Nachbericht

So war Bar-Time im Westend - Zwischen Schampus und Kneipenkult

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Die Juni-Ausgabe der Bar-Time, präsentiert von Mastercard Priceless Munich, brachte uns das angesagte und vielfältige Westend näher.

Die Schwanthalerhöhe, im Volksmund meist kurz Westend genannt, ist ja nicht gerade als Eldorado für Bargänger und Cocktailtrinker verschrien. Doch unsere Experten vom Barguide München stellten sich gern der Herausforderung, in diesem alternativen Stadtteil einige empfehlenswerte Anlaufstellen für Freunde professionell gemixter Spirituosen herauszufiltern.

Die erste Station fiel da noch etwas aus dem Rahmen, ist aber ein Geheimtipp für Fans eines Feierabend-Aperitivo: das Champagne Characters von Nicola Neumann an der alten Messe. Im angenehm kühlen Gewölbekeller ermöglichte uns die sympathische Sommerlière den Genuss von vier sehr unterschiedlichen Winzer-Champagnern, die eine überraschende Abwechslung zu den Schaumweinen der bekannten großen Häuser boten. Prickelndes von Pierre Moncuit, Paul Bara, André Heucq und Dosnon kitzelte den Gaumen und öffnete die Augen insofern, dass es nicht immer Moët, Veuve und Konsorten sein müssen.

Nach diesem spritzigen Start wurde es zunächst wieder hitzig – wir hatten an diesem Tag mehr als 30 Grad. Doch nach einem kurzen Spaziergang wartete zum Glück eine schattige, lange Tafel vorm Bar-Restaurant G39 auf uns. Der Chef, ein aus Berlin stammender, preisgekrönter Mixologe, erzählte uns voller Begeisterung von seinem Konzept. Orientalische Küche trifft hier nämlich auf hohe Cocktailkunst. Zu den gemischten Vorspeisen und den gegrillten Fleischspießen gab‘s für die Teilnehmer entweder einen „Oriental Summer“ mit Rum, frischer Mango, Rosenwasser und Cherry Tonic oder einen „Vintage Whiskey Sour“ nach einem Geheimrezept aus den 60ern. Alles sehr lecker!

Die eineinhalb Stunden mit Speis und Trank in unserer zweiten Location vergingen wie im Flug. Im Anschluss wartete eine Station auf uns, die besonders typisch fürs alternative Kneipenviertel Westend ist, der Schwarze Dackel. Dem von außen unscheinbarem Lokal sieht man drinnen seine lange Vorgeschichte als Boazn immer noch etwas an. Dass es hier unter der Regie der neuen Betreiber aber auch hervorragende Cocktails gibt, kam für viele Teilnehmer also ein wenig überraschend. Als flüssiger Favorit kristallisierte sich in unserer Runde der „Gesunde Mule“ mit Gin, Zitrone, Dill, Koriander, Minze und Ingwer heraus. Aber auch der „Ayran Smash“ mit Rum, Ayran, Salbei und Limette fand einige neue Freunde.

Zum Grande Finale bewegten wir uns wieder eher auf schickem Champagner-Niveau und nahmen am langen Tresen der Roomers Bar im Izakaya im Designhotel Roomers Platz. Hier hatte uns Barmanagerin Christina Beck eine Vorauswahl an vier Signature Drinks zusammengestellt, die auf so schöne Namen wie „Mirror Mirror“, „Aladdin‘s Love“, „The Sleepy One“ und „Mercurius“ hörten. Darüber hinaus durften wir auch noch einen japanischen Shochu mit eingelegten Zitronen probieren. Ein köstlicher Abschluss unserer zweiten Bar-Time in diesem Jahr. Beim Verabschieden kam gleich die Frage auf, wann die nächste Tour ansteht.

Im Juli machen wir eine Pause, aber am Donnerstag, den 22. August heißt es wieder: It‘s Bar-Time!

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