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The Afterparty, The Journalist und Co. im Streaming: Neue Serien im Januar 2022

The Woman in the House Across the Street from the Girl in the Window (Netflix)
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The Woman in the House Across the Street from the Girl in the Window (Netflix)

12 Serien die man im Januar 2022 auf Netflix, Disney+, Sky, MagentaTV und Co. nicht verpassen sollte

A Very British Scandal (MagentaTV, läuft bereits) ist die Nachfolgeserie zu „A Very English Scandal“ und widmet sich einem der außergewöhnlichsten und aufsehenerregendsten Rechtsstreits des 20. Jahrhunderts: die Scheidung des Duke (Paul Bettany) und der Duchess of Argyll (Claire Foy). Das Thema ist durch und durch „britisch“ und hat auf der Insel medial hohe Wellen geschlagen – wie auch jetzt die Serie.

Vigil - Tod auf hoher See (ARTE, ab 6.1.) ist eine Thrillerserie von Tom Edge mit Suranne Jones und Rose Leslie. Hier bringen das Verschwinden eines schottischen Schleppnetzfischers sowie ein Todesfall an Bord eines Atom-U-Boots die zuständigen Ermittler der Polizei in Konflikt mit der Navy sowie dem Inlandsgeheimdienst. Lief bereits im Seriencamp und hat gute Besprechungen bekommen.

Queens (Disney+, ab 6.1.) heißt eine Musikdramaserie von Zahir McGhee mit Brandy Norwood, Eve, Nadine Velazquez und Naturi Naughton. In den 1990ern gründeten die vier jungen Frauen Brianna, Jill, Valeria und Naomi die Hip-Hop-Gruppe Nasty Bitches, die die Charts stürmte. Sie waren eine der einflussreichsten Girl-Groups ihrer Generation, interne Konflikte und Eifersuchtsdramen führten aber zur Trennung. In der Gegenwart sind die ehemaligen und nun entfremdeten Hip-Hop-Stars in ihren Vierzigern und leben im Schatten ihres einstigen Ruhms. Sie wollen es noch einmal gemeinsam versuchen, in der Hoffnung die alten Glanzzeiten wieder aufleben zu lassen. Was natürlich nicht ganz so einfach ist ...

The Journalist (Netflix, 13.1.) ist die Serienadaption des gleichnamigen japanischen Filmdramas aus dem Jahr 2019 von Michihito Fujii mit Ryôko Yonekura und Gô Ayano. Die Serie folgt der Journalistin Anna Matsuda, die bei der Toto Newspaper über Probleme der japanischen Gesellschaft berichtet und sich mutig gegen politische Verbrechen und Korruption stellt – was natürlich nicht ganz ungefährlich ist. Für Japan-Fans unverzichtbar.

Chosen (Netflix, ab 13.1.) heißt eine dänische Science Fiction-Serie aus dem Jahr 2022 von Christian Potalivo und Jannik Tai Mosholt. Vor 17 Jahren soll in der Kleinstadt Middelbo ein Meteorit abgestürzt sein. Nun entdecken die Jugendliche Emma und ihre Freunde, dass dies eine Lüge war und etwas viel Gefährlicheres in der Stadt verborgen ist. „Stranger Things“ lässt grüßen ...

Fantasy Island (Sky, ab 16.1.) von Elizabeth Craft, Sarah Fain und Gene Levitt mit Roselyn Sanchez und Kiara Barnes ist ein Reboot der gleichnamigen Serie aus den 1970er Jahren. In jeder Episode empfängt das Team von Fantasy Island neue Gäste, deren tiefstes Verlangen, ihre Phantasien und Wünsche hier real werden sollen. Elena Roarke ist die Hüterin der Insel und Leiterin des Resorts, sie musste ihre eigenen Träume und sogar ihr Liebesleben zurückstellen, um das Erbe ihrer Familie anzutreten und diese wichtige Aufgabe fortzuführen. Exotische Kulisse, menschliche Probleme.

