1. Startseite
  2. Ausstellungen

Anke Buettner, Laura Mokrohs und Sylvia Schütz: „Weibliches Kulturerbe ins kollektive Gedächtnis zurückholen“

Erstellt:

Von: Andreas Platz

Sylvia Schütz, Anke Buettner und Laura Mokrohs
Bewundern den Mut zur Selbstermächtigung: Sylvia Schütz, Anke Buettner und Laura Mokrohs © Münchner Stadtbibliothek/Eva Jünger

Anke Buettner, Laura Mokrohs und Sylvia Schütz erinnern in der Monacensia-Ausstellung „Frei leben!“ an mutige Frauen und alternative Lebensmodelle. Hochspannend

Frau Buettner, Frau Mokrohs, Frau Schütz, wer spontan auf Lieblingsklischees rund um die Boheme und ihre Lebensformen angesprochen wird, dürfte häufig zunächst eher an mehr oder weniger selbstbewusste Männer-Künstler denken und nicht unbedingt an sehr mutige, ja kämpferische (Neu-)Münchnerinnen. Warum ist das so und wie möchten Sie den Blick neu schärfen?
Sylvia Schütz: Während der Vorbereitungen zur Ausstellung haben wir oft den Einwand gehört: Warum denn schon wieder die Boheme, was gibt es denn da Neues? Und ja, die Schwabinger Boheme mit ihren männlichen Protagonisten wie Frank Wedekind, Erich Mühsam, Joachim Ringelnatz oder Otto Gross ist tatsächlich gut erforscht und dokumentiert. Wir haben uns daher vorgenommen, ausschließlich auf die Frauen der Boheme zu blicken und lassen Franziska zu Reventlow, Emmy Hennings und Margarete Beutler als Hauptakteurinnen auftreten. Entsprechend kommen in der Ausstellung nur Frauen zu Wort. Kein O-Ton oder Kommentar von Männern. Da ergibt sich schon ein sehr spannendes Bild.

Laura Mokrohs: Ja, wenn man wirklich die Positionen der Frauen anschaut und dabei die bekannt gewordenen Erzählungen über die Boheme außer Acht lässt, entsteht in vielen Punkten noch einmal ein ganz anderes Bild. Viele Fragen erscheinen einem dabei sehr aktuell und auf der anderen Seite werden an den Lebensläufen der Frauen auch die gesellschaftlichen Schranken der Zeit um 1900 noch ganz anders wahrnehmbar als in den Schilderungen ihrer Zeitgenossen. Und insgesamt lässt sich in München, wohl schon ab den späten 1920er Jahren, vor allem aber auch in der Nachkriegszeit eine Tendenz beobachten, zwar gerne über die Boheme zu erzählen, aber dabei auch vieles ungeprüft, ohne einen neuen Blick auf die Originaldokumente weiterzuerzählen.

Anke Buettner: Es wird ja nicht nur gefragt: Warum schon wieder? Es wird auch gefragt: Gibt es da überhaupt genug Literatur? Oder was haben die denn überhaupt zu sagen? Die Themen sind ja eher im Privaten angesiedelt, oder? Diese generelle Banalisierung ist interessant. Es geht in den Texten, auch wenn sie private Dinge beschreiben, schnell ans Eingemachte: Sexualität, Selbstbestimmung, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Gewalterfahrungen, Kindererziehung – das Private ist politisch. Bis heute sind die Texte der Autorinnen sehr aktuell, der Rückbezug auf das eigene Leben passiert automatisch.

