Nachbericht

So war Weinmahleins im Restaurant Blauer Bock

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So war Weinmahleins im Restaurant Blauer Bock

Zu einem im wahrsten Sinne des Wortes „heißen“ Abend lud unsere Dinner-Reihe Weinmahleins, präsentiert von Mastercard Priceless Munich, in das Restaurant Blauer Bock am Viktualienmarkt.

Bei subtropischen Temperaturen versammeln sich die Gäste erst einmal vor dem Restaurant bei einem Glas Spumante Berlucchi 61 Franciacorta Brut – ein Schaumwein, der auf ganzer Linie als gelungener Einstieg für diesen „italienischen“ Abend mit seinen reifen exotischen Zitrusfrucht-Noten überzeugen konnte.

Das Restaurant ist bis auf den letzten Platz gefüllt, und trotz offener Fenster und in den Räumlichkeiten verteilten Ventilatoren, herrschen Temperaturen wie im Motto-Land des Abends. Schon die von einem erwähnenswert sympathischen und professionellen Serviceteam eingedeckten Tische machen Eindruck in den mit modernen Sitzmöbeln und modernen Kunstwerken ausgestatteten Räumlichkeiten.

Nach der traditionellen Begrüßung durch In-München-Geschäftsführer Stefan Kukuk, erzählt Küchenchef und Fernsehkoch Hans Jörg Bachmaier ein bisschen was zum Restaurant und dem Menü des Abends. „Italienisch können wir auch“, ergänzt Restaurantleiter Stefan Grosse und stellt auch gleich die heutige „Weinbegleitung“ vor: Stefano Bariani, Wein-Exportmanager von der Comunità San Patrignano, berichtet in Englisch vom Konzept und der Arbeit in dem in der Nähe von Rimini gelegenen Dorf, welches das größte Drogen-Rehabilitationszentrum Europas ist und wo bis zu 2500 ehemalige Drogenabhängige neben diversen hochklassigen Lebensmitteln auch Spitzenweine produzieren.

Das Weingut wird von dem bekannten italienischen Önologen Riccardo Cotarella betreut, mehrere Weine aus San Patrignano wurden bereits mit den berühmten „Tre Biccheri“ des Weinführers Gamero Rosso ausgezeichnet. Stefan Grosse ergänzt, dass er selbst vor acht Jahren zusammen mit Bariani und der ebenfalls anwesenden Münchner Weinlegende Sigrid Brantl vor Ort war - begeistert von dem Konzept und der Qualität, hat er die besonderen Tropfen, die wir heute genießen werden, auf seine Karte genommen.

Beste Produkte, großer Genuss

Und dann geht es schon los: zu den anfangs noch dezenten, im Verlauf des Abends für den ein oder anderen vielleicht ein bisschen zu lauten Klängen des von Gastgeber Grosse eingeladenen Überraschungs-Entertainers Giuseppe Tirolese, wird der erste Wein zum ersten Gang eingeschenkt: ein Aulente 2017 Bianco Rubicone zu „Tonnato Vitello Blauer Bock“. Das Cuvée aus Chardonnay und Sauvignon Blanc passt bestens zu den Tranchen vom nur ganz kurz angebratenen und fast rohen Tonno bester Qualität. Dazu eine Kalbfleisch-Thunfisch-Soße mit Kapern – tolle Variante eines bekannten Klassikers.

Tirolese covert zum Verwechseln ähnlich Paolo Conte, die Stimmung ist trotz Hitze bereits sehr gelassen, als der zweite Gang, Papardelle mit Steinpilzen und weißen Pfirsichen, serviert wird. Hier zeigen Hans Jörg Bachmaier und sein Team großartiges Küchenhandwerk nicht nur auf dem Teller, sondern auch von der Logistik – für 80 Gäste Pasta al dente an den Tisch zu bringen, ist kein ganz einfaches Unterfangen, geschmeckt hat die ungewöhnliche Kombination außerdem sehr gut. Dazu wird ein gekühlter Avi Romagna Sangiovese von 2015 serviert, ebenfalls ein würdiger Begleiter, der auch kühl seine Aromen entfalten kann.

Das gilt auch für den Montepirolo 2015 Colli di Rimini: das klassische „Bordeaux“-Cuvée passt wiederum ganz hervorragend zu Tagliata vom US-Beef mit Bergparmesan und verschiedenen Ur-Tomaten auf Rucola. Auch hier kann jedes einzelne Produkt seinen vollen Geschmack entfalten – höchste Qualität, die natürlich dementsprechend mundet.

Zum Dessert, luftig-leichte Tiramisu mit Waldbeeren von der hauseigenen Pâtissière Michaela, gesellt sich nochmal der Spumante Berlucchi 61, diesmal als Rosé, und während sich einige Gäste mit dem Glas in der Hand auf die Suche nach dem angekündigten „Blutmond“ machen, nutzen andere zu „Volare“ den Platz zwischen den Tischen als Tanzfläche. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer und genussvoller Weinmahleins-Abend, und ja, „Italienisch“ können sie auch im Blauen Bock. Und zwar richtig gut.

Autor: Rainer Germann

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