Nachbericht

So war Weinmahleins im Lump, Stein und Küchenmeister

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Das zweite Weinmahleins des Jahres war ein gelungener fränkischer Weinabend mit passender Küche im historischen Gewölbe des Restaurants im Alten Hof.

Allein schon die Tische im Industriedesign sind eine Schau, deshalb braucht es auch keine Tischdecken sondern nur Gläser, Servietten und Besteck sowie schlanke Vasen mit langstieligen Tulpen, und ausgebuchte Weinmahleins, präsentiert von Mastercard Priceless Munich, konnte in den weitläufigen Räumlichkeiten des Restaurants mit Weinbar unter einem historischen Gewölbe beginnen.

Nach Begrüßung durch In-München-Geschäftsführer Stefan Kukuk, Wirt Stephan Holzheu und den Winzern Nina Bunzelt und Johannes Popp von den gleichnamigen fränkischen Weingütern, ging es gleich los mit einem Gruß aus der Küche: frisches Bauernbrot vom Nachbarn Manufaktum und dreierlei Aufstrich-Bällchen - Silvaner-Leberwurst, Karpfen- und Tomatencreme. Dazu wurde ein wunderbar trockener Jubiläumssekt Brut 2018 gereicht, den Nina Bunzelt als eine Gemeinschaftsarbeit von 11 Winzern zur 1100 Jahre-Feier der Gemeinde Nordheim am Main vorstellte, wo auch ihr Weingut angesiedelt ist. Ein gelungener Einstieg!

Nun übernahm Johannes Popp und präsentierte den ersten Weißwein des Abends, einen 2017er Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner I Spätlese. Das große Gewächs des Weinguts war anfangs vielleicht etwas verschlossen, weil sehr kalt serviert, entwickelte aber schnell eine wunderbare Nase und tolle Fruchtnoten im Glas, die angenehm mit dem Carpaccio vom Tiroler Almochsen mit Champignons, Granatapfelkernen, Rucola und Trüffel-Vinaigrette harmonierten.

Zum ungewöhnlichen Schaumsüppchen von Sellerie und Vanille mit einer raffinierten, frittierten Avocado-Praline, gesellte sich eine Iphofen Kronsberg Scheurebe trocken vom Weingut Bunzelt - eine gute fränkische Alternative zu einem Sauvignon Blanc, da er ähnliche Anklänge an Stachelbeer- und weißen Johannisbeeren-Noten aufweist, wie die sympathische Weinmacherin den interessierten Gästen in beiden Räumlichkeiten erklärte.

Auch der Rotwein zum Hauptgang wurde von Nina Bunzelt präsentiert: der 2012er (W)einzigartig erwies sich als ein zum Lechtaler Lammrücken mit Grillgemüse und Polenta bestens passendes Cuvée aus den eher weniger bekannten Trauben Acolon und Cabernet Dorsa - ein dunkler, aromatischer Wein, der mit Facetten von Leder, Brombeeren und diskreten Gewürznoten zu überzeugen wusste.

Zum Dessert, einem lauwarmen Zwetschgenstrudel mit Vanilleeis und Erdbeeren, ließ Johannes Popp dann den Abend mit seiner handverlesenen 2015er Rödelseer „Küchenmeister“ Riesling Beerenauslese ausklingen – auch bestens passend zu dem nach den fränkischen Spitzenlagen benannten Restaurant.

Autor: Rainer Germann

Das nächste Weinmahleins gastiert am 5. Mai im Fischrestaurant Pescheria. Alle Infos finden Sie hier

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