Eisgenuss im Gärtnerplatzviertel

Tour de Eis - Die besten Eisdielen in München

Eisgenuss im Gärtnerplatzviertel
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Die erste Etappe unserer Schlemmer-Tour führt durch Giesing, Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel. An diesen sechs Adressen lohnt sich der Stopp ganz besonders.

Eis Alm

Ganz neu am Gärtnerplatz - aus aktuellem Anlass machen die Betreiber der Gärtnerplatz Alm nun in Eis. Til Rötzer und Mario Dries würden nur ein paar Gäste in ihrem kleinen Fondue-Restaurant bewirten können, im Sommer sind die geselligen Topfgerichte eh nicht so angesagt. So wurde ein bisschen umgebaut, die eine Hälfte betreiben die Jungs von 55 Eleven mit Drinks und Take Away Food, den anderen Teil bewirten die beiden selbst mit Eis und Sorbets von der Eismanufaktur Bartu in Schwabing. Auf der Karte stehen Sorten wie „Duke’s Lemon Gin“, Mango-Sorbet, Pistazie, Joghurt und Haselnuss. Auch Promis wie Michael Graeter schmeckt es, wie der Instagram-Account der Eis Alm verrät.

Unser Tipp: New York Cheesecake und Blueberry Cheesecake (Kleiner Becher 2 Euro)

Eis Alm, Corneliusstr. 16, Mo-Fr: 11 bis 20/Sa: 11 bis 21 Uhr

Al Teatro

Ein Klassiker: Bis 1989 war an diesem Ort eine Sarcletti-Eisdiele, seit 1995 betreibt hier Alberito Zardini das Café Al Teatro. Direkt neben der Deutschen Eiche gelegen und in unmittelbarer Nähe von Viktualienmarkt und Gärtnerplatztheater, versorgte das Café Al Teatro das Viertel schon mit bestem italienischen Eis weit vor dem großen Boom der letzten Jahre. Neben Klassikern wie Zitrone, Pistazie und Schokolade sind es vor allem neue Sorten wie „Lemon Pie“, Salzkaramell, Schoko-Chili oder „Marshmellow“ die ankommen, meint Patrizia, die seit Anfang an dabei ist. Ein Muss für Flaneure – damals wie heute.

Unser Tipp: Zimt mit Pflaume (Kugel 1,60 Euro)

Café Al Teatro, Reichenbachstr. 11, Tägl. 9 bis 22 Uhr

Artefredda

Hier geht es zum zweiten Teil unserer Tour de EisTour de Eis - Die besten Eisdielen in München

Im Jahr 2011 öffnete Enzo Dalfovo die Eisdiele Artefredda in der Tegernseer Landstraße in Obergiesing. Von Anfang an dabei ist Max Solberg, der den Betrieb in diesem Jahr von seinem Mentor übernommen hat und fortführt. Bei ihm steht Bio-Eis im Mittelpunkt, ohne Zusatzstoffe, Aromen, viele Sorten sind ohne Zucker und auch vegan. Ein saisonales Angebot ist ihm auch wichtig, so gibt es neben den klassischen Sorten zur Zeit auch Himbeer-Rhabarber- oder Zitrone-Holunder-Eis. Wassermelonen-Eis wird ab Mitte Juni angeboten, eben wenn Saison ist. Auf Farbstoffe verzichtet Solberg, der sein Eis selber macht, vollständig. Weil es aber ein blaues Eis für Kinder geben soll, färbt er ein schön sämiges Vanille-Eis mit Spirulina auf Blaualgen-Basis. Großer Genuss, vor allem wegen der saisonalen Kreationen.

Unser Tipp: Quark und Rote Grütze (Classico 1,40/Spezial 1,60/Bio 1,80 Euro)

Artefredda, Tegernsser Landstr. 38, Mo-Sa: 11 bis 20/So: 12 bis 22 Uhr

Dibello

Cosimo Dibello kommt ursprünglich aus Monopoli in Apulien, einer wirklich hübschen Kleinstadt an der Adria. Seit 2001 betreibt er seine Eisdiele in Untergiesing, viele Kinder aus den umliegenden Kitas und Kindergärten gehören zu seiner Stammkundschaft. Sein hausgemachtes Eis ist auch bei den Eltern beliebt, er hat auch Fruchteis ohne Milch für Laktose-Intolerante im Angebot und natürlich auch vegane Sorten. Die Pistazien kommen aus Sizilien und die Nüsse aus dem Piemont, erzählt er, überhaupt werden, wenn möglich, überwiegend Zutaten aus Italien verwendet. Klassisches und köstliches Eis, wie man es von früher kennt.

Unser Tipp: Grüner Apfel (Kugel 1,30 Euro)

Gelateria Dibello, Hans-Mielich-Str. 12, Tägl. 10 bis 20 Uhr

Domori

Er hat vor 14 Jahren schon für Alfons Schuhbeck am Platzl Eis zubereitet, als dieser einen Spezialisten suchte – der Konditor, Pralinen- und Eismacher Mori Domori ist ein wahrer Könner. Sein Name stehe für Qualität – mit billigem Eis und große Portionen kann der geborene Perser, der in Meran das Eishandwerk erlernte, wenig anfangen. In seinem kleinen Laden verkauft er neben Pralinen und Kuchen auch sein hausgemachtes „Natur-Eis“, allein 70 Sorten Sorbet hat er neben Klassikern und ausgefallenen Eis-Kreationen mit Safran im Angebot. Berühmt wurde er für sein Joghurt-Gurke-Dill-Eis - „Tzaziki ohne Knoblauch“ wurde das in der Presse schon genannt und wenn auch schwer vorstellbar - so schmeckt es auch. Köstlich.

Unser Tipp: Feigen-Rosenblätter-Sorbet (1 Kugel von 1,50 bis 2,50 Euro)

Domori Eiscafé, Kapuzinerstr. 43, Di-So: 12 bis 21 Uhr

Eis Eis Baby

Seit gut 22 Jahren führt Jürgen Altmann die äußerst beliebte Aroma Kaffebar in der Pestalozzistraße. Nun hat er hier vor ein paar Wochen auch seinen kleinen Eisladen Eis Eis Baby eröffnet. Ein Joint Venture zwischen der Aroma Kaffeebar und Del Fiore-Eis, wer dieses am Gärtnerplatz bereits vermisst, hat nun eine neue Anlaufstelle. Auch hier steht Bio-Eis im Mittelpunkt, im Angebot sind sechs Sorten Sorbet und sechs Sorten Milch-Eis. Für das Eis werden besten Zutaten garantiert – Mandarinen aus Sizilien, Haselnüsse aus dem Piemont. Eine übersichtliche Auswahl, aber definitiv großer Genuss.

Unser Tipp: Weißer Espresso (1 Kugel 1,70 Euro)

Eis Eis Baby, Pestalozzistr. 24, Tägl. 10 bis 17 Uhr

Etappe 2 unserer Tour folgt in Kürze!

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