Exklusive Rooftop-Bar

Frau im Mond: Spektakuläres Barprojekt entsteht auf dem Dach des Deutschen Museums

Frau im Mond: Spektakuläres Bar-Projekt entsteht auf dem Dach des Deutschen Museums
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Frau im Mond: Das neue Logo ist bereits montiert
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Frau im Mond: Bis zu 180 Personen passen in die neue Location
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Frau im Mond: Das Ausstellungsstück einer riesigen Rakete reicht bis in die neuen Räume
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Frau im Mond: Aussenansicht
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Frau im Mond: Isarblick Richtung Süden
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Frau im Mond: Betriebsleiter Mitja Zittel
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Frau im Mond: Isarblick Richtung Osten
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Frau im Mond: Auffällige Fassade mit Sternenmuster

Gäste empfängt die “Frau im Mond” zwar erst ab Juli, aber wir konnten schon mal die Baustelle des Barprojekts auf dem Dach des Deutschen Museums inspizieren. 

Eine der spektakulärsten diesjährigen Neueröffnungen in der Münchner Gastronomie wird gerade auf dem Dach am Südende des Deutschen Museums fertiggestellt. Noch sind die Baugerüste allgegenwärtig, aber von oben lässt sich schon jetzt erahnen, wie atemberaubend schön die Aussicht auf den Isar-Grünzug von der Dachterrasse aus einmal sein wird.

Frau im Mond ist der Name des Lokals, das im Juli eröffnen soll. Die Namensgebung hängt mit dem Film “Frau im Mond” zusammen, ein Ende der 1920er-Jahre gedrehter Science-Fiction-Stummfilm von Fritz Lang. Der Klassiker war der erste Film, der im Deutschen Museum gezeigt wurde. Der Titel stellt zugleich einen Zusammenhang her zur Astronomie-Abteilung bzw. dem Planetarium und den Sternwarten, die sich unter dem Lokal befinden. Eine weitere Verbindung ist auch die riesige Rakete, die die meisten Museumsgäste wohl als Ausstellungsstück kennen und die mit ihrer Spitze bis ins Dachgeschoss reicht. 

Betreiber und Geschäftsführer der Frau im Mond Bar sind Maximilian Gradl, den viele von der Herzog Bar, dem Kubaschewski oder der Ory Bar im Mandarin Oriental kennen, zusammen mit Alexander Recknagel und Partnern. Als Betriebsleiter haben die beiden den gebürtigen Münchner Mitja Zittel engagiert, der bei Käfer (u.a. in Sternekoch Bobby Bräuers Esszimmer) das Gastrobusiness von der Pike auf gelernt hat und zuletzt für das Touristikunternehmen Robinson Club im Ausland tätig war. Für das attraktive Projekt Frau im Mond ist er dann aber doch gern nach München zurückgekehrt.

Bei der Baustellenbegehung hat uns Mitja Zittel zusammen mit Alexander Recknagel schon einige Details über das spektakuläre Objekt verraten. Der sogenannte Südbalkon, zur Hälfte überdacht und im Winterhalbjahr teilweise beheizt, wird 180 Personen fassen und mit einem DJ-Pult ausgestattet. Auch für Pianisten wollen die Betreiber eine Möglichkeit schaffen, live zu spielen. Los geht’s täglich in der Früh um 9 Uhr mit einem großen Frühstücks- und Brunchangebot, das auch viele vegane Speisen umfasst. Vom Lunch bis zum gediegenen Abendessen sollen hier aber auch alle sonstigen kulinarischen Zeitfenster abgedeckt werden.

Die Getränkepreise sind fair kalkuliert, das Augustiner-Bier soll beispielsweise schon für 2,90 Euro fließen. “Bei uns soll München bezahlbar bleiben”, erklärte Mitja Zittel dazu. Natürlich gibt’s auch eine schöne Weinkarte und eine breite Palette an Longdrinks, darunter den neuen “Moon Mule”, der in einem rauen, mit kleinen Kratern bestückten Mondball als Gefäß daherkommt. Für Gäste, die nach einem Energieschub dürsten, bietet die Karte außerdem Ingwer- und Kurkuma-Shots unter dem passenden Namen “Raketenantrieb”.

Und was lässt sich zur Einrichtung sagen? Im Inneren ist das Lokal mit seinen 120 Plätzen in drei Sektoren aufgeteilt: einen Selbstbedienungsbereich, einen Loungebereich mit bunten Hockern und einen Cafébereich mit ebenso farbenfroher Bestuhlung. Zusätzlich lockt noch ein langer Tresen mit schwarzen Barhockern. An den Wänden sieht man dekorativ die unterschiedlichen Mondphasen abgebildet. Für Yogafans und Frühsportler ist darüber hinaus ein besonderes Schmankerl geplant. Sie können auf einer extra Freifläche mit Blickrichtung Osten ihre Übungen absolvieren.

Bis es so weit ist, vergehen allerdings noch ein paar Wochen. Das Opening ist für Anfang bis Mitte Juli geplant. Um zur Frau im Mond Bar zu gelangen, geht man als Museumsbesucher im Inneren ans Südende des Hauses und passiert im obersten Stockwerk die Drehkreuze zum Lokal. Wer einfach nur so kommen will, gelangt über einen separaten Eingang, den man über die Corneliusbrücke erreicht, hinauf aufs Dach.

Frau im Mond, Museumsinsel 1
Sonntag bis Donnerstag 9 bis 23 Uhr, Freitag und Samstag 9 bis 1 Uhr, www.frauimmond.bar

Rubriklistenbild: © Alex Wulkow / InMagazin Verlags GmbH

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