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So war Weinmahleins im Restaurant Mun

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So war Weinmahleins im Restaurant Mun

Zu einem Trip von Japan über Korea nach Amerika lud unsere Reihe Weinmahleins, präsentiert von Mastercard Priceless Munich in das Restaurant Mun in Haidhausen.

Die Weinmahleins-Freunde waren diesmal früh dran, um 19 Uhr war das ein bisschen wie ein japanischer Garten gestylte Restaurant in der Inneren Wiener Straße bereits gut besucht.

Geschäftsführer Cary Gilbert nahm die Gäste persönlich in Empfang, schön, dass es so viel Zuspruch gab, meint Gilbert und er hätte den Abend auch doppelt ausreservieren können. Das freut uns natürlich auch, dass Weinmahleins so gut ankommt.

Diesmal durfte der Autor dieser Zeilen als Verantwortlicher der Gastro-Redaktion die Begrüßung übernehmen und das Restaurant, den Chefkoch Mun Kim und die Sommelière Laura Willer von der Weinhandlung Walter & Sohn, die für die Weinbegleitung zum heutigen Menü verantwortlich war, vorstellen.

Mun Kim erzählte von seiner nicht nur kulinarischen Weltreise (geboren in Seoul, aufgewachsen in Honolulu, erfolgreich als Banker in New York und zum Sushi-Koch ausgebildet in Los Angeles) und den Stationen mit Restaurants in Buenos Aires und im Mendoza Valley und sagte bereits ein paar Worte zu seinen Menü.

Laura Willer stellte den Aperitif „Der dicke Fritz“ vor: reinsortig wird dieser aus der Rebsorte Müller-Thurgau gekeltert und reift nach der althergebrachten „Méthode Rurale“ zum Schaumwein. Dabei gärt er nur einmal und tritt nicht wie beim klassischen Herstellverfahren zweifach mit den Hefen in Kontakt, erklärte Laura, so würde auch seine fruchtige Aromatik nach saftigen Äpfeln, Birne und Zitrus erhalten bleiben. Fürwahr ein spritziger Einstieg, an dem alle viel Gefallen fanden. Das galt auch für den Spätburgunder Blanc de Noir 2017 vom Weingut Volker Gies-Düppel aus der Pfalz.

Der wirklich wunderbar nach Pinot schmeckende Tropfen war ein passender Begleiter zu dem fantastischen Sushi von Mun Kim: von links nach rechts wurden Nigiri vom Roten Thun, Hamachi (Gelbschwanzmakrele) und Albacore (Weißer Thun) gereicht, die letzten beiden Stücke waren aus in der Pfanne angebratenem Crispy Rice, getoppt mit einer spicy Tuna-Creme.

Und pikant ging es auch mit einen Tuna Tartare weiter, der mit Nüssen und kleinen Zucchinistücken verfeinert wurde. Wieder beste „Sea To Table“-Qualität, aber ebenso wie die Weinbegleitung, ein Granache blanc 2015 von Mas des Dames aus dem Languedoc, war die vielleicht etwas zu pikante Tuna-Variation und der etwas gewöhnungsbedürftige Wein mit leichten Petrol-Tönen nicht jedermanns Sache.

Beim „Korean Bimibap“, einem koreanisches Reisgericht mit Shi-Take-Pilzen, die fast schon Trüffeltöne schmecken ließen, und Gemüse, dazu großartig mariniertes und butterzartes Tagliata vom amerikanischen „Omaha“-Steak und dem begleitenden Ätna Rosso 2016 von Girolama Russo wieder zufriedene Gesichter allerorts. Laura Willer erzählt noch ein bisschen was zum Wein und seiner autochthonen sizilianischen Traube Nerello Mascalese, ein Wein den man sich, wie auch den Blanc de Noir unbedingt merken muss.

Zum Nachtisch, einer feinzarten Yuzu-Panna Cotta mit Früchten, wurde dann noch ein Moscato D’Asti 2017 gereicht, dieser beschloss mit fruchtig-süßem Charme einen wieder Mal äußerst unterhaltsamen kulinarischen Abend.

Autor: Rainer Germann

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