Konzerte

Die Konzerthighlights im Oktober

Die Konzerthighlights im Oktober - Cosby
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Cosby

Die 10 wichtigsten Konzerte im Oktober: Mit dabei sind Jesper Munk, Cosby, Helge Schneider, G.Rag & Die Landlergschwister, Thundermother u.a.

Dienstag 6.10.

Bowie Night – Feat. Kristof Hahn & Jesper Munk

Jesper Munk

David Bowie prägte mit seinem Stil nachhaltig die Popkultur. Mit Songs wie „Starman“ oder „Space Oddity“ schrieb er sich für immer in unser musikalisches Gedächtnis. Seine Werke waren dabei eng mit seiner persönlichen Biografie verbunden. Zeichnerin María Hesse und Autor Fran Ruiz gelingt es in ihrer Bowie Biografie, diese Aura und Einzigartigkeit visuell und emotional einzufangen. Für die deutsche Übersetzung sorgte Kristof Hahn, sonst Gitarrist bei der New Yorker Kultband SWANS und anderen Projekten. Kristof Hahn wird aus der Biografie lesen und auch Bowie-Songs performen. Ebenso Jesper Munk, der alleine und im Gespann mit Hahn Werke des „thin white duke“ darbieten wird. Weitere Überraschungsgäste sind geplant. Moderiert wird der Abend von Heyne-Hardcore-Verlagsleiter Markus Naegele. Außerdem gibt es Illustrationen der preisgekrönten Zeichnerin María Hesse zu sehen.

(6.10. Muffathalle, 21:00 Uhr ausverkauft, 18:45 Uhr sh. Ticketlink)

Helge Schneider - solo

Entfällt leider wegen Krankheit! (Update vom 07.10.2020)

Antreten zum Ablachen: Der „international anerkannte Superstar“ aus dem Ruhrgebiet mit Parodie, Musik und Performance. Doch lassen wir ihn doch einfach mal selbst zu Wort kommen und zitieren wie folgt aus seiner Pressemitteilung: „Guten Tag meine sehr verehrten Damen und Herren, heute habe ich gute Laune, Laune, heute ist ein schöner Tag! Ich freu mich sehr wieder vor Euch auftreten zu können! Ich habe nur schöne Erinnerung an den Museumshof: Sonne, Schatten, Glockengeläut, Spaziergänger, Schiffsschrauben, Flugzeuge und so weiter und so weiter... Ich möchte Euch gerne ein Klavierkonzert vorspielen, das ich mir selbst ausgedacht habe. Dazu, wenn ihr wollt, könnte ich mitsingen… Und natürlich die neue Schallplatte „Mama“, da werde ich auch etliche Liedchen von spielen können.

(6. + 7.10. Deutsches Museum Innenhof), Tickets

Freitag 9.10.

Sting Illustrated

Sting-Illustration

Wer kennt sie nicht, die großen Hits von Sting und The Police? Und wer kann nicht sogar mindestens einen Song mitsingen? Doch welche Geschichten stecken eigentlich in und hinter den Songs? Mit der einzigartigen Musik-&-Comic-Crossover Show „Sting Illustrated“ gibt es amüsante Einblicke in die oft skurril-ironischen Texte des britischen Songwriters. Zusammen mit dem Comiczeichner Dennis Hauck nahm sich der Münchner Songwriter Alex Sebastian das Gesamtwerk von Sting vor: Die beiden setzten u.a. Songtexte von Hits wie „King of Pain“ oder „Message in a Bottle“ in witzige Comicerzählungen um, machten aber auch vor obskureren Albumtiteln nicht halt: Was kann alles passieren, wenn es stark bewölkt ist, aber nicht regnen will? Warum sollte man das Bekämpfen von Nebenbuhlern besser nicht von einem Tag auf den anderen verschieben? Wieso nimmt sich die Queen selbst ein Taxi zum Bahnhof? Wie macht man’s einer Frau recht? Das Ergebnis ist eine einzigartige Live-Show mit Comic Projektionen, die nicht nur eingefleischte Sting Fans lieben werden, sondern die für jeden Musik- und Comic-Liebhaber ein Muss ist.

