Kinostarts ab dem 25.07.

Kinostarts der Woche

LEID UND HERRLICHKEIT
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Leid und Herrlichkeit
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Cleo
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Cleo

Spanisches Dramakino sieht sich diese Woche einer deutschen Komödie gegenüber gestellt, gewaltätige Verluste dem großen Erfolg

In den Kinostarts der Woche liefern wir euch einen Überblick auf die anlaufenden Filme und verlinken euch direkt zu den Spielplänen der Münchner Kinos, in denen ihr diese sehen könnt.

Eine tagesaktuelle Übersicht aller laufenden Kinofilme findet Ihr auch auf kino.in-muenchen.de

Leid und Herrlichkeit

Drama / Regie: Pedro Almodovar / Laufzeit: 113 Min

Regisseur Salvador Mallo (Antonio Banderas) entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen im Valencia der 60er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter (Penélope Cruz), die sich ein besseres Leben für ihn wünscht, zieht es ihn in den 80er Jahren nach Madrid. Dort trifft er auf Federico (Leonardo Sbaraglia), eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Gezeichnet von seinem exzessiven Leben blickt Salvador jetzt auf die Jahre zurück, in denen er als Regisseur große Erfolge feierte, schmerzliche Verluste hinnehmen musste, aber auch zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde. Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben.

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Cleo

Komödie / Regie: Erik Schmitt / Laufzeit: 101 Min

Alles ist möglich. Für Cleo (Marleen Lohse), die sich zusammen mit ihrem Zufallsbekannten Paul (Jeremy Mockridge) und dessen Schatzkarte in der großen Stadt Berlin auf die Suche nach einer magischen Uhr begibt. Damit lässt sich vielleicht die Zeit zurückdrehen, und ein Unglück verhindern, dass ihren Vater einst das Leben gekostet hat. Nur müsste sich Cleo dann entscheiden zwischen ihrem Vater und Paul, den sie inzwischen lieb gewonnen hat … Cleo ist das fantasievolle Langfilmdebüt von Erik Schmitt. Viele herrliche visuelle Spielereien, manchmal, dann leidet die Story, over the top, auf den Spuren von „Die fabelhafte Welt der Amelie“ oder „The Science of Sleep“. Hier kann man Max Planck, Albert Einstein, Marlene Dietrich oder den Berliner Einbrecher-Königen der 1920er, den Gebrüdern Sass begegnen. „Arthouse Family Entertainment“ nennt er es selbst.

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Vox Lux

Drama, Musikfilm / Regie: Brady Corbet / Laufzeit: 100 Min

Leiden in Pop. Die 15-jährige Celeste (Raffey Cassidy) wird bei einem Schul-Amoklauf angeschossen. Als sie bei einem Trauergottesdienst ein Lied singt, das sie zusammen mit ihrer Schwester Elanor (Stacey Martin) geschrieben hat, trifft sie einen Nerv – und wird, mithilfe ihres Managers (Jude Law) zu einem gefeierten Popstar. Nach manchen Skandalen wird es still um sie, doch 2017 feiert Celeste (jetzt Natalie Portman) ihr Comeback. Als sie „Vox Lux“, ihr neues Album, bei einem Konzert in New York vorstellen will, richten Terroristen in Kroatien zeitgleich ein Blutbad an, und zitieren dabei ein bekanntes Celeste-Video. Ein PR-Desaster … schließlich gibt es aber doch ein glamouröses Konzert (mit den Songs der australischen Sängerin Sia). 

„Genesis“ heißt das erste, „Regenesis“ das zweite Kapitel dieses Films, ein Erzähler liefert die Hintergrundinformationen für Vox Lux, eine fiktive Popikonen-Biografie des Schauspielers und Autorenfilmers Brady Corbet, der sich an seinen Vorbildern Michael Haneke, Lars von Trier oder Ruben Östlund orientiert. Zynische Vermarktung eines „authentischen“ Schicksals, private Tragödie und pseudo-religiöse Phrasen … Corbet übt sich in Gesellschaftskritik.

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Ein ganz gewöhnlicher Held

Drama / Regie: Emilio Estevez / Laufzeit: 119 Min

Ziviler Ungehorsam. Saukalt wird’s in diesem Winter in Cincinnati, und die Obdachlosen der Stadt, die sonst die öffentliche Bibliothek zum Waschen, Lesen und Wärmen nutzen, beschließen einfach, über Nacht zu bleiben. Bibliothekar Stuart (Emilio Estevez), einst selbst mal obdachlos, solidarisiert sich mit seiner Klientel. Die Polizei jedoch, für die Bill Ramstead (Alec Baldwin) als Verhandlungsführer schlichten soll, sieht das anders. Vor allem aber der republikanische Staatsanwalt Davis (Christian Slater), der die friedliche Besetzung in den Medien zum Terrorakt hoch stilisiert. Ein ganz gewöhnlicher Held von Emilio Estevez ist das rare Beispiel eines Hollywoodfilms, der angemessen, und in der Summe sympathisch, von sozialen Ungerechtigkeiten erzählt. Solidarity first!

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Abikalypse

Komödie / Regie: Adolfo J. Kolmerer / Laufzeit: 90 Min

Die krasseste Party des Jahres. Versprechen die vier Freunde Musti (Reza Brojerdi), Hannah (Lea van Acken), Yannick (Jerry Hoffmann) und Tom (Lucas Reiber) der ganzen Schule. Dabei sind sie nun wirklich die krassen Außenseiter, denen keiner auch nur das Geringste zutraut. Tja. Je näher der Date rückt, desto schwieriger wird’s. Was wirklich auf dem Spiel steht, ist jetzt ihre Freundschaft. Abikalypse, Regie Adolfo J. Kolmerer, Buch Tim Gondi, sieht sich in der (Möchtegern-)Nachfolge von „Fuck Ju, Göhte!“. Schwierig, wenn’s am Können fehlt.

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Die drei !!!

Abenteuer / Regie: Viviane Andereggen / Laufzeit: 99 Min

Fragezeichen. Leseratte Kim, Sportskanone Franzi und Mode-Queen Marie sind beste Freundinnen. Proben in den Sommerferien für ein Charity-Theaterstück, das der kauzige Regisseur Wilhelms (Jürgen Vogel) inszeniert. Als es hinter der Bühne seltsame Geräusche gibt, Kostüme zerschnitten werden und eine mysteriöse Drohbotschaft auf dem Schminkspiegel steht, haben Die drei !!! was zu ermitteln. Seit 2006 gibt es die mittlerweile 80 Bücher und, seit 2009, ergänzend 60 Hörspiele mit dem weiblichen Nachwuchs-Ermittler-Trio. Vivianne Andereggen drehte nun die erste Kino-Adaption. Reichlich Action, nette Schauwerte … aber, schade, ein wenig ausgefeiltes, arg schematisches Drehbuch und arg viele Klischees.

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Autor: Hermann Barth

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