Nachbericht

So war Gusto Monaco im St. Vinzenz-Viertel in Neuhausen

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So war die zweite Ausgabe unserer neuen Eventreihe Gusto Monaco, präsentiert von Mastercard Priceless Munich

Unser kulinarischer Spaziergang durch das Viertel begann mit einem kleinen Ausflug nach Japan in das hübsche Café mit Konditorei Tanpopo in der Maillingerstraße.

Die japanische Konditormeisterin Kanako Okada backt hier wunderbare Tartes, Kuchen und Matcha-Rollen; japanisch-französisch-deutsche Patisserie auf allerhöchstem Niveau, die am Startpunkt unserer zweiten Tour in diesem Jahr natürlich auch für die Teilnehmer zum Probieren bereitstanden. Kanako Okada erzählte auf sehr sympathische Art von ihrer ersten Reise nach Deutschland (um Erdbeerkuchen zu probieren!), ihrem Werdegang als Konditorin und den Besonderheiten der japanischen Desserts. Dazu wurde süßer Matcha-Tee (pulverisierter Grüner Tee) gereicht, ein sehr eigener Geschmack, der doch wunderbar zu den tollen Backwaren passte.

Nach einem kleinen Spaziergang entlang der Blutenburgstraße, in der es wirklich nette Ecken mit schönen architektonischen Fassaden, kleine Schmuckläden und Handwerksbetriebe sowie mit dem Blutenburgtheater die einzige Krimibühne Münchens gibt, erreichte unsere Genuss-Truppe das spanische Feinkostgeschäft Donosti. Hier wartete an einem großen Tisch vor den Weinregalen Gläser, Olivenöl und Brot auf die Gäste und sogleich wurde von der neuen Co-Inhaberin Askoa Fernandez ein trockener spanischer Schaumwein, ein Dibon Cava Brut Nature, eingeschenkt. Die in Deutschland aufgewachsene Gastgeberin erzählte äußert professionell und anschaulich von der spanischen Weinwelt (1 Mio. Hektar Rebland!), erklärte die Besonderheiten der Anbaugebiete und Sorten (rund 400) und wies darauf hin, dass es bei Donosti hauptsächlich nur ausgewählte Produkte kleiner Erzeuger und Winzer zu kaufen gibt, die Weine starten ab 5,90 Euro, für besondere Flaschen, wie zum Beispiel den Papstkrönungswein (Rioja) von Benedikt XVI, muss man etwa das Zehnfache bezahlen.

Ihre Geschäftspartnerin Brigitte Gruber, die den Laden vor 20 Jahren zusammen mit ihrem Mann Esteban Ruiz eröffnete, präsentierte Auszüge aus der Feinkost-Selektion des Ladens, die durch einen großen Onlineshop (www.spanien-shop.com) ergänzt wird. Es gab Serrano-Schinken, Paté Iberico mit Quittenmus, verschieden Käse- und Olivensorten – die Teilnehmer griffen gerne zu und probierten nebenbei noch sechs verschiedene Olivenöle, manche nahmen sich auch ein Fläschchen für zuhause mit.

Nächste Station war die Genussmeisterei, wo uns Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen mit ihrem Team bereits erwartete. Detailreich und mit sehr viel Leidenschaft stellte die Inhaberin ihre Partner in der Genussmeisterei vor, vom Gemüse- und Obsthandel bis zum Café, und präsentierte deren Spezialitäten, die natürlich gerne probiert wurden. Nach einer sehr interessanten Schilderung ihres Werdegangs und des Konzept des Tölzer Kasladens, schritt man zur Verkostung von fünf verschiedenen Käsesorten, die Susanne Hofmann einzeln und ausführlich erklärte (ausführlich Käseseminare unter www.toelzer-kasladen.de/events-workshops). Dazu wurde eine Birnenschaumwein von Fournier, ein ideales Sommergetränk mit nur 2 % Alkohol gereicht, der bestens zu Sainte Maure, Comté, Camembert de Normandie und einem Bleu d’Auvergne.

Bereits gut gestärkt ging es weiter zur charmanten Osteria Mugolone, wo ein großer Tisch für unsere Genießer-Gruppe reserviert war. Zu drei großen Holzbrettern mit Pane Sardo, einer sardischen Mischung aus Pizza und Flammkuchen, die mit Abensberger Spargel, pikanter Mailänder Salami, Tomaten und Rosmarin-Schinken belegt waren, wurde ein Rosso Salento aus Apulien und ein Weißburgunder von Julia Schittler aus Rheinhessen gereicht, was alles zusammen sehr gut ankam. Danach präsentierten die Inhaber Tom Wening und Sandy Hanghofer und ihr aufmerksames Serviceteam drei verschiedener Pasta-Gerichte zur Auswahl: mit Bullen-Tafelspitz in Rotweinsoße, mit Meeresfischfilet in Weißweinsud oder mit Tomaten und Mozzarella gefüllt. Mit einem Digestif aufs Haus klang der genussvolle Abend dann aus. Allgemeiner Tenor war, dass man schon bald mal wieder im St. Vinzenz-Viertel bummeln und genießen wird.

Autor: Rainer Germann

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