HAUS DES DEUTSCHEN OSTENS

Vernissage: Vertriebene 1939

Dienstag, 18.06.2024
18:00 Uhr

HAUS DES DEUTSCHEN OSTENS, Am Lilienberg 5, 81669 München
Diverses

Vernissage: Vertriebene 1939

Ausstellungseröffnung mit Stadträtin Gudrun Lux (i.V. OB Reiter), Dr. Petra Loibl MdL (Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene (Video-Grußwort), Maciej Szmidt, Konsul der Republik Polen in München (angefragt) und Professor Dr. Andreas Otto Weber (Direktor des HDO). Festrede: Dr. Jacek Kubiak (Posen/Poznań).

» Zur Ausstellung: „Vertriebene 1939“ veranschaulicht anhand von zirka 400 Fotografien, Plakaten und Dokumenten die traumatischen Erlebnisse und Erfahrungen der polnischen Zivilbevölkerung, die während des Zweiten Weltkriegs aus den Teilen Polens deportiert wurde, die an das Dritte Reich angegliedert wurden. Die gewaltsamen Zwangsaussiedlungen, Inhaftierungen und Ermordungen von insgesamt 1,5 Millionen polnischer und jüdischer Bürger und Bürgerinnen waren zugleich Teil der nationalsozialistischen Bevölkerungspolitik, die in der Errichtung von KZs und im Holocaust gipfelte. An ihrer Stelle wurden „Volksdeutsche“ aus Ost- und Südosteuropa angesiedelt, denn das Ziel der Besatzer war die völlige Germanisierung der Territorien. In einem Distrikt namens „Warthegau“ sollte eine „blonde Provinz“ als ein Laboratorium zur Züchtung des germanischen Herrenmenschen entstehen. Zu den betroffenen Gebieten gehörten u. a. die Provinz Posen/Poznań, ein Teil des Lodzer Gebiets, Pommern, das nördliche Masowien und Schlesien.
Die Ausstellung wurde von dem Kurator Dr. Jacek Kubiak mit Unterstützung von Małgorzata Schmidt (visuelle Gestaltung) und Janusz Zemer (Koautor) und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nationales Gedenken und dem Polnischen Städteverband konzipiert (bis 31.7.)

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Dienstag, 18.06.2024 18:00 Uhr

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HAUS DES DEUTSCHEN OSTENS
Adresse: Am Lilienberg 5, 81669 München
Telefon: 089 4499930

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