Monacensia

Ausstellung: Pop Punk Politik 

Pop Punk Politik - Die 1980er Jahre in München
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Pop Punk Politik - Die 1980er Jahre in München

Eine Ausstellung in der Monacensia widmet sich den 1980er Jahren in München

Mit vielen Dokumenten, Fotografien, Medien und Geschichten ruft die Ausstellung Pop Punk Politik - Die 1980er Jahre in München (bis 31.1.2022) in der Monacensia im Hildebrandhaus die 1980er in Erinnerung. Dazu zählen Fanzines, Radiotexte, Songtexte und Lyrics, Manuskripte, Manifeste und Starschnitte ebenso wie die damals neue Do-It-Yourself-Strömung (DIY). Die Ausstellung skizziert ästhetische Verfahrensweisen der Subkultur für eine heutige Debatte über Emanzipation und die Verwegenheit der Revolte.

Die Monacensia als literarisches Gedächtnis der Stadt hat bewusst die Lücken im Bestand von Literaturarchiv und Bibliothek in den Blick genommen und sich mit vielen Künstler*innen, Fotograf*innen und Kulturschaffenden wie u.a. Maxim Biller, Volker Derlath, Thomas Diener, documenta archiv, Thomas Elsner, Roderich Fabian, Amelie Fried, Cora Frost, Otto Künzli, Dolly Kuhn, Thomas Meinecke, Thomas Palzer, Alexeij Sagerer, Pierre Thomé und Peter Wacha in den Austausch begeben.

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Text, Medium, Botschaft und Haltung sind in der Subkultur der 1980er Jahre eng verwoben. Die Entscheidung zwischen „Gefühl und Härte“ oder „Mode und Verzweiflung“ bestimmt das halbe Leben. Pop und Punk dekonstruieren spielerisch die bürgerliche Medienwelt. Die radikale Ästhetik wird zum Transportmittel politischer Ansprüche. Nicht wegzudenken aus dieser „Gründerzeit“ neuer sozialer und urbaner Bewegungen sind auch der Aktivismus der Schwulenbewegung gegen Diskriminierung und rigide AIDS-Politik sowie der Einsatz der Frauen-Lesbenbewegung für selbstbestimmte Räume. Zum Jahrzehnt gehört auch der Kampf für eine eigene Öffentlichkeit und gegen die Kriminalisierung gesellschaftlicher Alternativen.

„Pop Punk Politik - Die 1980er Jahre in München“ ist als ein sich über mehrere Monate entwickelndes Projekt konzipiert. Während der Laufzeit wird sich die Monacensia weiterhin in den Austausch begeben, um Lücken im literarischen Gedächtnis der Stadt zu schließen und gemeinsam neues Wissen zu schaffen. Die Geschichte wird weitererzählt: digital und analog.

Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Straße 23, 81675 München
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr: 9.30 -17.30 Uhr/Do 12-19 Uhr, Sa, So: 11-18 Uhr

www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia-im-hildebrandhaus

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