Vielleicht auch gerade wenn man an ein konservatives Bayern denkt, in dem gelegentlich immer noch um Zentralgedanken der Aufklärung gekämpft werden muss: Wie konnte es sein, dass Neu-Schwabingerinnen wie Franziska zu Reventlow und ihre Zeitgenossinnen in sicherer noch autoritäreren Zeiten ausgerechnet in München eine Art Zufluchts- oder Wunsch-Ort suchten?
Sylvia Schütz: Tatsächlich war München Ende des 19. Jahrhunderts für junge kreative Menschen aus ganz Europa ein aufregender Place to be. Es begann mit Ludwig I., der München systematisch als Kunst- und Kulturstadt ausgebaut hat. 1826 ließ er die Universität von Landshut nach München verlegen. Dadurch kamen viele Wissenschaftler, Gelehrte und Studenten nach München. Zu gendern ist hier leider nicht angebracht – Frauen durften damals noch nicht studieren. Unter Prinzregent Luitpold wurde die Kunstakademie gleich neben der Universität fertiggestellt, neben der Pariser Akademie galt sie als führend in Europa. Wassily Kandinsky, Franz Marc, Alexej von Jawlensky und Giorgio de Chirico kamen hierher. Rund um die Kunstakademie entstanden freie Malschulen, die als Experimentierlabors für die Moderne galten. Und, ganz wichtig: Hier waren auch Frauen zugelassen. Die berühmteste Malschule war die des Slowenen Anton Ažbe, zu dessen Schülerinnen 1893 auch Franziska zu Reventlow gehörte. Die subkulturelle Szene traf sich in den Cafés und Künstlerkneipen wie dem Café Stephanie in der Theresienstraße oder dem Simplicissimus in der Türkenstraße. Hier wurde über neue künstlerische Ausdrucksformen und alternative Lebensentwürfe diskutiert und gleichzeitig wurden Netzwerke aufgebaut. Franziska zu Reventlow jedenfalls schreibt über ihren ersten Eindruck von München, dass „dieses Künstler-Bohemeleben das Beste“ ihres ganzen bisherigen Lebens gewesen sein.

Laura Mokrohs: Was die Boheme angeht konnte München zu der Zeit leicht mit den großen Metropolen, wie Paris oder Berlin, mithalten. Besonders im deutschen Vergleich war in der Kunst und gerade in der antibürgerlichen Kunst der Boheme in München teilweise sogar mehr möglich. Denn die Gesetzgebung versuchte ja immer mit dem Verweis auf „Sittlichkeit“ neue und provokante Stimmen zu unterbinden. Zensur war ein ständiges Thema und hier war es in Bayern wesentlich weniger streng als in Preußen. Unabhängig davon ist das Leben in der Boheme auch wenig sesshaft, die Entscheidung für München war oft keine dauerhafte, viele der Frauen wechselten regelmäßig zwischen München und Berlin, später auch Zürich oder Ascona…

Was hat Ihnen konkret den Anstoß zu der Ausstellung und der dahintersteckenden sicher sehr aufwendigen, mühsamen Recherchearbeit gegeben?
Anke Buettner: Die Monacensia ist und bildet das literarische Gedächtnis der Stadt München. Wir haben festgestellt, dass dieses Gedächtnis voller Lücken ist. Vor- und Nachlässe sind hauptsächlich Männern zuzuordnen. Fragen zur Stadt, zum Leben in der Stadt, zu den Themen der jeweiligen Zeit werden hauptsächlich binären Rollenmustern und einem bürgerlichen Wertmaßstab folgend gestellt. Vor dem Hintergrund haben wir das überregionale Forschungsprojekt #FemaleHeritage gegründet. Es thematisiert die Mechanismen des Vergessens und des Ausschlusses. Es holt weibliches Kulturerbe aktiv ins kollektive Gedächtnis zurück. Das klingt akademisch, ist es aber in der Praxis ganz und gar nicht. Wir forschen nämlich nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen: Laien wie Wissenschaftler*innen, Autor*innen und Künstler*innen aller Sparten. Ausstellungsprojekte sind in diesem Sinn auch Impulse, sind Gemeinschaftsaktionen.

