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So war inSights bei "Du bist Faust" in der Kunsthalle München

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"Du bist Faust" in der Kunsthalle München – Exklusive Führung außerhalb der Öffnungszeiten mit Direktor Roger Diederen, im Anschluss gemeinsames Frühstück

Exklusiv für inSights öffneten sich am 24. Mai die Türen zur aktuellen Ausstellung „Du bist Faust“ in der Kunsthalle München bereits um 9 Uhr für eine Early-Bird-Führung, die vom Direktor der Kunsthalle, Roger Diederen, persönlich durchgeführt wurde.

Nach der kurzen Begrüßung im Café der Kunsthalle durch Roger Diederen ging es direkt in den ersten Raum der Ausstellung, dem „Vorspiel auf dem Theater“ vor der Fassade des Puppentheaters, das Goethe als vierjähriger von seiner Oma geschenkt bekam

Der Dichter hängt hier als doppeltes Porträt an der Wand, einmal jung mit 26 Jahren, als er anfing, sich mit dem Faust-Stoff zu beschäftigen und einmal im gesetzten Alter, als er bereits am zweiten Teil arbeitete. Auch dass Goethe den Faust nicht erfunden sondern nur berühmt gemacht hat, erfährt man gleich zu Beginn. Denn der Kunsthallen-Direktor und seine Ko-Kuratoren Valk und Sophie Borges haben sich der grauen Theorie verweigert und einen sinnlich dramaturgischen Zugang gefunden. Sie haben für die Ausstellung Schlüsselszenen und -inhalte in eine Art Erlebnispark übersetzt. Man flaniert quasi durch die Tragödie, die der Künstler und Bühnenbildner Philipp Fürhofer in Szene gesetzt hat.

Schwere Samtvorhänge trennen die Räume voneinander, Spiegelwände regen den Betrachter zur Reflektion an, Durchblicke lassen Böses ahnen, und plötzlich steht man mitten in der Oper. Sogar die Tapeten an den Wänden sind eigens für die Ausstellung angefertigt worden und spielen mit Versatzstücken aus dem Drama. Gretchens Zöpfe kann man da erkennen und die Blume, mit der sie Er-liebt-mich-erliebt- mich-nicht spielt.

Und dazwischen: 150 Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien, Vertonungen und Filme aus verschiedenen Ländern und Epochen, die zeigen, wie dieser Stoff Künstler auf der ganzen Welt bis heute inspiriert. Ein Einblick in die kunsthistorische, filmische und musikalische Rezeptionsgeschichte des deutschen Literaturklassikers. Friedrich Wilhelm Murnau ist dabei, Eugène Delacroix, Robert Schumann, Charles Gounod, Max Beckmann, Martin Scorsese, Anselm Kiefer, Sigmar Polke, Robert Gernhardt, Candida Höfer oder Robert Mapplethorpe.

Direkt im Anschluss an die Führung ging es dann gemeinsam wieder ins Café der Kunsthalle zu einem gemeinsamen Frühstück, bei dem sich die Teilnehmer noch angeregt über die Ausstellung austauschen konnten.

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