(9.10. Drehleier 20:00 Uhr) / Ticket

Freitag 16.10.

David Helbock’s Random Control

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte. Für die aktuelle CD, die beim renommierten Label ACT Music erschienen ist, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von „Watermelon Man“ (Herbie Hancock) oder „Bolivia“ (Cedar Walton) aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie „My Song“ (Keith Jarrett) und viele andere.

(16.10. Bayerischer Hof Night Club, 21:00 Uhr)

Samstag 17.10.

Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek

Ashraf Sharif Khan und Viktor Marek sind bei der Geburt getrennte Zwillinge aus verschiedenen Kontinenten. Sie wurden vom großen Musiksatelliten bei einem seiner wenigen Erdumdrehungen wieder zusammengeführt, um uns Menschen einen außerplanetarischen Hüftschwung beizubringen. Diesen setzten die beiden Brüder live mit ihren Beats, Bass und Sitar um und hinterlassen dabei reihenweise Erdbewohner*innen mit offenen Mündern (Grinsen) und offenen Sohlen (Tanzen). Ihr Album „Sufi Dub Brothers“ ist Zeugnis dieser kometenhaften Fügung und versammelt das nahezu vollständige Song-Material dieser musikalischen Sensation. Ein schwer zu fassender „Sufistep“ (Viktor Marek) zwischen HipHop, Acid, Electro und Dub trifft auf eine meisterhafte Sitar-Performance (Ashraf Sharif Khan). Über 10 Jahre haben sich die beiden in den Hamburger Ebbe-Road-Studios Zeit genommen, um einen geeigneten klanglichen Raum für dieses Album zu finden. Ein langer Weg, schließlich transformieren sie südasiatische Klassik in westliche Clubmusik – und nicht umgekehrt. Außer im Song „Maschinenland“ versteht sich, den man durchaus als liebevollen Gruß an die Postpunkwelt der 80er Jahre verstehen darf, denn er ist im Original von der der legendären Punktruppe Abwärts und kann nun endlich auch in Islamabad aufgeführt werden.

(17.10., Kammerspiele / Schauspielhaus, 21:00 Uhr) Tickets unter: 089 / 233 966 00 od. E-Mail

Sonntag 18.10.

G.Rag & Die Landlergschwister

Nichts weniger als den versauten Ruf Bayerischer Folklore wiederherzustellen ist das Ziel eines weiteren G.Rag-Spin-Offs: G.Rag & Die Landlergschwister spielen Landler, Zwiefache, Gstanzln und Wirtshausklassiker, so wie sie sich gehören, rau, schräg, mit / ohne Megaphone und laut. Außerdem spielen die Landlergschwister immer Songs von Hank Williams! Eine Watsch’n für alldiejenigen Verbrecher, die diese Musik wie eine todgeweihte Sau durch die Dörfer einer virtuellen Fernseh-Voralpenidylle treiben.

(18.10. Fraunhofer Wirtshaus, ca. 11:00 Uhr)

Heavysaurus

Verschoben auf Oktober 2021 (Update vom 07.10.2020)

Heavysaurus ist die weltweit erste Kinder-Rock-Band mit musikalischen Anleihen aus Hard Rock und Heavy Metal, verpackt in eine spektakuläre Bühnenshow mit einer echten Live-Band – in Dinosaurierkostümen. Entstanden 2009 in Finnland, hat Heavysaurus schnell Kinder (und ihre Eltern) begeistert: Mit über einer Viertelmillion verkaufter Alben haben die rockenden Saurier bereits mehrere Platinauszeichnungen erhalten. Dabei bringen Heavysaurus die kleinen Rocker immer wieder zum Tanzen, Singen und Headbangen. Denn Dinosaurier sind natürlich cool für alle 3- bis 10-Jährigen, sie sind stark, wild und auch ein kleines bisschen lustig. Und Krachmachen ist immer ein Spaß. Die Konzerte mit großer Show, tollen Kostümen und kindgerechten Texten lassen Kinderaugen leuchten, gleichzeitig freuen sich alle rockenden Eltern über echte Metal-Songs.

