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Unsere Streaming-Tipps für Januar

Lupin auf Netflix
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Lupin auf Netflix

9 Serien, die man zu Beginn des neuen Jahres auf auf Netflix, Amazon Prime, Sky und Co. nicht verpassen sollte

Die Historienserie Romulus (MagentaTV) von dem italienischen Regisseur und Produzenten Matteo Rovere (u.a. Produzent von „Gomorrha“) ist bereits ab 1. Januar eine akribische Rekonstruktion des Gründungsmythos Roms. Neben der lateinischen Originalversion (gibt es natürlich auch synchronisiert) sorgen glaubwürdige Figuren und aufwendige Settings für ein hohes Maß an Authentizität. Rovere vermischt historische Fakten mit erzählerischen Freiheiten, um die ewigen Themen Macht, Liebe, Rache und Freundschaft in die heutige Zeit zu transportieren.

Am 3. Januar startete The Stand (Amazon Prime), praktisch am Puls der Zeit: Die Verfilmung des 30 Jahre alten Horrorklassikers „Das letzte Gefecht“ von Stephen King handelt von einer globalen Pandemie, die die Überlebenden einer verseuchten Welt in zwei rivalisierende Gruppen unterteilt. „The Stand“ von Regisseur Josh Boone sollte eigentlich fürs Kino verfilmt werden, nun hat Boone stattdessen eine Serie mit u.a. Whoopi Goldberg und Alexander Skarsgård in den Hauptrollen inszeniert.

Pieces of a Woman (Netflix) von dem ungarischen Regisseur Kornél Mundruczó erzählt ab 7. Januar von einem Kind, das bei der Geburt starb, vom Schock des Verlustes für die Eltern und von einer zornigen Großmutter, die glaubt, durch einen Prozess gegen die vermeintlich inkompetente Hebamme könne alles wieder gut werden. Die Kritiker in Cannes lobten letztes Jahr vor allem die beeindruckende Darstellung von Vanessa Kirby, in weiteren Hauptrollen sind Shia LaBeouf und Ellen Burstyn zu sehen.

Arsène Raoul Lupin ist ein Meisterdieb und Held aus diversen Romanen und zahllosen Kurzgeschichten, die der Schriftsteller Maurice Leblanc zwischen 1905 und 1935 schrieb. Der elegante Dandy der Kriminalliteratur, damals kreiert als Unterweltsgegenstück zu Sherlock Holmes, ist das Vorbild von Assane Diop, der als ehrenhafter Meisterdieb in Lupin (Netflix) ab 8. Januar einen Rachefeldzug startet, um den Ruf seiner Familie wiederherzustellen. Erstmals angelegt auf fünf Episoden, Regie führten Louis Leterrier und Marcela Said mit Omar Sy („Ziemlich beste Freunde“) und Ludivine Sagnier in den Hauptrollen.

Das Marvel-Comic-Universum wird ab 15. Januar weiterhin für starke Streaming-Klicks sorgen. Der Trailer zur Serie WandaVision (Disney+) wurde bereits in zweistelliger Millionenhöhe aufgerufen und ist eine wilde Mischung aus Superheldenspektakel, etwas Mystery und Sitcom im 50er-Jahre-Stil. Ähnlich wie in Peter Weirs „The Truman Show“, scheint mit der idyllischen Wirklichkeit, die um X-Men-Bösewicht Magnetos Tochter Wanda (Elizabeth Olsen) und ihren Gatten Android Vision (Paul Bettany) herrscht, irgendetwas nicht zu stimmen ...

Ab dem 18. Januar gibt es ein Wiedersehen mit „Breaking Bad“-Star und Golden Globe-Preisträger Bryan Cranston in der zehnteilige Miniserie Your Honor (Sky), der nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern die Serie, die nach dem israelischen Vorbild „Kvodo“ entstand, auch produzierte. Cranston mimt den angesehenen Richter Michael Desiato aus New Orleans, dessen Teenager-Sohn Adam in einen Unfall verwickelt wurde und Fahrerflucht beging. Dieser Vorfall zwingt Desiato zu einem Spiel mit hohem Einsatz, Lügen, Betrug und unmöglichen Entscheidungen. Binge Watching garantiert!

Die Astronauten der Science Fiction-Comedy-Serie Moonbase 8 (Sky) sind gar nicht im Weltraum, sondern in der Wüste. John C. Reilly, Fred Armisen und Tim Heidecker spielen ab 19. Januar ein chaotisches Nasa-Trio, das sich in einer Teststation in Arizona für eine Mondmission qualifizieren will, aber nach Beobachtern keinesfalls in ein Raumschiff gelassen werden sollte. Absolut sehenswert, wie sich die drei auf ihrer Mission vor der Mission in die Haare kriegen.

Zehn Episoden lang folgen vor allem junge Zuschauer*innen ab 22. Januar in der Animationsserie Star Trek: Lower Decks (Amazon Prime) den vier Jungastronauten Beckett Mariner, Brad Boimler, D’Vana Tendi und Sam Rutherford, die anno 2380 an Bord der „USS Cerritos“ quasi das Deck schrubben und andere niedere Arbeiten verrichten müssen. Auch für Erwachsene unterhaltsam.

Die Ausgrabung (Netflix) des australisch-schweizerischen Regisseurs Simon Stone erzählt ab 29. Januar von einem mysteriösen archäologischen Fund im englischen Suffolk. In Sutton Hoo wurden 1939 zwei frühmittelalterliche Friedhöfe gefunden, eine Menge historisch äußert wertvoller angelsächsischer Artefakte kamen dabei ans Tageslicht. Nach dem Roman „The Dig“ von John Preston, hat Stone einen dramatischen Wettlauf mit der Zeit verfilmt. Denn die Schätze müssen rasch aus der Erde, es droht ein Weltkrieg - und mit ihm die Bomben der Nazis. Hochkarätig besetzte mit Lily James, Ralph Fiennes und Carey Mulligan verspricht die Serie anspruchsvolle, historische Unterhaltung.

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