Die Animationsserie Marvel‘s Hit-Monkey (Disney+, ab 26.1.) nach einer Idee von Will Speck und Josh Gordon begleitet einen Schneeaffen auf einem blutigen Rachefeldzug durch die Unterwelt Tokios. Unterstützung bekommt der haarige Antiheld dabei von dem Geist des Profikillers Bryce, der den Hit-Monkey trainiert. Ziel ist es, alle aus dem Weg zu schaffen, die einst seinen Stamm ausgerottet haben. Soll ein Animations-Hit werden.

In From The Cold (Netflix, ab 28.1.) von Adam Glass und Ami Canaan Mann ist eine spanische Spionage-Thrillerserie mit Margarita Levieva und Ivanna Sakhno. Die Amerikanerin Jenny ist alleinerziehende Mutter und will mit ihrer Tochter eigentlich einen erholsame Urlaub in Europa machen. Doch plötzlich wird sie vom CIA kassiert und mit ihrer düsteren Vergangenheit als russische Spionin konfrontiert – sie war das Ergebnis streng geheimer Experimente des KGB, die ihr übernatürliche Fähigkeiten verliehen. Nun scheint jemand mit ähnlichen Kräften eine Reihe brutaler Morde und Anschläge zu begehen ...

In From The Cold (Netflix, ab 28.1.)

The Afterparty (AppleTV, ab 28.1.) ist eine Krimikomödienserie von Christopher Miller mit Tiffany Haddish und Sam Richardson. Auf einem Highschool-Klassentreffen kommt es zu einem Mord. Jede Episode beleuchtet das Geschehen der Mord-Nacht aus der Perspektive eines der Charaktere. „Whodunnit“ im Highschool-Milieu.

The Woman in the House Across the Street from the Girl in the Window (Netflix, ab 28.1.) ist eine Thrillerserie von Rachel Ramras und Hugh Davidson mit Kristen Bell und Tim Riley. Bell spielt Anna, einer Frau mit gebrochenem Herzen, die sich allein in ihrem Haus zurückgezogen hat, meist mit einem großen Glas Wein in der Hand. Eines Tages zieht jedoch ein attraktiver Fremder ins Haus auf der anderen Straßenseite und Anna beginnt wieder Hoffnung für eine neue Beziehung zu schöpfen. Aber dann wird sie Zeugin eines grausamen Mordes. Oder hat sie sich das alles nur eingebildet? Das Thema wurde bereits mehrfach verfilmt, trotzdem sehenswert.

All Of Us Are Dead (Netflix, ab 28.1.) ist eine koreanische Horrorserie von J.Q. Lee und Nam-Soo Kim mit Chan-Young Yoon und Ji-hu Park. Die Serie basiert auf dem koreanischen Webcomic „Now At Our School“. Ein mysteriöses Virus beginnt in Südkorea die Menschen in wilde, rasende Zombies zu verwandeln. Mitten in dem Chaos befindet sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülerin, die sie in ihrem Schulgebäude verschanzen. Mit allen Mitteln müssen sie die schnellen Zombies von sich fern halten und bekämpfen, um nicht selbst mit dem Virus infiziert zu werden. Rasante koreanische Variante von „Walking Dead“.

Station Eleven (Starzplay, ab 30.1.) ist eine dystopische Thrillerserie von Patrick Somerville mit Mackenzie Davis und Himesh Patel. Vorlage ist der gleichnamige Roman von Emily St. John Mandel, in Deutschland erschien er unter dem Titel „Das Licht der letzten Tage“. Eine gefährliche Schweingrippe breitet sich aus und wird rasend schnell zu einer globalen Pandemie. 20 Jahre später hat die Krankheit die Weltbevölkerung massiv ausgedünnt, nur ein Prozent hat überlebt. Kirsten, die inmitten der katastrophalen Lage als Waisenkind aufwuchs, hat sich einer positiv denkenden Wandertheatergruppe namens „Die Symphonie“ angeschlossen. Auf ihrer Reise kommen sie in eine Kleinstadt, die von dem gefährlichen Prophet beherrscht wird.

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