Filmfestival

Das 38. Filmfest München 2021 startet heute!

Das Filmfest München Festivalzentrum am Gasteig
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Das Festivalzentrum am Gasteig

Sommer. Kino. 70 Filme, 29 Länder. Outdoor. Indoor. Live in der ganzen Stadt. Vom 1. bis 10. Juli. Tickets besorgen!

Mit dabei sind, draußen: Kino am Olympiasee, Kino, Mond und Sterne im Westpark, der Hof der HFF, Bahnwärter Thiel, das Sugar Mountain in Obersendling, der Garten im Institut français, der Park ums Ebenböckhaus in Pasing, die Fünf Höfe. Drinnen: Amerikahaus, Arri, City Kinos, Gasteig, Gloria Palast, Rio Filmpalast und Sendlinger Tor.

Tickets, Teaser, alle Infos findet Ihr hier: www.filmfest-muenchen.de

Hier ein paar Empfehlungen für die nächsten Tage:

Im internationalen Wettbewerb CineMasters, mit 10 neuen Werken, gibt es u.a. Superstar Mad Mikkelsen in Anders Thomas Jensens schwarzer Komödie Helden der Wahrscheinlichkeit zu bewundern. Markus‘ Frau ist bei einem U-Bahn-Unglück ums Leben gekommen. Nun will er sich um seine Teenager-Tochter kümmern und seinen Kummer im Alkohol ertränken. Doch drei therapiebedürftige Unglücksraben beweisen ihm, dass seine Frau unmöglich zufällig gestorben sein kann. Markus sinnt auf Rache!

Sun Children, der neue, mitreißende und bildstarke Film des iranischen Regisseurs Majid Majidi erzählt von vier Straßenjungs, die versuchen, sich aus der Armut zu befreien. Als sie von einem Schatz erfahren, der sich unter einer Schule befindet, melden sie sich an, um dort graben zu können. (Preise in Venedig!).

Home ist Franka Potentes Regiedebüt in der Reihe Spotlights. Ein Americana: Marvin (Jake McLaughlin) kommt nach 20 Jahren aus der Haft zurück nach Hause. Während ihn seine Familie langsam akzeptiert, sind die Flintows fest entschlossen, ihn aus der Stadt zu treiben. Marvin erträgt stoisch alle Anfeindungen, will für seine Fehler einstehen. Das findet die junge Delta gut.

Im Wettbewerb CineVision um den besten internationalen Nachwuchsfilm läuft u.a. Residue, das semi-autobiografische Spielfilmdebüt von Merawi Gerima, dem gefeierten Newcomer des Black Cinema. Hier geht es um Gentrifizierung, strukturellen Rassismus und Identitätsverlust in einer Schwarzen Community in Washington D.C..

In der Reihe Neues Deutsches Kino gibt es 14 Arbeiten, u.a. den Dokumentarfilm Trans – I Got Life der beiden Regisseurinnen Imogen Kimmel und Doris Metz. Sie haben das Vertrauen von sieben Menschen gewonnen, die Einblick gewähren in das häufig zerrissene Lebensgefühl von trans Menschen. Ein Langzeitprojekt über fünf Jahre, das die komplexen psychischen, hormonellen und chirurgischen Aspekte der Transition begleitet.

Beim Kinderfilmfest gibt es mit Mission Ulja Funk ein schräges und witziges Roadmovie zu sehen. Die zwölfjährige Ulja interessiert sich, ganz anders als ihre streng religiöse Familie, für Astronomie. Zusammen mit ihrem Schulfreund Henk nimmt sie Reißaus, um einen von ihr entdeckten kleinen Asteroiden bei seinem Einschlag auf die Erde zu beobachten. Mit einem Leichenwagen fahren sie Richtung Weißrussland. Verfolgt von Uljas Eltern und der halben Kirchengemeinde. (Ab 10).

Tickets, Teaser, alle weiteren Infos findet Ihr hier: www.filmfest-muenchen.de

Autor: Hermann Barth

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