inSights

So war es beim Event im MUCA

in münchen-Leser im MUCA

Wie vielschichtig die Welt der urbanen Kunst ist, wird einem eigentlich erst bewusst, wenn man sich auf sie einlässt.

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe inSights präsentiert von Mastercard Priceless Munich, wurden 20 in münchen-Leserinnen und Leser von den Museumsgründern Stephanie und Christian Utz durch das Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) in der Hotterstraße 12 geführt und ein neues Erleben der Urban Art ermöglicht.

Für die meisten wird das Enfant Terrible der Street Art, Banksy, ein Begriff sein. Der Stencil-Künstler ist zur Galionsfigur der Szene geworden. Banksy hat ein unglaubliches Talent, mit vergleichsweise wenig Mitteln eine große Wirkung zu erzielen, und steht, wie wohl kaum ein anderer für die kommerzielle Entwicklung dieses Kunstgenres.

Klassische Street Art, wie Graffiti, ist eine extrem dynamische Form der Kunst – nicht nur, weil sie in der Regel schnell angebracht wird, um der Exekutive nicht in die Finger zu geraten, sondern auch, weil sie temporär ist. Die bearbeiteten Flächen können nahezu jeder Zeit übermalt, gesäubert oder überhaupt zerstört werden, ganz davon abgesehen, dass Werke, die sich im Freien befinden, auch der Witterung ausgesetzt sind.

So war inSights München im MUCA

Stephanie und Christian Utz haben sich mit Hingabe dem Thema Urbane Kunst gewidmet, sammeln selbst bereits seit 25 Jahren Stücke, und versuchen nun im MUCA einen Einblick in die Vielfalt dieses Genres zu geben. Schnell wird dabei klar, dass sich die urbane Kunst teilweise weit weg von den doch relativ profanen Ursprüngen der Street Art bewegt hat.

Man hat im MUCA große Namen zusammengeführt – Banksy, Shepard Fairey, JR, Vhils und Conor Harrington, die mit unterschiedlichen Mitteln und Techniken einen Einblick in das Spektrum der Urban Fine Art geben. Das sind nicht einfach nur Jungs, die in den 80ern in der Bronx ihre Tags (Namenskürzel/Pseudonyme) auf Hauswände gesetzt haben.

Harrington beispielsweise malt nahezu fotorealistisch in Öl, mit einem ähnlichen Sinn für den menschlichen Ausdruck wie Rembrandt, verschiebt und verschmiert dann mit einem Spachtel alles und bricht so seine Portraits auseinander. In ein Museum kann man nur das Gemälde hängen, es steht aber repräsentativ für das, was er auch auf der Straße in etlichen Dimensionen größer macht.

Was man im MUCA sieht, ist die Idee, was Urbane Kunst ist. Mitgegeben wurde den Teilnehmern vom Stephanie und Christian Utz aber etwas viel Bedeutsameres: Das Verlangen durch die eigene – aber auch fremde Städte viel wachsamer zu wandern, um die Kunst, die in diesem Moment zu sehen und erleben ist, nicht zu verpassen.

Aktuelle inSights-Events finden Sie auf: www.in-muenchen.de/insights/

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