Sylvia Schütz: Mit unseren Ausstellungsprojekten beschäftigen wir uns in der Monacensia schon seit mehreren Jahren mit der Wechselwirkung von Literatur und Politik. Gleichzeitig stellen wir uns die Frage nach den Lücken im literarischen Gedächtnis. Zuletzt gab es bei uns die Ausstellung „Pop Punk Politik. Die 1980er Jahre in München“ zu sehen. Von den 1980ern sind wir quasi zurück in die 1890er gesprungen und haben uns mit der damaligen Subkultur beschäftigt. Und erstaunlich viele Anknüpfungspunkte gefunden was die Themen Autonomie, Selbstermächtigung und alternative Lebensformen anbelangt. 

Laura Mokrohs: Bei mir war es tatsächlich die Forscherinnenneugier auf eine der drei Protagonistinnen der Ausstellung – Margarete Beutler. Ich sitze aktuell eigentlich an meinem Promotionsprojekt zur Verbindung von Literatur und Politik in der Münchner Boheme und bin im Zuge dessen auf Margarete Beutler gestoßen, die ja mit Erich Mühsam befreundet war. Dann war ich sofort beeindruckt von ihr und wollte unbedingt mehr über sie herausfinden. Das hat sich mit den Ausstellungsplanungen der Monacensia wirklich glücklich gefügt und ich konnte für die Ausstellung weiter zu Margarete Beutler recherchieren.

Wie schwer war es, in Monacensia-Beständen, aber vielleicht auch aus neuen Quellen an spannende Stimmen und ausstellungswürdige Texte und Objekte zu kommen?
Sylvia Schütz: Der umfangreiche Nachlass von Franziska zu Reventlow mit über 600 Briefen und 16 Tagebüchern befindet sich ja in der Monacensia. Hier konnten wir im eigenen Haus aus dem Vollen schöpfen. Allerdings hat Franziska zu Reventlow in einer zum Teil sehr schwer entzifferbaren Kurrentschrift geschrieben, weswegen wir sehr dankbar sind, dass die Tagebücher von Irene Weiser und Jürgen Gutsch vollständig transkribiert und veröffentlicht wurden.

Ein echter Schatz!
Sylvia Schütz: Bei anderen Künstlerinnen gestaltet sich die Spurensuche schwieriger. Zum Beispiel bei Marietta di Monaco, die wir sehr spannend finden. Sie stand auf der Bühne des Simplicissimus in München ebenso wie auf der des Cabaret Voltaire in Zürich. Leider haben wir kein einziges Foto von ihr aus dieser Zeit gefunden. Allerdings wurde sie von Christian Schad porträtiert, als dieser noch im kubistischen Stil malte. Von Lotte Pritzel besitzt das Münchner Stadtmuseum eine Sammlung ihrer wertvollen Wachspuppen, dass sie auch Texte geschrieben und publiziert hat, ist noch nicht erforscht. Hier hat Laura einen tollen Fund gemacht. 

Laura Mokrohs: Teilweise war es schwer, aber das ist ja gerade das Spannende, dass so vieles eine Spurensuche nach einzelnen Puzzlesteinen ist. Umso glücklicher ist man dann über jeden Fund. Sehr gefreut habe ich mich zum Beispiel, als ich von der Puppenkünstlerin Lotte Pritzel auf Mikrofiche-Aufnahmen einer alten Zeitschrift eine Erzählung gefunden habe, die wir bisher nicht kannten. Viele der Dinge, die wir in der Ausstellung zeigen, waren also verstreut in verschiedenen Archiven und manchmal an Orten, an denen man es gar nicht so sehr vermutet. Ein großes Glück war, dass es zu Margarete Beutler in Privatbesitz einen Nachlass gibt und mich die Familie hier wahnsinnig nett aufgenommen hat und mir den Zugang zum Material ermöglicht hat.

Wie erweckt man eine Zeit zum Leben, ohne in Nostalgie-Fallen zu tappen oder auch Vergangenes modern zu übertünchen?
Anke Buettner: Indem der Schwabinger Fasching einfach mal nicht so wichtig ist. Im Ernst, indem wir Literatur als Literatur ernst nehmen, die soziale Belange formuliert und fordert. Indem wir diese Belange nicht in der Vergangenheit verorten, sondern fragen: Was ist von den Forderungen eingelöst? Was diskutieren wir heute? Wo gibt es oder entstehen gerade wieder Schieflagen? Wenn Sexualität aus der Perspektive von Frauen beschrieben wird, geht es übrigens nicht unbedingt um Romantik.

