Kinostarts ab dem 26.09.

Kinostarts der Woche

Kinostarts der Woche (KW 39)

Diese Woche gibt es reichlich Horror und ein paar Must-Sees

In den Kinostarts der Woche liefern wir euch einen Überblick auf die anlaufenden Filme und verlinken euch direkt zu den Spielplänen der Münchner Kinos, in denen ihr diese sehen könnt.

Eine tagesaktuelle Übersicht aller laufenden Kinofilme findet Ihr auch auf kino.in-muenchen.de

Midsommar

Horror, Psychothriller / Regie: Ari Aster / Laufzeit: 147 Min

HÖLLENFAHRT. Komm’ doch mit nach Schweden. Meint Christian ( Jack Reynor) zu seiner Freundin Dani (Florence Pugh), der es, nach einer familiären Katastrophe, wirklich nicht gut geht. Sommersonnenwende. Ein selten gefeiertes Fest. In einem kleinen Dorf. Neun Tage lang. Zusammen mit drei Freunden. Klingt prima. Nur: Hier geht es nicht ums Tanzen und Blumenpflücken, sondern um unheimliche Rituale. Midsommar ist kein Horrorfilm wie jeder andere, sondern ein neues Genre-Meisterwerk des jungen New Yorkers Ari Aster, der schon mit „Hereditary – Das Vermächtnis“ schwer beeindruckte. Dunkel wird es am Himmel nicht, wohl aber in den Seelen. Wird Kult.

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Nurejew – The White Crow

Biografie, Drama / Regie: Ralph Fiennes / Laufzeit: 127 Min

BÜHNENPRÄSENZ. Zeigt schon der junge Rudolf Nurejew, als er in Alexander Puschkin (Ralph Fiennes) endlich einen Lehrer findet, der dem aufbrausenden 17-jährigen gewachsen ist. Ralph Fiennes’ mitreißendes Biopic Nurejew – The White Crow beginnt mit einem Verhör, in dem der Ballettlehrer dem sowjetischen Geheimdienst erklären soll, warum sich der Star-Tänzer 1961, bei seinem ersten Gastspiel in Paris, mit einer spektakulären Flucht seinen KGB-Aufpassern entzogen hat. In Rückblenden erfahren wir von Nurejews ärmlicher Kindheit, der Ausbildung am Leningrader Kirow-Ballett, von seinen Affären, von der Enge des sowjetischen Lebens, um schließlich mitzuerleben, wie er, zusammen mit seinen neuen Freunden, dem Tänzer Pierre Lacotte (Raphael Personnaz) und der chilenischen Exilantin Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) die ersehnte (westliche) Freiheit genießt. Grandios besetzt mit dem ukrainischen Ballettstar Oleg Ivenko. Tolles Drehbuch von David Hare („Der Vorleser“). Ein Muss.

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Gelobt sei Gott

Drama / Regie: Francois Ozon / Laufzeit: 138 Min

Alexandre lebt mit Frau und Kindern in Lyon. Eines Tages erfährt er per Zufall, dass der Priester, von dem er in seiner Pfadfinderzeit missbraucht wurde, immer noch mit Kindern arbeitet. Er beschließt zu handeln und bekommt bald Unterstützung von zwei weiteren Opfern, Francois und Emmanuel. Gegenseitig geben sie sich Kraft und kämpfen gemeinsam dafür, das Schweigen, das über ihrem Martyrium liegt, zu brechen. Ihr Widerstand formiert sich und wird zu einer Lawine, die am Ende nicht mehr aufzuhalten ist.

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Der Distelfink

Drama / Regie: John Crowley / Laufzeit: 150 Min

TRAUMA. Bei einem Anschlag im New Yorker Metropolitan Museum kommt Theos Mutter ums Leben – und ein sterbender alter Mann steckt ihm ein kostbares Gemälde zu, das Theo fortan begleitet. Der verstörte Junge kommt anfangs bei der Familie eines Schulkameraden unter. Mrs Barbour (Nicole Kidman) kümmert sich um ihn. Im Möbelrestaurator Hobie ( Jeffrey Wright) findet er einen väterlichen Freund. Als Theos Chaoten-Vater auftaucht, nimmt der den Jungen mit in eine Wüstensiedlung nahe Las Vegas, wo Theo in Boris einen Teenager-Freund kennenlernt. 14 Jahre später führt Theo (Ansel Elgort) sein unstetes, kriminelles Leben nach Amsterdam. John Crowleys Der Distelfink ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dona Tartt.

