Nachbericht

So war Weinmahleins im Restaurant Ella

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So war Weinmahleins im Restaurant Ella

Ein Abend zwischen Kunst und Genuss setzte unsere Dinner-Reihe Weinmahleins, präsentiert von Mastercard Priceless Munich, im Restaurant Ella im Lenbachhaus gelungen fort.

Ein lauer Sommerabend mit Blick auf die Propyläen - recht viel schöner kann man nicht sitzen am Königsplatz. Und natürlich hält das Restaurant Ella, das sich, ebenfalls vom britischen Star-Architekten Sir Norman Forster gestaltet, im vor drei Jahren renovierten Museum im Lenbachhaus befindet, neben der sehr gelungenen Küche noch weitere künstlerische Überraschungen parat.

Nach dem Eintreffen der Gäste und der traditionellen Begrüßung durch In-München-Geschäftsführer Stefan Kukuk, erzählt Restaurantleiter Florian August Wissenswertes zur weltberühmten Kunstsammlung des Museums, zum Namen des Restaurants - „Ella“ war Kadinskys Spitzname für seine Lebensgefährtin Gabriele Münter – und den großflächigen Originalen des Münchner Künstlers Thomas Demand an den Wänden, welche die Küche von Joseph Beuys darstellen. August schlägt den Bogen von der einer toskanischen Villa nachempfundenen Heimat des Franz von Lenbach zum kulinarischen Thema des heutigen Abends: toskanische Küche, modern interpretiert und begleitet von den passenden Weinen.

Die sympathische Export-Managerin Karin Mausser vom berühmten Weingut Frescobaldi übernimmt, die geborene Österreicherin lebt seit 30 Jahren in Florenz und man hört ihr die Leidenschaft für die Weine und die Kultur Italiens förmlich an.

Nach einem wirklich sehr gelungenen, schön cremigen Spumante Leonia Pomino Brut von 2013, ein Cuvée von Chardonnay und Pinot Nero, der gut mit vergleichbarem Champagner mithalten kann, beginnt das Menü mit dem Amuse-Bouche: ein intensives Rucola-Sorbet mit Spumante-Gelee und frittierter Tomatenhaut. Ein schöner Einstieg, und es geht mit lauwarmem Pulpo, Weinberg-Pfirsichen, Wildkräutersalat und einem Panzanella-Chip gleich gelungen weiter - mediterraner Genuss, der von einem Massovivo Vermentino 2017 vom Weingut Ammiraglia (Frescobaldi unterhält zehn verschiedene Einzel-Weingüter) aus der Maremma bestens begleitet wird.

Karin Mausser unterhält die Gäste mit interessanten Fakten, das gilt auch für den nächsten Wein: ein wirklich außergewöhnlicher Rosé 2017 aus den Trauben Syrah und Vermentino gekeltert, begleitet ein Tagliata von der Wachtelbrust mit kleinen toskanischen Bohnen, Zuckerschoten, Tomaten und Gremolata. Die Kombination sorgt für rege Unterhaltung am Tisch, ob zu dem rustikalen Genuss (auf höchstem Niveau) ein leichter Roter vielleicht passender gewesen wäre. Florian August erklärt persönlich seine Wahl, die für die meisten Anwesenden dann auch gut nachzuvollziehen ist. Das ist das Besondere an Weinmahleins: hier erfahren die Gäste aus erster Hand, worum es geht.

Beim Hauptgang dann keine Diskussion mehr: zu einem kräftigen, trotzdem weichen Syrah 2013, ebenfalls von Ammiraglia, gesellt sich ein in dünne Scheiben geschnittenes Filet vom Elch mit Vinsanto-Feigen, Polenta-Fries, Artischocken und Trüffel-Jus – hier ebenfalls gelungener Genuss, der für den ein oder anderen allenfalls durch die zum Teil recht bissfeste Fleisch-Exotik etwas getrübt wurde.

Bei Kaffee und einem Kardamom-Brownie mit Gianduja (Haselnuss-Creme), Citrus-Salat und Pistazien glückliche Gesichter allerorts, die anschließend bei einem letzten Schluck Rotwein den gelungenen Abend in dieser besonderen Umgebung mit Blick auf den wunderbar illuminierten Königsplatz stimmungsvoll ausklingen lassen.

Autor: Rainer Germann

Hier finden Sie alle Informationen zu Weinmahleins.

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