Laura Mokrohs: Ja, dem würde ich ganz zustimmen. Wenn man die Texte der Frauen liest und besonders die Tagebücher und Briefe, dann ist das Erzählte oft so aktuell und nachvollziehbar, dass es fast erschreckend ist. Und das haben wir versucht zu zeigen. Auch indem wir nicht das Leben vom Schulbesuch bis zum Sterbebett nachzeichnen, sondern zu ganz konkreten Themen nach der Meinung der Frauen der Boheme, nach ihren Ideen und Wünschen, fragen.

Sylvia Schütz: Der Nostalgie-Falle entgeht man auf jeden Fall durch die Lektüre der Texte der Frauen der Boheme. Zum Beispiel der Romane „Das Brandmal“ oder „Gefängnis“ von Emmy Hennings, die großartige Literatur sind. Ihre Themen wie Geldnot, Prostitution oder Abtreibung sind tatsächlich fern jeder Boheme-Romantik. Das schlägt sich auch im Ausstellungsdesign nieder. Gemeinsam mit Tina Strobel-Rother und Laura Moosburner vom Büro Alba sind wir in einen intensiven Prozess gegangen. Die visuelle Gestaltung wurde parallel zu den Inhalten der Ausstellung entwickelt. Von Anfang an waren wir uns alle einig: kein Sepia. Dennoch wurden zum Beispiel die Typographie oder die verwendeten Materialien sehr nah an der Zeit entwickelt und ins Heute übersetzt. Das Ergebnis mag vielleicht mancher Sehgewohnheit im Hinblick auf die Boheme entgegenlaufen, auf jeden Fall aber gibt sie den Blick frei auf die Texte und Themen, um die es uns geht.

Fragen der selbstbestimmten Sexualität, der Kampf um das Recht auf Abtreibung, freie Formen des Zusammenlebens: Viele Fragen, die schon vor über 100 Jahren aufgeworfen und leidenschaftlich diskutiert wurden, sind heute noch aktuell und teilweise weiter ungelöst. Wie fühlt sich das für Sie an – und wie kann man verhindern, dass sich ein Gefühl von Ernüchterung und neue Mutlosigkeit einschleicht?
Laura Mokrohs: Ganz im Gegenteil. Ich finde, die Beschäftigung mit so beeindruckenden Frauen, ihren Lebensläufen, aber auch ihren literarischen Texten gibt Mut. Wenn die Frauen damals, zu den doch noch um vieles schwierigeren Bedingungen, ihre Kämpfe geführt haben, dann können wir das heute auch. Und dann fühlt man sich auch ein Stück weit verpflichtet, von ihnen zu erzählen und das beflügelt. Und wenn man dann überlegt, worüber es noch immer nötig ist, zu sprechen, dann stellt sich eher Wut ein – auch ein guter Antrieb.

Sylvia Schütz: Ernüchterung oder gar Mutlosigkeit stellt sich bei mir nicht ein. Im Gegenteil, durch die Relevanz dieser Fragen bin ich als Kuratorin in der Monacensia mehr denn je überzeugt von der Bedeutung eines literarischen Gedächtnisses für die heutige Gesellschaft. Dass wir diese mutigen und klugen Vorkämpferinnen weiter erforschen und ihr Leben und Werk präsent halten, ist wichtig. Ihre Stimmen sind ein Fundament aktueller feministischer Diskurse und Forderungen. 

