Film-Tipp

Shazam! - Wünsch dir deine Superkraft

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Der Waisenjunge Billie Batson wird zum Superhelden und lernt dabei wichtige Lektionen fürs Leben, die keinem Zuschauer neu sein dürften

Fliegen können oder nach Belieben unsichtbar werden? Mit diesem Gedankenspiel hat sich sicher schon der eine oder andere Superhelden-Fan auseinandergesetzt. Übernatürliche Kräfte finden ihren Ursprung in den Mythen und Sagen beinahe aller Kulturen und beflügeln schon lange die Fantasie nicht nur der jungen Generation. Der smarte Junge Billie Batson (Asher Angel) scheint aber nicht so fasziniert von Superhelden zu sein wie sein Freund Freddy (Jack Dylan Grazer).

Ausgerechnet aus seiner Heroismus-Apathie heraus wird Billie vom alternden Zauberer Shazam (Djimon Hounsou) zum Nachfolger bestimmt, um mit den Mächten des Bösen in den Kampf zu treten. Alles scheint zuerst ein Spiel zu sein: Mit jugendlichem Leichtsinn erforscht und zweckentfremdet Billie seine neu gewonnenen Kräfte, die von Blitzschlägen aus den Händen über Superschnelligkeit bis natürlich zu Flugfähigkeit reichen. Selbst als ein Malheur mit einem vollbesetzten Bus geschieht, sind die Konsequenzen für „Captain Sparklefingers“ gering.

Da tritt Dr. Thaddeus Sivana (Mark Strong) auf den Plan: Auch der Schurke wurde einst vom Zauberer Shazam als Nachfolger getestet, hatte sich jedoch als nicht würdig herausgestellt. Aus Rache schließt er einen Pakt mit den 7 Tödsünden, die ihm übernatürliche Kräfte, nicht unähnlich Billies, verleihen.

Shazam ist ein Film, den man am besten ohne Erwartungen sieht, denn dann wird man bestens unterhalten. Die Besetzung ist durchweg sehr sympatisch und gewinnt das Publikum für sich. Mit viel Humor wird die Stimmung nie zu tiefgründig, wobei die Gags eine sehr gute Trefferquote haben. Auch für die eine oder andere popkulturelle Anspielung, besonders zu Videospielen, ist man sich nicht zu schade. Sogar einen sogenannten „Fortnite-Tanz“ gibt es zu bewundern.

Bei aller guten Unterhaltung wächst die Geschichte aber niemals über sich hinaus. Klischees wie superreiche Superschurken und Kinder, die grundsätzlich immer falsche Entscheidungen treffen, werden auch hier bedient. Handlungen über Jugendliche, die den Wert der Freundschaft und Familie durch eine drohende Gefahr kennenlernen, gibt es wie Sand am Meer.

Allzu hohe Ansprüche sollte man nicht stellen, denn in keinem Aspekt erfindet Regisseur David F. Sandberg das Rad neu. Wer jedoch solides, sauber gearbeitetes und witziges Superhelden-Kino sucht, kann den Eintritt an der Kinokasse hier bedenkenlos zahlen.

Autor: Malik Sanogo

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