(18.10., Wirtshaus im Schlachthof, 12:30 Uhr) / Tickets

Freitag 23.10.

Organ Explosion

Organ Explosion

. . . warten nach wie vor mit einem zentnerschweren Fuhrpark an Vintage-Instrumenten auf – von der Hammond-Orgel bis zum Moog-Synthesizer, vom alten Fender-Bass bis zum klassischen Ludwig-Drumset. Einmal mehr beweist das Trio, dass es ihren alten Klangkameraden immer neue, unerhörte Sounds entlocken: ob ratternde Glissandi, unverschämt lässige Grooves oder psychedelische Noise-Wolken. Stilistisch bedienen sich die drei bei allem, was Freude macht: Sie mischen Samba-Pop mit fetten Bassbooms, cool-tropischen Cumbia mit Psycho-Synthies und edle Retrostyles mit entfesselten Orgeleruptionen. Grundlage ist der Captain-Future-Funk der beiden Vorgängeralben „Organ Explosion“ und „Level 2“, den die drei Ausnahmemusiker diesmal mit superscharfen Tex-Mex-Elementen garnieren.

(23.10. Werksviertel-Mitte, Kulturbühne am Knödelplatz / Atelierstraße 12, 18:00 Uhr)

Foto: Organ Explosion / Philipp Balunovic

Samstag 24.10.

Cosby

Mit ihrer Single „Spaceship“ feiern die Münchener Electropop-Visionäre Cosby die befreiende, Grenzen sprengende Kraft der Imagination. Zugleich ist sie ein Appell an „die Fantasie in Zeiten, in denen wir alle – ja, die ganze Welt – in einem Boot sitzen“, sagt Sängerin Marie Kobylka über die neue Single, mit der Cosby den plötzlichen Stillstand, die Verwerfungen, die viele überschüssige Zeit und die dadurch im Kopf entstehenden Bilder in neue Soundscapes übersetzen. Das Konzert wird bestuhlt, krisenfest und hygienesicher stattfinden.

(24.10. Muffathalle, 22:00 Uhr) / Tickets

Dienstag 27.10.

Thundermother

. . . sind vier schwedische Rock-Ladies, die derzeit unter strikten Einhaltung der aktuellen

Corona-Beschränkungen, erneut auf Tour gehen! Damit setzen „AC/DCs heiße Enkelinnen“, wie sie im Musikpresse bereits genannt werden, den erfolgreichen ersten und zweiten Teil ihrer Tour, die im Sommer 2020 auf dem Dach eines Feuerwehr-Trucks stattfand, in ausgewählten Clubs bundesweit fort. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Das neue Album „Heat Wave“ ist auf einem sensationellen #6 der offiziellen Deutschen Album Charts eingestiegen und hielt sich dort über Wochen. Die bisherigen Single Auskopplungen „Driving In Style“, „Sleep“ und „Dog From Hell“ begeisterten die Fans weltweit. Getreu ihrem Motto: „We fight for Rock’n’Roll!“ ziehen sie allen widrigen Umständen zum Trotz ihr Ding durch. Auch wenn die Lage für Musiker, Künstler und die gesamte Veranstaltungsbranche mit Millionen von Arbeitsplätzen, die daran hängen massiv gefährdet ist und nach Monaten des Stillstands immer Existenz bedrohender wird, wollen Thundermother erneut ein Zeichen setzen.

(27.10. Backstage Werk, 20:00 Uhr) / Tickets

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