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So war Weinmahleins in der Grapes Weinbar

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Unsere kulinarische Event-Reihe Weinmahleins, präsentiert von Mastercard Priceless Munich, führte uns am 27. Mai in die Grapes Weinbar im Cortiina Hotel, zu einem sommerlichen Winzer-Menü auf der lauschigen Innenhofterrasse.

Ein wunderbarer Sommerabend, beste Weine und ein passendes Menü: Die gegen 19 Uhr eintreffenden Gäste wurden von den jungen österreichischen Sommeliers Stefan Grabler und Markus Hirschler und ihren sympathischen Servicekräften in Empfang genommen und durch die Lobby des lässig-exklusiven Cortiina Hotels und der hauseigenen Grapes Weinbar direkt auf die Terrasse geführt, denn hier fand bei angenehm sommerlichen Temperaturen das Weinmahleins-Menü statt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch In-München-Geschäftsführer Stefan Kukuk und dem Winzer des Abends, Franz Raith vom Weingut Ceel aus Rust im Burgenland, ging es auch schon los mit einem schönen Weißburgunder 2017 zu röschen Flammkuchen, wahlweise mit Speck oder Spargel belegt.

Der frische und trotzdem recht vollmundige Wein passte auch ganz hervorragend zum ersten Gang „Oktopus mit Salsiccia“. Mit etwas Limette beträufelt, erfüllte der bestens gegarte Pulpo mit der leichten Schärfe der italienischen Wurst die optimale kulinarische Begleitung eines lauen Sommerabends im Süden – so darf es gerne weitergehen.

Zu einem feinen, cremigen Beef Tatar, das zusammen mit einem gebratenen Wachtel-Spiegelei und geröstetem Malzbrot serviert wurde, gesellte sich ein hervorragender, zum Teil im 500 Liter Holzfass ausgebauter Chardonnay 2017, der seine 13,5 Prozent Alkohol auf elegante Weise und mit wenig Säure bestens einband. Ein ausgewogener Wein, dem man seine jungen Jahre kaum anmerkte, vielleicht ein bemerkenswerter Jahrgang im Burgenland, den es weiter zu beobachten gilt.

Das Hauptgericht, superzartes Kalbsfilet mit knackigem, weißen Spargel und einer tollen cremig geschlagenen Beurre blanc-Soße, wurde von einem Blaufränkischen Alte Reben 2014 begleitet – der für den ein oder anderen etwas kühl servierte Rotwein bestach durch das berühmte „Pfefferl“ und interessanten Kräutertönen, ein gelungener Vertreter dieser Traube, die nicht nur am Neusiedler See mittlerweile zu ungeahnten Höhenflügen ansetzt.

Zu einer stark limitierten Cuveé Beerenauslese von 1997 wurde als Abschluss ein wunderbares Mango-Guave-Sorbet auf einem Schokoladen-Brownie serviert – die Honig-Apfel-Sherry-Töne des Dessertweins passten auf raffinierte Weise zu dieser sommerlichen Nachspeise, die einen wirklich lauschigen kulinarischen Abend auf genussvolle Weise beendete.

Autor: Rainer Germann

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