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Ready or not – Auf die Plätze, fertig, tot

Horror, Mysterie, Thriller / Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett / Laufzeit: 96 Min

DEKADENZ. Grace (Samara Weaving) heiratet in die schwer exzentrische Familie Le Domas ein. Weil sie mit dem Verkauf von Gesellschaftsspielen schwer reich geworden sind, gehört es zur Tradition, dass jedes neue Familienmitglied noch vor der Hochzeitsnacht an einem Spiel teilnimmt. Verstecken meint bei den Le Domas aber eine fiese Hatz auf Leben und Tod – weil die, abergläubisch, den Untergang befürchten, sollte Grace den Sonnenaufgang erleben, und daher in ihrem riesigen Anwesen Jagd auf die Braut machen. Nur, Grace denkt gar nicht daran, sich kampflos zu ergeben … Ready or not – Auf die Plätze, fertig, tot ist ein satirischer Horror-Thriller von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gilett aus dem Filmemacher-Kollektiv Radio Silence. Schön schräg, schwarzhumorig, erschröcklich blutrünstig, mit einer tollen Hauptdarstellerin.

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Get Lucky – Sex verändert alles

Komödie / Regie: Ziska Riemann / Laufzeit: 98 Min

DAS ERSTE MAL. Soll natürlich was Besonderes sein. Wirklich nicht einfach für die sechs Teenager, die auf einer Ostseeinsel Urlaub machen. Untergebracht sind sie bei Ellen (Palina Rojinski), und die ist Sexberaterin. Da gibt’s viele technische Fragen, Liebe kommt auch ins Spiel – und schwierig wird’s, wenn sich der von Julia begehrte David nur für den schönen Surflehrer interessiert, während Julia kein Auge für den netten Mats hat, der so gern mit ihr schlafen würde. Get Lucky – Sex verändert alles heißt die garantiert nicht prüde Teenkomödie von Ziska Riemann, die für ihr Debüt „Lollipop Monsters“ einst gefeiert wurde. „Make Love“ hieß das Aufklärungsbuch von Ann-Marlene Henning, das 2013 in ein pädagogisch wertvolles TV-Serial mündete und hier nochmal in einen Kinofilm verwandelt wurde.

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Everest – Ein Yeti will hoch hinaus

Abenteuer, Animation, Komödie / Regie: Jill Culton, Todd Wilderman / Laufzeit: 97 Min

FELLKNÄUEL. Teenager Yi (Stimme: Nilam Farooq) entdeckt auf dem Dach ihrer Wohnung in Shanghai einen verängstigten Yeti. Sie tauft das magische Wesen auf den Namen Everest. Und genau da, in seine Heimat, will es zurück. Zusammen mit ihren Freunden Jin (Stimme: Julien Bam) und Peng machen sich Yi und Everest auf eine abenteuerliche Reise quer durch China. Verfolgt vom reichen Abenteurer Burnish und Zoologin Dr. Zara, die das Fabel - wesen und seine Zauberkräfte gerne für ihre Zwecke missbrauchen würden. Der handwerklich perfekte Animations - film Everest – Ein Yeti will hoch hinaus stammt von Pearl Studio, dem ehe - maligen Shanghaier Joint Venture-Ableger von Dreamworks, der mittlerweile ganz in chinesischer Hand ist und für den einheimischen Markt (co-)produziert. Nett! (Abspann nicht verpassen).

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Shaun das Schaf – Der Film: UFO-Alarm

Animation, Familienfilm, Komödie / Regie: Will Becher, Richard Phelan / Laufzeit: 87 Min

WOLLIGER VIERBEINER. Im zweiten Kinofilm mit dem heißgeliebten Schaf helfen Shaun und seine Freunde einem verirrten Alien-Mädchen, wieder zurück auf iAnimation, Familienfilm, Komödiehren Heimatplaneten zu kommen. Shaun das Schaf – Der Film: UFO-Alarm ist ein wieder wunderbar gelungener Knetfiguren-Animationsspaß für die ganze Familie.

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