Filmfestival

8. Chinesisches Filmfest München

Chinesisches Filmfest - THE VILLAGE OF NO RETURN
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Auf immer glücklich: THE VILLAGE OF NO RETURN

Blockbuster, Arthouse, Dokus, Animation, Klassiker, Filme aus China, die man sonst (kaum) zu sehen bekommt. Vom Mo 19. bis So 25.10., Online und im Gasteig.

„Film ist seit jeher ein geeignetes Medium, um andere Kulturen kennen und verstehen zu lernen. Auch in schwierigen Zeiten diesen kulturellen Austausch nicht abreißen zu lassen, ist den Organisatoren in diesem Jahr ein besonderes Anliegen“, schreibt das Münchner Konfuzius-Institut in seiner Ankündigung. Nun denn …

Da gibt es, zum Beispiel, die Wu Xia Martial Arts Comedy The Village of No Return, eine taiwanesisch/chinesische Produktion von Chen Yu-hsun, mit der wunderbaren Su Qi in einer Hauptrolle. Die Bewohner im Dorf der Wünsche sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass der Schurke Shih unbemerkt seine perfiden Pläne schmieden kann. Mithilfe seiner Zaubermittel verlieren sie ihr Gedächtnis, leben fortan „glücklich und zufrieden“, und ahnen nicht, was ihnen blüht.

Mit Opa unterwegs: CROSSING THE BORDER – ZHAOGUAN

Bei der Berlinale 2020 war Jia Zhang-ke eingeladen, einen ihm an Herzen liegenden Kollegen vorzustellen, und wählte Huo Meng mit dem Film Crossing the Border – Zhaoguan, den Jia schon beim von ihm gegründeten Pingyao Film Festival präsentieren konnte. Der kleine Ningning verbringt den Sommer bei seinem Großvater Li Fuchang. Als der vom Schlaganfall eines alten Freundes erfährt, macht er sich zusammen mit seinem Enkel auf eine 500 Kilometer lange Reise mit dem Moped. Der Weg ist das Ziel: Sie begegnen einem frustrierten jungen Mann, einen LKW-Fahrer, einen Imker … und führen philosophische Gespräche über Tod, Erinnerung, das Leben.

Vom großen Jia Zhang-ke selbst gibt es drei selten gezeigte, nicht allzu subversive Kurzfilme
zu sehen – nicht aber den neuen, in den U.S.A. gerade gefeierten Director’s Cut seiner Shanghai-Serenade I Wish, I Knew, ein Doku-Essay über die Stadt, ihre Geschichte und das Kino, den er einst anlässlich der Expo 2010 gedreht hat – und der, siehe oben, wohl per se den „schwierigen Zeiten“ zum Opfer fällt.

Ärger mit Dämonen: LEGEND OF THE DEMON CAT

Nur im Kino gibt’s Legend of the Demon Cat (2017) von Chen Kaige, eine Xianxia Mystery-Fantasie, die während der Tang Dynastie in der damaligen Hauptstadt spielt. Ein japanischer Mönch soll am kaiserlichen Hof das Böse austreiben. Er entdeckt eine Dämonen-Katze, die von der Ehefrau eines Generals Besitz ergreift und am Hof für enormen Ärger sorgt. Es braucht einige grausame und verblüffende Wendungen, bis der Mönch und sein Adlatus das Rätsel lösen.

Alle Infos, alle Tickets: www.chinesischesfilmfest.de

Autor: Hermann Barth

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