Livestreams & Konzerte

Der Restart des Import/Export mit Live-Streams & Open Air Festival

Import Export Open 2020
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Import Export Open 2020

Im Mai geht die `Import Export Open´ im Kreativquartier in die vierte Runde. Komme was wolle: Der Kunstzentrat e.V. fährt nicht mehr auf Sicht, sondern hat das Festivalprogramm bis Oktober durchgeplant.

Am 5. Mai ist es also endlich soweit und das Import Export startet mit seiner vierten Import Export Open in den Festivalsommer. Dieses Jahr erstreckt sich das Programm über ganze fünf Monate. Jeden Mittwoch bis Samstag bietet das Open Air im Innenhof des Import Export Live-Musik, DJing, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Filmabende sowie Events zum Mitmachen. Kollektive wie We Won’t Shut Up!, Behind The Green Door, Klimacamp München und andere Veranstalter*innen aus München co-kuratieren die Open.

Hier wird Diversität groß geschrieben

„Wir wollten ein Programm schaffen, das Diversität ausstrahlt. Alle Milieus und Generationen sollen sich darin wiederfinden und zur kulturellen Beteiligung animiert werden”, sagt Katharina Walpoth, Projektleiterin für Kultur beim Kunstzentrat e.V. Um die im Programm gesetzten Schwerpunkte herauszustellen, steht jeder Festivalmonat unter einer Überschrift. So liegt im Mai etwa der Fokus auf „Frauen in der Musik”. Im Juni wabern atmosphärische Klänge von anatolischem, arabischem und mediterranem Surf bis Folkrock über die Bühne – die Scheinwerfer richten sich dann vermehrt auf die türkische Diaspora. In diesem Rahmen findet zudem das neue Format der Listening-Sessions Einzug ins Festivalprogramm. In einer Art Live-Podcast referieren die drei Fachkundigen Cornelia und

Holger Lund und Tuncay Acar über das jeweilige Schwerpunktthema und legen entsprechende Musik auf. Falls das Wetter nicht mitspielt oder die Corona-Regeln es nicht erlauben, finden die Veranstaltungen trotzdem statt. Das Publikum kann dann über den Livestream mitfeiern. Für die Übertragung hat der Kunstzentrat e.V. eigens ein Studio samt Bühnenbild eingerichtet.

Ein breit gefächertes Programm für alle Altersklassen

Neben der musikalischen Prominenz aus München und Umgebung sind auch wieder mehr Künstler*innen aus anderen Teilen der Welt vertreten. Das Programm spannt so den Bogen von Weltmusik über experimentellen Pop bis hin zu PostPunk und neuem Jazz.

Hier ein paar Höhepunkte aus dem aktuellen Programm:

Los geht’s gleichmal hochkarätig mit der All-Female-Frauen-Truppe SiEA (5.5.), die ihr neues Album „Ride“ vorstellen werden. Es folgen Bernadette La Hengst (19.5.), Ark Noir (5.6.), LBT (11.6.), Public Display Of Affection feat. Jesper Munk & Maddy, Shakes (12.6.), Ogaro Ensemble (25.6.), Embryo (14.7.), Jisr (17.7.), Fazer (21.8.), Pho Queue (24.7.), Tom WU (30.7.), Salomea (4.8.), The Mighty Mocambos (7.8.), Rasha Nahas (20.8.), Enik (3.9.) u.v.a.

In den Pfingst- und Sommerferien lädt zudem die Import Export Werkstatt Kinder und Jugendliche zu kostenlosen Workshops ein. Von der Upcycling-Session, bei der aus Müll Musikinstrumente entstehen, bis zum Rap-Workshop können junge Kreative zwischen drei und 17 Jahren ihre Ideen verwirklichen und Potentiale entdecken.

Das Festival ermöglicht Begegnungen – unabhängig von der Dicke des Geldbeutels

Während des langen Winters hat das Import Export bereits seine Räumlichkeiten renoviert. Über die kommenden Monate soll nun auch der Außenbereich in neuem Glanz erstrahlen. In der entspannten Umgebung zwischen Tischtennisplatten, kulinarischer Versorgung, Sonnenterrasse und Bühne kann das Publikum zueinander finden. Um wirklich allen Interessierten die Teilnahme an den Veranstaltungen zu ermöglichen, setzt der Kunstzentrat auf eine variable Eintrittspreisspanne. „Die meisten Veranstaltungen kosten im Vorverkauf lediglich fünf Euro. Wir verlassen uns darauf, dass unsere Gäste am Eingang noch etwas drauflegen. So können sie, neben dem Kulturreferat München und den Corona-Rettungsschirmen, einen Beitrag zur erfolgreichen Rückkehr des Kulturbetriebs leisten”, sagt Oliver Kaye, Vorsitzender des Kunstzentrat. „Daneben arbeiten wir mit dem KulturRaum

München e.V. zusammen. Für jede unserer Veranstaltungen spenden wir ein festes Freikarten-Kontingent.”

Über das Import Export

Seit 2010 hat sich das Import Export im Kreativquartier als soziokultureller Treffpunkt in München etabliert. Künstler*innen, Kreative, Kulturschaffende und engagierte Bürger*innen können hier genreübergreifend und interdisziplinär experimentieren. Trägerverein ist der gemeinnützige Kunstzentrat, der seit 17 Jahren künstlerische, kulturelle und soziale Projekte realisiert.

Aktuelle Informationen zum Festivalprogramm und zum Import Export findet ihr unter: www.import-export.cc

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