Anke Buettner: Durch #FemaleHeritage und den intensiven Austausch mit jungen Künstler*innenkollektiven haben wir sehr viel Resonanz aus sehr unterschiedlichen Publikumsgruppen. Es ist sehr ermutigend, wie viele Menschen darunter sind, die sich interessieren, etwas Positives beitragen wollen zu mehr Gerechtigkeit oder mehr Gleichheit. Ich habe den Eindruck, wir haben ein Sinn stiftendes Projekt ins Leben gerufen, das kein Meckern, sondern ein Mitmachen, das nicht ein Besserwissen, sondern ein Bessermachen provoziert. Übrigens quer durch alle Altersgruppen, gerade junge Menschen sind engagiert dabei. Außerdem ist es ein feministisches Projekt, aber kein Frauenprojekt. Wie sich das anfühlt? Gut.

Sie verfolgen schon länger unter Schlagworten wie „Female Heritage“ das Bemühen, weiblichen Stimmen mehr Gehör zu verschaffen. Warum fiel es bislang oft so schwer, sich ein rundes Bild zu machen, was fehlt noch besonders drängend?
Anke Buettner: Natürlich geht es bei #FemaleHeritage um Stimmen, die gehört werden sollen. Es geht aber vor allem darum, die Strukturen zu erkennen, durch die wir als Institution und als Gesellschaft zum Vergessen bewusst und unbewusst beitragen. Als aktiv sammelnde und vor allem auch vermittelnde Einrichtung sehe ich uns da in einer besonderen Verantwortung. Wenn Sie mich fragen, was besonders dringend fehlt: Selbstkritik!

Sylvia Schütz: „Female Heritage“ ist ein auf mehrere Jahre angelegtes Forschungs- und Vermittlungsprojekt, mit dem wir die Lücken im literarischen Gedächtnis in den Blick nehmen. Und ja, dazu gehören definitiv auch die weiblichen Stimmen. Viele Schriftstellerinnen bilden sich nicht in vollständigen Nachlässen ab. Hier gibt es noch viel zu erforschen, um schließlich auch die entsprechenden Sammlungen zu erweitern und auch in der Konsequenz den Kanon neu zu schreiben. Das ist auch ein Grund, weshalb wir Ausstellungsprojekte wie dieses machen. Wir setzen dabei auf Vernetzung und Kooperationen, etwa mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung oder dem Literaturhaus Berlin und vielen anderen. Mit den Münchner Kammerspielen haben wir das Netzwerk FEMale*Society initiiert. Das spiegelt sich auch konkret in der Ausstellung, für die die Kammerspiele eigens kurze Filme zu unseren Hauptprotagonistinnen Franziska zu Reventlow, Emmy Hennings und Margarete Beutler gedreht haben.

„Frei leben!“ klingt ja auch wie ein Wunsch, eine Forderung ans Heute: Wie könnte man sich vom Spirit der Münchner Boheme-Frauen inspirieren lassen?
Sylvia Schütz: Auf jeden Fall, in dem man ihre Bücher, Briefe, Gedichte liest. Ich bewundere den Mut und Willen zur Selbstermächtigung. „… ich schreibe schon die Bedingungen für eine neue Welt“, notiert Emmy Hennings 1918 – später mahnt Erika Mann „Beteiligt Euch, –es geht um Eure Erde!“ - und jetzt sind wir dran.

Laura Mokrohs: Für die Frauen in der Boheme war es zentral, mit Regeln zu brechen, Anforderungen nicht immer zu erfüllen. Ich glaube, da kann man selbst sich auch oft fragen – was muss ich wirklich, welche Erwartungen müssen vielleicht gar nicht erfüllt werden, was kann man vielleicht ganz anders, aber trotzdem gut oder sogar besser machen?

Anke Buettner: Schritte ins Ungewisse gehen, um sich aus dem Unglück so mancher Lebenssituation zu befreien? Rollenklischees zu hinterfragen statt sie ewig in neuem Gewand zu reproduzieren? Sich hinreißen lassen: zum Schreiben, Lesen, Leben?

Die Ausstellung „Frei leben! Die Frauen der Boheme 1890-1920“ ist von 1. bis 31. Juli in der Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Str. 23, zu sehen. Alle Infos, auch zum umfangreichen Rahmenprogramm findet Ihr hier.

Auch interessant