hat, oder ob eher unbekanntere, noch zu entdeckende Acts wie Laurel Halo, die gekonnt die Grenzen zwischen Electronica und Jazz auslotet und/oder der Münchner Tausendsassa Simon Popp, der mit seinem perkussiven Irrsinn überall für Aufsehen sorgt, die Fans von experimentellen Pop-Klängen verzaubern. Denn auch in der digitalen Variante, soviel ist jetzt schon sicher, weiß das Frameworks Festival stets zu überzeugen und seine Kernkompetenzen zu bündeln.

Weitere teilnehmenden Künstler*innen sind: Gregor Schwellenbach (Köln), Penelope Trappes (London), Waq Waq Kingdom (Tokyo/Leipzig)

Hier geht’s am 18.12. ab 20 Uhr zum Festival-Stream: www.frameworks-festival.de/programm/

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