BAR-TIME Nachbericht

So war Bar-Time in Haidhausen

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Die vierte und für das Jahr 2018 auch letzte Runde der Bar-Time, präsentiert von Mastercard Priceless Munich, brachte uns am 13. September Haidhausens hohe Barkultur näher.

Erstaunlich! So viele interessante Cocktailbars gibt‘s also im ansonsten eher durch hohe Kinderwagendichte beeindruckenden Stadtteil Haidhausen. Unsere finale Etappe der Bar-Time für diese Saison hielt für die zehn Teilnehmer einige gastronomische Überraschungen rechts der Isar bereit, wie immer kompetent zusammengestellt und begleitet von den Bar-Experten Alexander Wulkow und Amadeus Danesitz.

Wir starteten in der kleinsten Bar der Stadt, die mit zwanzig Personen schon voll ausgelastet ist. Wie praktisch, dass wir bei unserem Rum-Tasting im Barroom knapp unterhalb dieser Schallmauer blieben. Betreiber Emanuele Ingusci, seine rechte Hand Manu und Brand-Botschafterin Milena von „Damoiseau“, einer traditionsreichen Destillerie aus Guadeloupe, ließen uns gut eine Stunde lang in die Rum-Feinheiten dieser Karibikinsel eintauchen.

Drei Kostproben gab es, einen weißen „Rhum Agricole“, den im Eichenholzfass gereiften und dementsprechend braunen Rum namens „XO“ sowie seinen mit 47 Prozent noch geistreicheren Bruder „Millesime Supreme Cuvée“ aus dem besonders guten Zuckerrohr-Jahrgang 2008. Dazu wurden korrespondierende Snacks (von dehydrierten Früchten über Schokolade bis zu Frischkäse mit Honig) gereicht, die das Geschmackserlebnis unterstreichen sollten und interessante Nuancen am Gaumen hervorriefen.

Ein sehr interessanter Einstieg für die Teilnehmer, die zum allergrößten Teil noch ganz wenig Erfahrung mit Rum hatten. Danach kehrten wir in gewohntere und volumenprozentual leichtere Gefilde zurück und genossen die typisch italienische Aperitivo-Kultur. In der Bar La Cicchetteria am Wiener Platz kredenzte uns Chef Pietro Lomastro üppig belegte Antipasti-Platten, knusperfrische Pizzen und die süditalienische Sommerfrische in Form von mehreren Karaffen Campari Limonata. Köstlich und in dieser Kombination genau die richtige Grundlage für die zwei weiteren Stationen.

Wir folgten weiterhin dem roten Faden „Bella Italia in Haidhausen“ und wechselten in die Bar Boulevardier, das ehemalige Mauro‘s Negroni Club in der Kellerstraße. Das Team von Mauro Mahjoub hatte demonstrierte uns routiniert die große Bandbreite der Hausspezialität Negroni, die vor fast 100 Jahren in Italien erfunden wurde. Ob fassgereift mit Kakao-Aromen („Tinto“) oder experimentell mit Absinth („Magnifique“), die meisten Teilnehmer hatten schnell ihren Favoriten gefunden bzw. künftige Alternativen aufgetan durch Probeschlücke beim Sitznachbarn.

Nach der italienischen Rundreise machten wir zu guter Letzt noch einen Abstecher ins Vereinigte Königreich, und zwar in die Juliet Rose Bar im City Hilton, die nach der seltenen Zuchtrose „Sweet Juliet“ des Engländers David Austin benannt ist. Dort sind die Getränke in vier Kategorien unterteilt: woody, herbal, floral, fruity. Wir durften drei Kreationen des Teams um Bar-Ikone Oliver von Carnap kosten, den „Thyme Travel“, den „Pineapple Punch“ und den „Cardamom Crusta“. Als beliebtes Fotomotiv bereitete der Barkeeper anschließend noch einen „Maple Walnut Old Fashioned“ zu, der mit reichlich Rauch unter der Glocke staunende Blicke auf sich zog. Ein nebulöser und unvergesslicher Abschluss unserer Tour, der schon Lust auf künftige Bar-Times machte.

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