Ausstellung

Der “Godfather of Plastic” in der Be Art Galerie: Eintauchen in eine kunstvoll-schrille Plastikwelt 

Der “Godfathers of Plastic” in der Be Art Austellungsstück
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PVC (Polyvinylchlorid) vom G.o.P: Austellungsstück

„PVC (Polyvinylchlorid) vom G.o.P,“ ist die Herstellung von Kunst aus Stoff, die Modifikation von Plastik zu Plastik, eine ästhetische Polymerisation. 

Material, Skulptur, Werkstoff, Gebilde, Konstruktion, ein Spiel mit Identitäten, formbare Kunst, Heteronym. Ein Erzeugnis aus Makromolekülen und Additiven, basierend auf dem Zusammenschluss von Monomeren zu unverzweigten oder verzweigten Polymeren, hergestellt durch das Auftragen von Material und Modellieren. 

Plastik, von franz. plastique und lat. ars plastica, ist Skulptur. Plastik als Thermoplast, Duroplast oder Elastomer ist Kunststoff. Ein Material, das sich insbesondere durch die Diversität und Formbarkeit seiner Eigenschaften, Herstellungsverfahren, Wirkungsweisen und Funktionen auszeichnet: nützlich oder schädlich, Konstruktion oder Destruktion, radikalische oder ionische Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation, verschiedenste Additive, Werkstoff oder Kunstwerk. Diversität, Formbarkeit und der Aspekt des Hergestellt-Seins eröffnen ein Spektrum der Sowohl-als-auch-Relationen und daher Neutralität. In Analogie zum Herstellungsprozess von Kunststoffen, bei dem die Wahl der Monomere und deren Reaktionsweisen zu Polymeren sowie die Kombinationen mit den jeweiligen Additiven wesentliche Differenzen erzeugen, ist das Ergebnis innerhalb dieses Spektrums demnach von Entscheidungen und Intentionalität abhängig. 

G.o.P., Denny Wirth und Boris Grauberger

Die Identität des Künstlers ist fragmentarisch, flexibel und wandelbar. In Gestalt des Godfathers of Plastic (G.o.P.) ist sie die Voraussetzung der Metamorphose des Werkstoffs zur Skulptur. Durch den Heißkleber als Additiv erzeugt der G.o.P. eine Reaktion seines Materials und löst damit das Kompositum aus Kunst und Stoff auf: Plastik wird Kunst. Die Werke sind schrill, skurril, teils absurd, sie verkörpern ihr eigenes Motto „proud to be different“ in Perfektion und verweisen vor allem darauf, dass die Welt noch viel schriller, skurriler und absurder ist. Gleichzeitig verdeutlichen sie die Vereinbarkeit vermeintlicher Kontradiktionen sowie die Unvereinbarkeit vermeintlicher Kompatibilitäten. So ist der Tod nicht Antagonist, sondern Bedingung eines exzessiven Lebensgenusses, während „You are safe“ und Facebook kein Versprechen, sondern ein Oxymoron darstellen.

Ab sofort können zudem Fotos (A4 Format, schwarz-weiß/bunt, hohe Auflösung bzw. gute Bildqualität) für das sogenannte Live-Glueing vom 23.09.-27.09. (jeweils 14.00-19.00 Uhr) in der Galerie eingereicht werden. Die Werke werden im Rahmen der Finissage, welche am 1.10. ab 19:00 Uhr stattfindet, versteigert.

PVC (Polyvinylchlorid) vom G.o.P
Be Art Galerie, Oefelestr. 6 (direkt am Kolumbusplatz U 1/2)

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