Neueröffnung

Endlich wieder Gastro-Neueröffnungen: Casa Nostra Monaco

Das Casa Nostra Monaco in der Maxvorstadt
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Das Casa Nostra Monaco in der Maxvorstadt

In Zeiten von Pleiten und Leerständen hat am vergangenen Wochenende das italienische Bar-Restaurant Casa Nostra Monaco in der Maxvorstadt eröffnet. 

Corona hatte die Gastronomie monatelang ja regelrecht zum Stillstand gebracht, Mit sinkenden Inzidenzzahlen, steigenden Impfquoten und besserem Wetter geht’s nun aber auch bei Restaurants, Cafés und Bars wieder aufwärts. Sogar die ersten Neueröffnungen sind schon wieder zu verzeichnen. Der angekündigte Inzidenz-Insolvenz-Strudel dürfte also schon bald von der Tageskarte verschwinden.

Ein strahlendes Beispiel fürs Wiederaufleben der Gastronomie ist das neue italienische Bar-Restaurant Casa Nostra Monaco in der Gabelsbergerstraße 97. Hier war zuletzt das Steakhaus Grill & Grace beheimatet (inzwischen in die Luisenstr. 27 umgezogen) und früher über sehr viele Jahre das erste Enchilada überhaupt, das heute zu einer festen Größe der Systemgastronomie herangewachsen ist.

Das Casa Nostra Monaco in der Maxvorstadt

Bis auf den Grundriss hat das Casa Nostra nicht mehr viel mit den Vorgängern gemein. Das neue Interieur ist sehr ansprechend. Insbesondere die kreisrunden Leuchten der Münchner Designer Occhio und die S-förmig ineinander verschlungene Sitzgruppe stechen ins Auge. Dazu die flauschigen Samtbezüge, die Messing-Elemente und die großformatigen Natursteinfliesen made in Italy – alles so einladend, dass man sich im Sommer glatt mal auf ein paar Regentage freut.

Aber einen Außenbereich gibt’s selbstverständlich auch, zum einen die Hauswand entlang mit Corona-konformen Trennwänden, zum anderen den Autos abgetrotzt auf der Straße für die Schanigarten-Fans. An einem milden, zum Glück nicht schauerlichen Abend konnten wir uns draußen schon einmal von den Qualitäten der Küche überzeugen.

Die üblichen italienischen Klassiker zählen hier natürlich zur Stammaufstellung. Die gemischten Antipasti kann man auch größer portioniert für zwei oder für vier bis sechs Personen bestellen. Aus der Nudel-Abteilung können wir die dreierlei getrüffelten Tagliatelle (16,50 Euro) und die verschärften Arrabiata (10,50 Euro) empfehlen. Richtig fein und auf den Punkt gegart waren sowohl das Filetsteak vom Simmentaler Rind (36 Euro) als auch das Bluefin-Tuna-Steak in der Sesamkruste (24 Euro).

Das Casa Nostra Monaco in der Maxvorstadt

Wer nicht so tief in die Tasche greifen möchte, kann in Richtung Pizza ausweichen, die schon ab 9,50 Euro zu haben ist. Was sticht hier heraus? Der scharfe Klassiker “Diavola” wird mit Nduja, einer kalabrischen Chili-Streichwurst, zubereitet. Und auf der Pulcinella-Pizza streiten Wildschwein-Salsiccia, Scamorza-Käse und Kohlrabi um die geschmackliche Oberherrschaft.

Ein guter Begleiter zu den Speisen ist im Übrigen der Casa-Nostra-Hauswein, eine Cuvée aus Riesling und Silvaner aus dem Hause Max Müller. Acht weitere offene Weine und insgesamt fast 40 Etiketten stehen zur Wahl. Darüber hinaus ist die Bar auch in Sachen Spirituosen sehr gut sortiert. Die Barkeeper geben den Cocktail-Klassikern hier gerne einen italienischen Dreh mit Amari oder Wermuts von der Südseite der Alpen. 

Casa Nostra Monaco, Gabelsbergerstr. 97
tägl. ab 17 Uhr, www.casa-nostra-monaco.de/

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