WirtshausWiesn

WirtshausWiesn statt Oktoberfest

WirtshausWiesn Münche -  Maßkrüge anstoßen
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Zünftig soll es werden bei der WirtshausWiesn

München feiert vom 19. September bis 4. Oktober in rund 54 Gaststätten Corona-bedingt eine WirtshausWiesn

Die Idee zur WirtshausWiesn, einer gemeinsamen Aktion des Vereins der Münchner Innenstadtwirte und der Großen Wiesnwirte, beruht auf einer über 200 Jahre alten Tradition: Das ursprüngliche Oktoberfest sah nämlich ganz anders aus als die Wiesn, die wir heute kennen. Denn bei der königlichen Hochzeit von Kronprinz Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese im Jahr 1810 fanden auf der Theresienwiese selbst nur die Pferderennen statt, es traten Trachtengruppen auf und statt Wiesnzelten gab‘s einen Pavillon, um dem royalen Hochzeitspaar zu huldigen.

Tipp:

Oktoberfest abseits der WirtshausWiesn: Alternativen zur WirtshausWiesn finden Sie hier.

Dafür war aber die ganze Stadt festlich geschmückt: Am Marienplatz und Orleansplatz waren Tische und Bänke mit Speisen und Getränken aufgestellt und die Bevölkerung war eingeladen, fünf Tage lang in den Gaststätten zu feiern – klar, dass das gerne angenommen wurde.

Ganz so generös wird das heuer zwar nicht stattfinden, wird die WirtshausWiesn doch wohl auch veranstaltet, um die besonders von der Corona-Krise gebeutelten Innenstadt-Wirte und deren Personal zu unterstützen. Bis zu 70 Prozent Verdienstausfall durch mangelnden Tourismus und Großveranstaltungen wie Konzerte und Fußballspiele werden hier verzeichnet, da kommt es gerade recht, dass die Münchner Brauereien bereits im Frühjahr das süffige Wiesnbier (zwischen 5,9 bis 6.3 Prozent Alkohol) gebraut haben, das nun fleißig den auch nach Gesellschaft dürstenden Kehlen ausgeschenkt werden soll.

Dazu wird es zwar keinen Tanz aber doch Musik geben, maximal 10 Personen dürfen an den Tischen zusammensitzen, eigentlich alles wie auf der echten Wiesn – wie die Wirte versichern, werden natürlich die gängigen Hygiene-, Masken- und Abstandsregeln beachtet werden. Zumindest Alt-OB Christian Ude wird auch anzapfen, und zwar im Schiller Bräu in der gleichnamigen Straße. Und es geht noch prominenter: im Café Luitpold wir seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern ab 10 Uhr anzapfen.

Mit dabei sind vom Ayinger über Haxenbauer, Hochreiters Steirer am Markt, Hofbräukeller, Käfer Alm und Schänke, Paulaner am Nockherberg, Löwenbräukeller, Andechser und Augustiner am Dom, praktisch alle Augustiner Gaststätten in der Innenstadt, das Bratwurstherzl, der Pschorr am Viktualienmarkt, Donisl und Hackerhaus, Schneider Bräuhaus, Tegernseer Tal Bräuhaus und so weiter.

Ein Verzeichnis aller mitwirkenden Lokalitäten finden Sie hier.

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